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  • Burnout Revenge

    Noch lange nicht ausgebrannt: Der vierte Burnout-Teil protzt mit noch mehr Speed, noch mehr Chaos, noch mehr Explosionen und noch mehr Action!

    Die Lichtgeschwindigkeit beträgt ziemlich genau 299.792.458 Meter pro Sekunde. Ganz so weit schnellen die Tachonadeln der virtuellen PS-Monster in Criterions neuem Rennspiel-Reißer nicht nach oben -- viel fehlt allerdings nicht mehr: "Burnout Revenge" ist das mit Abstand schnellste und wahnwitzigste Pistenspektakel, das jemals über den Bildschirm flimmerte. Während sich "Gran Turismo 4"-Piloten stundenlang über die richtige Reifenmischung oder die Länge ihrer Motorkolben den Kopf zerbrechen, zählen hier nur zwei Dinge: Geschwindigkeit und Zerstörung.

    Erwachsen geworden?

    Wie ihr schon aus den ersten paar Zeilen herauslesen könnt, hat sich am eigentlichen Gameplay nicht viel verändert. "Burnout" ist immer noch "Burnout". Dennoch müssen sich abgebrühte Serienveteranen mit einigen Änderungen und neuen Features anfreunden, die sicher nicht jedem schmecken werden.

    Der Grafiklack jedoch wurde ein weiteres Mal auf Hochglanz poliert. Electronic Arts' Rüpelraser verwöhnt euch mit wunderschönen Lichteffekten und einem stets flüssigen Bildaufbau. Ob sich nun der blaue Sommerhimmel im Dach eurer Karre spiegelt, ein wahrer Funkenregen gegen die digitale Kamera prasselt oder ganze Linienbusse in gigantischen Feuerbällen aufgehen -- auch optisch rast der Rache-Renner sämtlichen Konkurrenten davon. Und das, obwohl (oder gerade weil?) der Look des Titels nicht mehr so überzogen quietschbunt wie noch im Vorgänger ist.

    Tatsächlich kann man "Burnout Revenge" als den bis dato realistischsten Teil der Reihe bezeichnen -- zumindest was die Art der Darstellung angeht. Um Missverständnissen vorzubeugen: Natürlich ist die Crash-Orgie noch immer meilenweit davon entfernt, eine ernsthafte Rennsportsimulation zu sein. Trotzdem wirken die Farben diesmal eine Spur düsterer und dreckiger. Ein Taxi treibt euch nun nicht mehr mit seinem alles überstrahlenden Gelb die Tränen in die Augen. Die "Burnout"-Serie mag vielleicht noch nicht wirklich erwachsen geworden sein, doch aus den Kinderschuhen ist sie schon lange heraus.

    Auf dem Highway ist die Hölle los

    Wie der Untertitel schon andeutet, sind Rache und Vergeltung die entscheidenden Antriebskräfte im harten Rennfahreralltag. Eure CPU-Gegner gehen nämlich genauso aggressiv und hinterhältig zu Werke wie ihr selbst. Klar, dass es da meist schon nach wenigen Rennsekunden zu ersten Rempeleien und Blechschäden kommt. Bei solchen harmlosen Rangeleien bleibt es allerdings nicht: Unvorsichtige Fahrer werden kurzerhand gegen den nächsten Brückenpfeiler oder in den unbeteiligten Straßenverkehr gedrängt. So entstehen bald echte Feindschaften im Fahrerlager.

    Habt ihr euch Feinde gemacht (und das werdet ihr!), jagen euch diese im weiteren Verlauf der Runde unbarmherzig und schikanieren euch ohne Rücksicht (auch auf eigene) Verluste. Clevere Lenkrad-Künstler drehen den Spieß jedoch einfach um. Wer einen missgünstigen Nebenbuhler ausschaltet, freut sich über eine Extraportion Lachgas im Digi-Tank. Ist euer Boost-Meter gefüllt, drückt ihr kurzerhand die R1-Taste und ergebt euch in den nächsten paar Sekunden dem Rausch der Geschwindigkeit. Erst bei gezündetem Turboschub offenbart "Burnout Revenge" seine ganze Stärke. Spätestens wenn ihr mit knapp 400 Sachen über den Asphalt donnert, erliegt ihr der Faszination des Highspeed-Spektakels!

