Buzz: Das grosse Quiz

Test

Die abgedrehte PS2-Raterei geht in die zweite Runde. Und dieses Mal ist Allgemeinwissen gefragt.

Buzz: Das grosse Quiz M it "Buzz: Das Musik-Quiz" etablierte Sony nach "EyeToy" und "Singstar" vor sechs Monaten einen weiteren Partyspaß. Sonys Erfolgsformel lautete einmal mehr: Wir packen dem Spiel ein nützliches Zubehör bei -- und der Kunde packt dann gerne die Geldbörse aus!

UMFANG: Laut Sony hält "Buzz: Das große Quiz" über 6.500 Fragen aus den Bereichen Sport, Film, "verrücktes Allgemeinwissen" und Musik bereit. Wir haben die Fragen zwar nicht gezählt, Wiederholungen kamen aber im Testzeitraum nicht vor. Der Grund: Das Spiel merkt sich (über den Speicherstand), welche Fragen schon mal dran waren.

SPIEL: Wie gehabt wird "Buzz" im Stil einer TV-Quizshow präsentiert. Die Anzahl der witzigen Kandidaten wurde auf 16 erhöht: Zu bereits bekannten Helden wie John Lennon oder dem King gesellen sich unter anderem Napoleon, Marilyn Monroe und Albert Einstein.

Nach ein paar begrüßenden Worten des Moderators geht's los. Beim anfänglichen "Punktesammler" haben Sie genügend Zeit, sich über die korrekte Antwort Gedanken zu machen. In späteren Runden geht's allerdings eher um schnelle Reaktionen als ums Wissen. So kann man bei "Weidmannsheil" sogar seinen Gegner ins Fadenkreuz nehmen und abschießen, um ihm seine Punkte abzuluchsen. Neu ist auch "Frag einen Freund": Hier sucht man sich einen Partner, mit dem man die korrekte Antwort ausknobelt und sich dann die Punkte teilt.

Im Gegensatz zum Vorgänger hören Sie nun bei den Fragen nur noch ab und an Musik. Meistens beziehen sie sich auf ein Foto, gelegentlich auch auf eine Videosequenz. So lautet die korrekte Antwort auf die Frage "Wie ging's aus?" natürlich 8:0, wenn im Video Miroslav Klose bei der WM 2002 gegen die Saudis einköpft.

Die Spielzeit ist nicht mehr variabel: Ein Standardspiel dauert immer etwa 30 Minuten. Allerdings dürfen Sie im so genannten benutzerdefinierten Spiel einzelne Runden ein- oder ausschalten. Und wer zwei Buzzer-Quartette sein Eigen nennt, kann sogar zu acht losraten.

FAZIT: War Ihnen der Vorgänger zu musiklastig? Dann sind Sie beim "großen Quiz" goldrichtig. Die Präsentation ist noch einen Tick witziger und die Themenmischung passt. Jedoch schwankt der Schwierigkeitsgrad zu stark. Fragen der Marke Pillepalle wechseln sich mit Wissenstests erster Güte ab. Außerdem geht bei späteren Runden Reaktion vor Wissen -- da hat es Sony übertrieben.SZ

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