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Breath of Fire Dragon Quarter (PS2)

Release:
31.10.2003
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
k.A.

Breath of Fire: Dragon Quarter

30.09.2006 22:58 Uhr
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Neu
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Sehr schwierige RPG-Kost für abgehörtete Zocker...

Wer kennt sie nicht, die lieben RPGler. Sie besorgen sich ihre Spiele – meistens als Import schon Monate vor dem offiziellen Release – und vergraben sich dann stunden- oder sogar tagelang in ihren Zimmern, von den Mitmenschen auch gerne „Höhlen“ genannt. Was aber, wenn einem solchen RPGler die wichtigste Existenzgrundlage genommen wird, wenn nämlich keine ordentlichen Rollenspiele mehr erscheinen? Tja, dann heißt es entweder wieder zurück in die Realität (Für die meisten keine besonders attraktive Option), oder eben die miesen Vertreter des Genres zu spielen. Gerade richtig, um die Lücke zwischen Dark Chronicle und Final Fantasy X-2 zu füllen, kommt von Capcoms der neueste Test der Rollenspielserie, Breath of Fire – Dragon Quarter.

Cell-Shading ist nicht unbedingt gut...
Wenn ihr zum ersten Mal Breath of Fire – Dragon Quarter in das Laufwerk eurer PlayStation2 legt, werdet ihr euch unweigerlich an die Zeiten mit Grandia 2 erinnern – Super Story und Atmosphäre, verpackt in der miesesten technischen Hülle überhaupt. Zum Glück trügen die Billig-Menüs, denn die Grafik kann sich zwar weder mit Detailreichtum noch mit der Qualität der matschigen Texturen rühmen, dafür läuft sie meistens flimmer- und ruckelfrei über den Bildschirm. In Breath of Fire 5 wird die Cell-Shading-Technologie verwendet, wenn auch in stark entschärfter Form: Während die Hintergründe in normalem 3D sind, glänzen die Charaktere durch den wunderschönen Anime-Stil. Aber wie heißt es so schön, nicht alles was glänzt, ist Gold. So sehen die Modelle von weitem zwar wirklich gut aus, von Nahem fallen einem aber doch sehr die nicht mehr zeitgemäßen Texturen auf – da wäre mehr dringewesen. Auch in den Kämpfen wird nur Durchschnittskost geboten: Ein paar Effekte sehen ganz nett aus, man hat aber alles in anderen Spielen schon schöner gesehen.
Ein Lob muss man Capcom jedoch für die Musik aussprechen. Die schönen Lieder verpassen sowohl den Kampfsequenzen eine passende Nervosität, als auch den Zwischensequenzen wunderschöne Emotionalität. Inzwischen lassen immer mehr Hersteller ihre Musik von einem professionellen Orchester vertonen, dazu hat es bei Breath of Fire V – Dragon Quarter leider nicht gereicht. Schade eigentlich, denn wenn man sich die beeindruckende musikalische Untermalung von zum Beispiel „Primal“ anhört, merkt man, dass das ganz erheblich zur Atmosphäre beitragen kann! Auch nicht ganz Zeitgemäß ist der Verzicht auf Sprachausgabe. Vor allem in einem so dialogreichen Spiel wäre das eine nette Beigabe gewesen – dann eben bei Breath of Fire 6.

Wer einen 60Hz-kompatiblem Fernseher hat, kann Breath of Fire – Dragon Quarter ganz ohne PAL-Balken genießen. Die paar unter euch, die noch mit einem 50Hz Gerät zocken, werden sich doch mit einem ziemlich zusammengequetschten Bild zufrieden geben müssen! Die Sprechblasen sind mal mehr, mal weniger gut übersetzt, fallen aber nie negativ auf. Dagegen wird der hilflose Spieler in den Menüs immer wieder mit kryptischen Abkürzungen konfrontiert, wenigstens hilft hier meistens das Handbuch weiter.

Français Englais
Gast

30.09.2006 22:58 Uhr
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