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  • Burnout Dominator

    Dominiert das inzwischen fünfte Burnout seine Vorgänger, oder entpuppt es sich als rostiger Gebrauchtwagen? Unser Test-TÜV klärt auf.

    Bereit zum Abheben: Wird die Boost-Leiste rechts unten blau, kann's losgehen. Bereit zum Abheben: Wird die Boost-Leiste rechts unten blau, kann's losgehen. Die ersten Reaktionen der Redaktionsmitglieder sind üblicherweise ein guter Anhaltspunkt dafür, wie gut ein neues Spiel letztlich bei uns ankommt. Bei "Dominator", dem mittlerweile fünften Teil der "Burnout"-Serie, hatte wirklich jeder was zu sagen. Etwa "Wahnsinn, wie schnell das läuft", oder "Das ist ja der Hammer - ein richtig cooles PS3-Spiel". Stopp! PS3? Stimmt nicht ganz. Wir hatten unsere PS2 nämlich neben der PS3 aufgebaut und spielten an einem 40-Zoll-LCD-TV. Und jetzt ratet mal, wie vielen Redakteuren aufgefallen ist, dass hier nicht PS3, sondern PS2 gespielt wurde? Keinem, zumindest nicht auf den ersten Blick.

    Next-Gen-Look auf PS2

    Bereit zum Abheben: Wird die Boost-Leiste rechts unten blau, kann's losgehen. Bereit zum Abheben: Wird die Boost-Leiste rechts unten blau, kann's losgehen. Obwohl der Action-Flitzer nichts wirklich Neues auf den Schirm zaubert, sieht er mit seiner pfeilschnellen, knallbunten und effektgespickten Grafik einfach um Klassen besser aus als jedes andere PS2-Rennspiel. Nun gut, hochauflösende HDTV-Optik gibt's natürlich nicht, aber in Bewegung wirkt der 60-Bilder-pro-Sekunde-Tempowahnsinn wie ein Next-Generation-Game. Da düsen Bäume, Schilder und Kontrahenten an eurer Karosse vorbei wie Raumschiffe an der Enterprise. Touchiert ihr Absperrungen, fliegen Funken wie beim Silvesterfeuerwerk, und sobald ihr per R1-Taste den Super-Boost zündet, gerät das Ganze zum abartigen Turbo-Trip.

    Malerische Einleitung: Vor jedem Rennen schwenkt die Kamera über die Strecke. Malerische Einleitung: Vor jedem Rennen schwenkt die Kamera über die Strecke. Doch erst mal die Fakten: "Dominator" ist ein rigoros abgespecktes "Burnout", bei dem der komplette Crash-Modus gekippt wurde. Hier ist also weit und breit nichts von den beliebten Kreuzungen zu sehen, in die man bei den Vorgängern noch so herrlich destruktiv reindüsen konnte, um dann fasziniert das Explosionschaos zu verfolgen. Einen Ersatz für diesen Modus gibt es nicht, er fehlt einfach. Und als wäre das noch nicht schlimm genug, wurde auch noch die Anzahl der Rennen reduziert. Gab es bei "Revenge" noch weit über 100 Events, sind es jetzt nur noch 88. Das sind natürlich zwei dicke Nachteile - und trotzdem rast "Dominator" über diese Mankos hinweg wie über Schlaglöcher auf der Autobahn.

    Die Erklärung: Das Spiel setzt einen ganz neuen (alten) Schwerpunkt, und der heißt Burnout-Ketten. So geht's: Zuallererst ladet ihr den Turbobalken eures Flitzers durch gefährliche Fahrmanöver im Gegenverkehr und Drifts auf, bis er in sattem Blau erstrahlt.

    Gnadenloser Temporausch

    Die Belohnung danach: Lehnt euch zurück und genießt die Highlights noch mal. Die Belohnung danach: Lehnt euch zurück und genießt die Highlights noch mal. Dann wird's schnell. Zündet den Boost mit dem R1-Taster und bleibt drauf, bis sich der Turbobalken komplett geleert hat. Wenn ihr während dieser Non-Stop-Turbophase genügend waghalsige Kunststücke vollführt, füllt sich der Balken wie von Zauberhand erneut und ihr düst ohne Unterbrechung weiter. Jetzt seid ihr mit dem zweiten Turbo unterwegs: Alle Drifts, Beinahe-Zusammenstöße und Takedowns (Verschrotten von Gegnern) werden mit der doppelten Punktzahl belohnt.

    Nach Unfällen könnt ihr den Boost durch Aftertouch und Crashbreaker auffüllen. Nach Unfällen könnt ihr den Boost durch Aftertouch und Crashbreaker auffüllen. Habt ihr genug Zähler gesammelt, füllt sich der Turbo abermals komplett und ihr donnert mit dem dritten Turbo über den Asphalt - mit dreifacher Punktzahl. Dieses Kettenprinzip lässt sich bis zur Ziellinie fortsetzen und belohnt Profis mit spektakulären Ergebnissen. Doch wehe, ihr semmelt in ein Hindernis oder nehmt den Finger auch nur eine Sekunde lang vom Turbotaster. Dann ist die Serie sofort beendet und beginnt wieder bei Level eins. Achtung: Alle (normalen) Verkehrsteilnehmer bei "Dominator" können euch die Rennmaschine verbeulen. Das beliebte "Checking", also das Wegschubsen anderer Autos, funktioniert somit nicht mehr. Auf dem Kettenprinzip basiert praktisch das ganze Spiel. Trotz verschiedener Wettbewerbe wie Rennen, Road Rage oder Eliminator geht es letztlich immer darum, so lange wie möglich auf Burnout zu fahren und nebenbei Gegner in Absperrungen zu drücken. Das bringt Gold-, Silber- und Bronzeauszeichnungen, die euch den Weg in die nächsthöhere von sieben Rennklassen ebnen.

    Bamm! Anders als beim Vorgänger führt eine Kollision unweigerlich zum Totalschaden. Bamm! Anders als beim Vorgänger führt eine Kollision unweigerlich zum Totalschaden. Bonusfahrzeuge gewinnt ihr durch zusätzliche Aktionen wie lange Drifts oder viele Takedowns. Doch egal ob Super-, Hotrod- oder Tuned-Serie: Die Karren steuern sich praktisch alle gleich simpel. Anders könnte man den Speed-Sturm auf den Autobahnen, Landstraßen und durch die Innenstädte auch kaum vernünftig bewältigen. Teilweise müsst ihr für eine Goldmedaille minutenlang auf Burnout durch den Gegenverkehr bügeln, wobei euch jeder Fahrfehler die Belohnung kostet.

    Dementsprechend oft drückt ihr auf den Menüpunkt "Neustart", um perfekt über die Runden zu kommen. Nur wenige Elemente bringen Abwechslung ins Einerlei, etwa die Spezialabkürzungen auf jeder der zwölf (teilweise geringfügig abgewandelten) Strecken. Diese gelb gekennzeichneten Barrieren könnt ihr nur durchbrechen, indem ihr gegnerische Karren hineinkrachen lasst.

    Burnout Dominator (PS2)

    Spielspaß
    8,5 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Scharfe
    bunte
    schnelle und ruckelfreie Hammer-Grafik
    Drückt euch in den Sitz!
    Motivierende Burnout-Ketten
    Fetziger Rock-Soundtrack
    Viele Elemente wurden gestrichen (Crash-Kreuzungen!)
    Deshalb wenig Abwechslung
    Wenige Strecken/Spielmodi
  • Burnout Dominator
    Burnout Dominator
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    21.03.2007

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Burnout Dominator
Burnout Dominator
Dominiert das inzwischen fünfte Burnout seine Vorgänger, oder entpuppt es sich als rostiger Gebrauchtwagen? Unser Test-TÜV klärt auf.
http://www.gamesaktuell.de/Burnout-Dominator-Spiel-19524/Tests/Burnout-Dominator-724059/
22.04.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2007/03/burnoutdominatorready.jpg
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