    Agro-Trip

    Die provozierten Auffahrunfälle dienen natürlich nicht ausschließlich der Befriedigung eurer sadistischen Neigungen, vielmehr füllt ihr mit jeder fiesen Aktion euer Rowdy-Konto. Auf diese Weise drängelt ihr euch vom unbedarften Sonntagsfahrer zum absoluten Rüpelkönig vor. Je höher euer Rang, desto mehr anwählbare Flitzer und Rennstrecken stehen euch zur Verfügung. Für Blechschaden sorgt ihr rund um den gesamten Erdball: In den verschneiten Alpen liefert ihr euch ebenso halsbrecherische Kopf-an-Kopf-Rennen wie in beschaulichen U.S.-Küstenstädten oder im Lichtermeer einer asiatischen Megametropole.

    Somit habt ihr mächtig was zu tun, wenn ihr im "Burnout"-Cockpit Platz nehmt. Eure Ausdauer wird jedoch belohnt. Wer jede Herausforderung meistert und stets als Erster die Ziellinie passiert, kann sich am Ende über einen Fuhrpark von satten 77 Polygon-Schleudern freuen -- vom schnuckeligen Freizeitflitzer bis hin zum ausgewachsenen Formel-Eins-Boliden. Für Motivation sorgen zudem zahlreiche Auszeichnungen und Pokale. Die bekommt ihr für ganz besonders spektakuläre Rennmanöver wie etwa einen in der Luft ausgeführten Takedown oder für das Schrotten besonders vieler Gegner. Experimente sind also ausdrücklich erwünscht. Wer sich immer brav an die Straßenverkehrsordnung hält, hat sich ganz eindeutig das falsche Spiel ausgesucht!

    Hochgeschwindigkeits-Hockey

    Gegen die "Revenge"-Episode wirkt selbst der schon sehr flotte Vorgänger wie eine gemütliche Spazierfahrt durch die Spielstraße. Um dennoch einen reibungslosen Ablauf zu garantieren und euch nicht mit Totalschäden im Sekundentakt zu quälen, haben sich die Designer für eine drastische Neuerung im "Burnout"-Reglement entschieden: Fortan könnt ihr den computergesteuerten Straßenverkehr einfach von der Piste rammen. Die Nerven zerfetzenden Slalomeinlagen früherer Teile ("Oh nein, ein Auto! Oh nein, noch ein Auto! Oh nein, überall Autos!") sind damit größtenteils passé. Profis berechnen gar den korrekten Stoßwinkel und lenken weggeschleuderte Vehikel in die Kisten der Konkurrenz. Da kommt es schnell zu wahren Massenkarambolagen. Genau dieses so genannte Checking-Traffic-Feature macht "Burnout Revenge" zu einem äußerst adrenalintreibenden Nonstop-Spektakel ohne Geschwindigkeitsbegrenzung.

    Auf der anderen Seite wird das "Augen zu und durch!"-Prinzip vielen Serienfans zu simpel und anspruchslos erscheinen. Anstatt sein fahrerisches Talent unter Beweis zu stellen, heizt man einfach stumpf in die nächste Autotraube, ohne Blechschäden befürchten zu müssen: Der Schwerpunkt liegt einfach ganz klar auf rasend schneller, unkomplizierter Arcade-Action.

    Burnout Revenge (PS2)

    Spielspaß
    9 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    technisch brillant
    atemberaubende Geschwindigkeit
    jede Menge Freispielbares
    auf Dauer zu simpel
    lange Ladezeiten
    gestauchte Multiplayer-Modi
  • Burnout Revenge
    Burnout Revenge
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Criterion Games
    Release
    09.09.2005

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Burnout Revenge
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Noch lange nicht ausgebrannt: Der vierte Burnout-Teil protzt mit noch mehr Speed, noch mehr Chaos, noch mehr Explosionen und noch mehr Action!
http://www.gamesaktuell.de/Burnout-Revenge-Spiel-19528/Tests/Burnout-Revenge-720139/
01.11.2005
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/07/klein5eps.jpg
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