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  • Brothers: A Tale of Two Sons im Test - Bewegendes Fantasy-Abenteuer mit kurioser Steuerung

    Unser Test zu Brothers: A Tale of Two Sons ist eingetroffen: Die Art und Weise, wie ihr hier ein Brüderpaar auf Abenteuern steuert, ist äußerst originell: Mittels Gamepad lenkt ihr beide Jungen zugleich. Doch das Highlight des Download-Spiels ist die emotionale Wucht der märchenhaften Story!

    Brothers: A Tale of Two Sons im Test: Es kommt nicht oft vor, dass uns ein Spiel so richtig packt, dass es uns auch nach dem Abspann noch lange beschäftigt und dass wir uns unbedingt mit anderen austauschen wollen, die es ebenfalls erlebt haben. Brothers: A Tale of Two Sons – ausgerechnet geschaffen vom schwedischen Shooter-Spezialisten Starbreeze Studios – ist ein stilles, magisches Abenteuer. Es ist mehr eine Erfahrung als eigentliches Spiel. Es hat zwar Mechaniken, Rätsel, Levels, Kapitel und Gegner, aber es ist vor allem eine Reise ins Unbekannte. Und auf dieser Reise erlebt ihr ein erstaunliches Spektrum an Emotionen: Spannung, Ausgelassenheit, Schock, Trauer, Triumph und Erstaunen. Und das alles passiert, ohne dass in Brothers ein einziges, verständliches Wort gesprochen wird.

    Es geht um Leben und Tod!

    Das Spiel versetzt euch in die Rolle eines ungleichen Brüderpaares – irgendwo in einer idyllischen, an skandinavische Mythen angelehnten Fantasywelt. Der größere Bruder ist stark, mutig und erfahren. Der Kleine ist etwas zögerlich, traut sich nach dem Ertrinken seiner Mutter etwa nicht mehr zu schwimmen. Doch dafür ist seine Größe ein klarer Vorteil. Problemlos quetscht er sich durch kleine Lücken, wo seinem Bruder der Durchgang verwehrt bleibt. Ihr steuert beide Jungs gleichzeitig – und mit den zwei Analogsticks eines Gamepads. Eine Tastatursteuerung gibt es zwar auch, sie erweist sich jedoch derart als sperrig, dass sie dem Genuss des Spiels im Weg steht. Mit einem Pad in der Hand entpuppt sich Brothers jedoch schnell als clevere Fingerübung in Sachen Game-Design. Allein, das Brüderpaar gemeinsam mit beiden Sticks durch ihr Heimatdorf zu lenken, ist fordernd. Doch mit der Zeit werdet ihr besser und stets greift euch das klare Level-Design unter die Arme.

    Euer Weg ist recht linear und immer ist klar, wohin ihr als Nächstes müsst oder welche Objekte in einer Szene wichtig sind. Die einzig wichtigen Tasten sind die Schulterbuttons eures Controllers. Damit interagieren die Brüder mit ihrer Umgebung, bewegen Hebel, klettern Ranken hinauf, rudern Boote oder schieben die Trage mit ihrem kranken Vater zum Dorfarzt. Darum geht es im Spiel: Ihr müsst ein Heilmittel finden, sonst stirbt der Mann! Knifflig wird die Mechanik, sobald ihr Klettern müsst. Denn solange sich einer der Brüder an einem Felsvorsprung oder Seil festhält, so lange müsst ihr die Schultertaste am Controller gedrückt halten, sonst stürzt der Junge ab. Das klingt einigermaßen simpel, wird aber zu immer wieder neuen Rätseln und Herausforderungen verquirlt. Das fordert zeitweise, frustriert hier und da ein wenig, aber wird nie unfair oder wirklich schwer. Der Weg ist bei Brothers das Ziel, das Gefühl von Abenteuer und Magie wichtiger als das Lösen möglichst knackiger Rätsel.

    Ein Märchen für Erwachsene

    Nachdem das Abenteuer recht gemächlich beginnt und ihr das heimische Dorf erkundet und bissigen Hunden aus dem Weg geht, wird der Spielverlauf recht bald rasanter und abenteuerlicher. Ihr trefft auf Fabel-Gestalten, erkundet ein Bergwerk voller seltsamer Apparate, steigt Gipfel empor, durchquert gruselige Wälder, überlebt das Bad in einem Wasserfall und besucht die Schauplätze vergangener Schlachten. Mit jeder Minute beeindruckt und fesselt das mehr. Denn immer wieder wird die Koop-Spielmechanik neu eingesetzt, nie tut ihr zu lange das Gleiche. Und nicht nur die Schauplätze werden erstaunlicher, auch die Reise des Brüderpaars wird immer abenteuerlicher. Regelmäßig wechselt überraschend die Szene, passiert unvorhergesehen irgendetwas – manches lässt euch staunen, manches lässt euch gruseln.

