Call of Duty - Black Ops: Gewaltdiskussion im RTL Nachtjournal erneut angestoßen
Call of Duty: Black Ops ist seit Dienstag im Handel erhältlich und bietet für das RTL Nachtjournal die perfekte Grundlage, um die Gewaltdiskussion um Videospiele erneut anzustoßen. (2)
Seit Dienstag ist Call of Duty: Black Ops für PlayStation 3, Xbox 360 und PC erhältlich - in Deutschland jedoch nur in einer geschnittenen Version. Dennoch nutzt RTL den Release des Shooters, um die Gewaltdiskussion um Computer- und Videospiele erneut anzustoßen. In einem zweieinhalbminütigen Beitrag im gestrigen Nachtjournal auf RTL, leitet Redaktionsleiter Christof Lang das Thema mit folgenden Worten ein: "In der Ego-Shooter-Szene hat es schon ehrfürchtig geheißen: Das brutalste [Spiel] aller Zeiten." Und auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, bekannter Videospielkritiker, bekommt im folgenden Beitrag genügend Sprechzeit: "Es gibt inzwischen viele psychologische Untersuchungen, die belegen, desto mehr jemand solche Spiele spielt, desto mehr werden Aggressionen verstärkt und Hemmschwellen abgebaut, und das ist dann auch im realen Leben höchst gefährlich."
Anschließend beschränkt sich die RTL-Sprecherin aus dem Off lediglich auf die martialische Seite von Call of Duty: Black Ops: "Da werden Kehlen durchschnitten und von Kugeln getroffene Köpfe platzen effektvoll. Man könnte das Ausmaß an Blut etwas mäßigen, fanden hinterher sogar Mitarbeiter des Spieleherstellers." Doch welche Mitarbeiter von Publisher Activision oder gar von Entwickler Treyarch derartige Bedenken geäußert haben sollen, erfährt der geneigte RTL-Zuschauer nicht. Immerhin endet der Beitrag etwas objektiver, als es noch vor ein paar Jahren der Fall war: Neben Profi-Spieler Christian Chmiel, kommt auch Computerbild-Spiele-Redakteur Boris Conneman zu Wort. Die Originalmeldung findet ihr auf Eurogamer.de.
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,,Egal, wir senden einfach WAS wir wollen/WANN wir wollen, morgen denkt eh keiner mehr dran."
Das kannst du laut sagen.:hoch:
Aber so ist da nunmal.:autsch:
Und sio wird es auch immer sein.
Zumindest bei uns in Deutschland.:rolleyes: