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Burnout Dominator (PSP)

Release:
10.05.2007
Genre:
Rennspiel
Publisher:
Electronic Arts

Review: Burnout Dominator

01.06.2007 00:00 Uhr
|
Neu
|
Rasen, Drängeln, Rammen, Crashen -- Criterion Games wecken auf der PSP einmal mehr den Tiefflieger in uns.

Egal ob im Bus, im Wartezimmer oder im Park -- mit "Burnout: Dominator" geben sich Action-affine Zeitgenossen auch unterwegs den adrenalinfördernden Temposchüben hin. In bester Tradition der Videospielreihe dreht sich alles um exzessive Blechverformung und extreme Geschwindigkeiten.

Burnout-Identität


Schnelles Standbild: Leider kommt das Tempo-Feeling im laufenden Spiel nicht so gut rüber. Im Vergleich zur PS2-Version ist das Geschwindigkeitsgefühl eher gediegenes Mittelmaß als eine Sensation. Spielerisch gibt es jedoch nur wenig zu meckern. Schnelles Standbild: Leider kommt das Tempo-Feeling im laufenden Spiel nicht so gut rüber. Im Vergleich zur PS2-Version ist das Geschwindigkeitsgefühl eher gediegenes Mittelmaß als eine Sensation. Spielerisch gibt es jedoch nur wenig zu meckern. Inhaltlich ist die PSP-Version mit der PS2-Variante weitestgehend identisch, bis auf drei Ausnahmen. Erstens haben bis zu sechs Spieler die Möglichkeit, über ein lokales Netzwerk (Ad-hoc-Modus) gegeneinander über den Asphalt zu rasen oder miteinander über die Piste zu brettern. Zweitens tauschen Sie Ihre Bestleistungen mittels Scoresync-Feature untereinander aus, um eigene Rekorde auf der PSP Ihrer Kumpane festzusetzen. Drittens sollen Downloads das Spiel auch längerfristig interessant machen. Details hierzu sind noch nicht bekannt, zusätzliche Wagen und neue Strecken gelten aber als wahrscheinlich.

Doch nicht nur der Online-Bereich kann sich sehen lassen, auch die vielen verschiedenen Offline-Modi sorgen für Abwechslung. Klassisches Rennen, schnellste Runde, Road Rage oder Burnout Challenge sind nur einige der zehn Spielarten, die Sie auf Ihrer Welttour bestreiten.

Zweischneidiges Schwert


Burnout-Tradition: Während der Rennen wird grundsätzlich keine Streckenkarte eingeblendet. Burnout-Tradition: Während der Rennen wird grundsätzlich keine Streckenkarte eingeblendet. "Burnout: Dominator" erreicht durchaus das qualitativ hohe technische Niveau, das die Serie erfolgreich und Criterion Games berühmt gemacht hat. Begeisterung hat sich aber trotzdem nicht breitgemacht. Das liegt in erster Linie daran, dass das Geschwindigkeitsgefühl enttäuscht. Im Vergleich zur PS2-Fassung wirkt das Tempo zwar nicht lahm, aber doch irgendwie träge. Die Fahrzeuge sind allesamt hübsch anzuschauen, die Umgebung zeigt jedoch bisweilen kleine Grafikfehler in Form weißer Bildpunkte.

Kein Crashmodus


Review: Burnout Dominator Die Steuerung überzeugt, das Fehlen zweier Schultertasten und eines Analog-Sticks macht sich nicht weiter bemerkbar. Dies sähe natürlich anders aus, wenn es den beliebten Crash-Modus noch gäbe. Doch dieser Spaßbringer wurde leider komplett und ersatzlos gestrichen. Vielleicht gibt es ja bei "Burnout 5" ein Wiedersehen.

GamesAktuell.de-
Spielspaß-Wertung:
8,5 /10
Leserwertung
(104 Votes):
76 %
Fazit
Abwechslungsreiche Rennen durch eine Vielzahl verschiedener Wettbewerbe
... aber lange nicht so schnell wie die rasantere PS2-Version
Netter Ad-hoc-Modus ermöglicht Rennen mit- und gegeneinander
Kleine Grafikfehler in Form weißer Punkte stören die Optik
Passende Steuerung lässt sich problemlos meistern, das Spiel ist schnell ...
Kein Crash-Modus mehr. Die spektakulären Unfallszenarien fehlen komplett.
   
Sascha Adermann
Burnout: Dominator sieht auf den ersten Blick richtig klasse aus. Leider stellt sich der Geschwindigkeits-Flash bei mir kaum ein. Kein Fall von schweren Wahrnehmungsstörungen (jedenfalls wurden bei mir nur Verhaltensstörungen festgestellt), es liegt am Spiel. Selbst mit aktiviertem Turbo-Boost fetzen die Karren nicht so über die Teerdecke, wie ich es von der Umsetzung für die Heimkonsole gewohnt bin. Trotzdem: Die relativ abwechslungsreichen Rennen machen richtig Laune. Mal muss man sauber, mal wie eine Wildsau fahren. Gegner von der Strecke schrubben, endlose Burnouts ziehen und dadurch massig Bonuswagen gewinnen -- das gefällt mir. Das Gleiche gilt für den Ad-hoc-Modus. Sich mit den eigenen Kumpels zu duellieren, macht am meisten Spaß, der Bestzeiten-(Schwanz)vergleich spornt zusätzlich an. Schade, dass der Crash-Modus auch in der PSP-Version fehlt. Selbst wenn die Steuerung durch das Fehlen der Schultertasten zwangsläufig etwas umständlicher gewesen wäre, hätte ich diesen Umstand letzten Endes gern in Kauf genommen.
   
Sascha Adermann
Gast

01.06.2007 00:00 Uhr
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