    Und immer wieder fängt die famose Kamera das Geschehen ganz wunderbar passend ein. Auch wenn die Animationen teils etwas hölzern wirken, die Charaktermodelle nicht die detailreichsten sind und die Konsolenwurzeln des Spiels allzu offensichtlich sind – Brothers ist wie ein spielbares Märchen für Erwachsene. Man spürt, dass hier der schwedische Regisseur Josef Fares (Kops, Jalla! Jalla!) seine Finger im Spiel hatte. Zu gern würden wir jetzt all die genialen Momente, den Ideenreichtum und die Kulissen des Spiels genau beschreiben. Doch damit es richtig wirken kann, belassen wir es bei unseren Andeutungen und werden nicht müde zu betonen: Brothers ist bewegend, überraschend, einzigartig und für uns eines der mitreißendsten Spiele des Jahres!


    Brothers: A Tale of Two Sons (PC)

    Spielspaß
    8,9 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Mitreißendes, abwechslungsreiches und rührendes Abenteuer
    Clevere Spielmechanik, die durchweg gut funktioniert und unterhält
    Fantastische Kulisse: Eine Art skandinavisches Märchenland
    Trotz unverständlicher Murmel-Sprache grandios inszeniert: Tolle Kamerafahrten, verständliche Körpersprache und stimmungsvolle Soundkulisse
    Primitive Grafik-Optionen: Einzig Helligkeit und Auflösung einstellbar. Maximal sind 720p möglich!
    Controller ist absolute Pflicht, um das Spiel so zu genießen, wie von den Machern beabsichtigt
    Einige wenige fiese Stellen können eventuell kurzzeitig frustrieren

    01:10
    Brothers: A Tale of Two Sons: Launch-Trailer zum XBLA-Release
  • Brothers: A Tale of Two Sons
    Brothers: A Tale of Two Sons
    Publisher
    505 Games
    Developer
    Starbreeze Studios
    Release
    03.09.2013
    Es gibt 9 Kommentare zum Artikel
    Von Sanchez85
    Eigentlich hast du recht. Warum jetzt wegen ein paar Euros vielleicht ein klasse Game verpassen. Werde es mal aus dem…
    Von Falconer
    Naja, ist natürlich ein sehr storylastiges, atmosphärisches Game. Die spielerische Herausforderung hält sich in…
    Von Sanchez85
    Wie hoch ist denn der Wiederspielwert?Spiele ein Spiel auch gerne mehrmals durch wenn mich das Spiel super unterhalten…

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    • Es gibt 9 Kommentare zum Artikel

      • Von Sanchez85
        Eigentlich hast du recht. Warum jetzt wegen ein paar Euros vielleicht ein klasse Game verpassen. Werde es mal aus dem PSN ziehen. Wenn ich nicht auf der PS3 zum zocken kommen sollte dann wenigstens auf der PS Vita...
      • Von Falconer Beta-Tester
        Naja, ist natürlich ein sehr storylastiges, atmosphärisches Game. Die spielerische Herausforderung hält sich in Grenzen. Positiv gesagt: Es flutscht. Meine zwei Durchgänge haben mir da auf jeden Fall großen Spaß gemacht. Ist halt die Frage, auf welchen Preisverfall man bei 14 Euro Verkaufspreis setzt... Bei Vollpreisgames kann ich das eher nachvollziehen. Da geht es dann aber auch locker mal um 30-40 Euro Ersparnis. Nicht um 5-7.;)
      • Von Sanchez85
        Wie hoch ist denn der Wiederspielwert?
        Spiele ein Spiel auch gerne mehrmals durch wenn mich das Spiel super unterhalten hat hat. Deus Ex Human Revolution war zum Beispiel so ein Game.
    • Aktuelle Brothers: A Tale of Two Sons Forum-Diskussionen

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Brothers: A Tale of Two Sons
Brothers: A Tale of Two Sons im Test - Bewegendes Fantasy-Abenteuer mit kurioser Steuerung
Unser Test zu Brothers: A Tale of Two Sons ist eingetroffen: Die Art und Weise, wie ihr hier ein Brüderpaar auf Abenteuern steuert, ist äußerst originell: Mittels Gamepad lenkt ihr beide Jungen zugleich. Doch das Highlight des Download-Spiels ist die emotionale Wucht der märchenhaften Story!
http://www.gamesaktuell.de/Brothers-A-Tale-of-Two-Sons-Spiel-19388/Tests/Brothers-A-Tale-of-Two-Sons-im-Test-1087909/
11.09.2013
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2013/09/brothers-pc-games.jpg
action-adventure
tests