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Burnout Dominator (PS2)

Release:
20.03.2007
Genre:
Rennspiel
Publisher:
Electronic Arts

BURNOUT Dominator

01.02.2007 00:00 Uhr
|
Neu
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Kann Dominator seinen grandiosen Vorgänger noch übertreffen? Wir haben den neuesten Burnout-Teil auf der PS2 schon mal ausgiebig gezockt.

P feilschnelle Rennen mit spektakulären Takedowns -- am grundsätzlichen Spielprinzip hat sich im Vergleich zum Vorgänger "Burnout Revenge" nichts geändert. Doch im Detail stecken haufenweise Änderungen. Durfen wir im Vorgänger erstmals auch die Fahrzeuge auf unserer Spur aus dem Weg rammen, so hat man die Crash-Orgie schon wieder gestoppt. Wie bereits in "Burnout 3: Takedown" müssen wir Familienkutschen oder Transportern ausweichen! EA begründet die neuerliche Umstellung folgendermaßen: Zwar hätten die Fans der Serie bei "Revenge" anfangs mehr Spaß gehabt, die Langzeitmotivation sei durch die weniger spannenden Rennen aber auf der Strecke geblieben. Auch wenn diese Argumentation schlüssig klingt, finden wir es schade, dass wir uns schon wieder umstellen müssen. Prompt sind wir bei den ersten "Dominator"-Rennen mit überhöhtem Tempo über die neuen Strecken gerast und erlebten unschöne Frustmomente.

Blauer Boost


O.k., an eine vorsichtigere Fahrweise könnte man sich ja noch gewöhnen, und zugegebenermaßen gefiel einigen Racing-Fans das alte System ohnehin besser. Bedenklich ist aber, dass der erneute Wechsel im Widerspruch steht zur eigentlichen Ausrichtung des Spiels.

Standen im Vorgänger die Racheaktionen im Vordergrund, sollen Sie nun auf Tempo bolzen und mit Burnout-Ketten durch den Verkehr rasen. Ihre Turboanzeige füllen Sie wie gewohnt durch lange Drifts, haarscharfe Überholmanöver oder Fahrten im Gegenverkehr. Ein voller, blau leuchtender Boost-Balken signalisiert: Drücken Sie den Turboknopf, lassen Sie ihn nicht mehr los und jagen Sie möglichst lange mit Höllentempo über den Kurs.

Mit weit aufgerissenen Augen folgen Sie der Strecke und heften Ihre Pupillen an Rücklichter und Scheinwerfer. Das noch immer suboptimale Verhältnis zwischen Geschwindigkeit und Verkehrsaufkommen erfordert teilweise übermenschliche Reflexe. "Dominator"-Producer Nick Channon weiß um dieses Problem und verspricht, bis zum Release im März noch an der Balance zu feilen. Während in den Rennen die Platzierung entscheidet, geht es im neuen Maniac-Mode um Punkte. Diese Spielvariante ersetzt den Traffic-Attack-Modus aus "Revenge". Innerhalb einer bestimmten Zeitspanne müssen Sie möglichst lange Burnout-Ketten schaffen und waghalsige Aktionen zeigen. Erreichen Sie eine vorgegebene Punktzahl, gibt's einen Zeitbonus und zu guter Letzt die Goldmedaille.

World-Tour, die Fünfte


Diesmal erwarten Sie in der World-Tour sieben Fahrzeugklassen. Zu Beginn rasen Sie mit schicken Oldtimern über die Pisten. Danach setzen Sie sich in getunte Flitzer, röhrende Hot Rods oder rassige Supersportler.

Die insgesamt 38 Karossen unterscheiden sich deutlich in ihren Höchstgeschwindigkeiten und Fahreigenschaften voneinander. Einige der edlen Teile schalten Sie frei, indem Sie besonders lange Burnout-Ketten zünden oder weite Sprünge schaffen. Mit den Flitzern rasen Sie durch acht abwechslungsreiche Areale. Asiatische Stadtkurse gehören ebenso zur Tour wie kurvige Bergstrecken. In jedem Gebiet finden Sie bis zu vier Pisten mit vielen Abkürzungen und Sprungmöglichkeiten. Insgesamt sind die Kurse nun kurvenreicher, sodass Sie mit gefühlvollen Drifts zügig Ihren Boost-Balken füllen können.

Kein Crash-Modus!


Leider hat Criterion diesmal komplett auf die beliebten Crash-Kreuzungen verzichtet! Nick Channon begründet dies damit, dass man den Spieler nicht von den fantastischen Rennen ablenken wolle. Unserer Meinung nach steckt allerdings etwas anderes dahinter: EA erwartet sich wohl von der PlayStation2-Version keine allzu hohen Verkaufszahlen mehr. Daher möchte man -- könnten wir uns zumindest vorstellen -- den Produktionsaufwand gering halten. Zumal Criterion parallel an "Burnout 5" für die PlayStation3 arbeitet.

Umso erfreulicher, dass die Engländer weiter an der Grafik gefeilt haben. Die Strecken wirken noch kontrastreicher und farbenfroher. Dabei läuft das fünfte PS2-"Burnout" wieder konstant mit 60 Bildern pro Sekunde. Technisch bietet "Burnout Dominator" also schon jetzt keinen Grund zur Kritik. az n

Gast

01.02.2007 00:00 Uhr
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Mitglied
Bewertung: 0
12.04.2007 17:04 Uhr
Eigentlich ein geniales Spiel, aber leider ist da noch der Umfang:motz: , so viele Strecken hatte es ja in Burnout2: Point of Impact. Das ist leider ein Schritt in die falsche Richtung, am Ende der PS2 Ära von Burnout. Dafür gibt es ja dann ,ein jetzt schon genial aussehendes, Burnout für die PS3

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