Call of Duty 2: Big Red One
D ie Thematik "Zweiter Weltkrieg" bleibt in der Spielebranche ein heißes Thema: Activision präsentierte auf der E3 die Konsolenfassung des Ego-Shooters "Call of Duty 2: Big Red One". Diese unterscheidet sich, wie bereits die Vorgänger, inhaltlich von der PC-Version. Um die Solo-Kampagne ein wenig persönlicher zu gestalten, steuern Sie diesmal über die gesamte Spielzeit hinweg den Anführer der legendären ersten Infanterie-Division. In Zwischensequenzen lernen Sie dabei Ihre Kameraden besser kennen, gewinnen Vertrauen zu ihnen. Das Verhalten der KI-Soldaten wurde ebenfalls überarbeitet: Die Uniformträger agieren cleverer auf brenzlige Situationen und entwickeln mit steigender Kampfdauer spezielle Fähigkeiten.
Umtriebige Soldaten
Die erste Infanterie-Division hat in den Jahren 1942 bis 1945 etliche Kilometer abgerissen: Die amerikanischen Soldaten kämpften in Italien, Nordafrika, Frankreich und natürlich in Deutschland. Auf diesem historischen Fundament bauen die findigen Programmierer von Treyarch ein solides Missionshaus, bestehend aus vier großen Kapiteln. Die Szenarios wechseln von hitzigen Gefechten in der Wüste über bleihaltige Häuserschlachten im schönen Frankreich bis hin zur Invasion in der Normandie. Story-Wendungen und wechselnde Missionsziele sorgen für eine wirklich dynamische Kampagne, die mit Abwechslung nicht geizt. So erhalten die Jungs der "Big Red One" gelegentlich Rückendeckung von anderen berühmt-berüchtigten Truppen: Die Airborne Ranger sowie die 3rd Armor Division retten Ihren Männern schon mal die virtuellen Hintern.
Als Schmankerl warten in einigen Aufträgen Fahrzeuge darauf, von Ihren Kameraden übernommen zu werden. Um Vehikel und Waffen authentisch umsetzen zu können, holte sich Treyarch übrigens Hilfe von echten Militärs.OB