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  • Sound pur für Ihren PC

    Zehn aktuelle Soundkarten samt Soundcheck: Wir waren ganz Ohr und sagen Ihnen, ob Onboard-Sound reicht oder Creatives X-Fi wirklich das Maß aller Dinge ist.

    Das klassische PC-Dilemma: Nachdem mal wieder der letzte Cent für Prozessor, Grafikkarte und Co. dran glauben musste, bleibt für eine spieletaugliche Soundkarte nichts mehr übrig. Noch vor wenigen Jahren war dann eisernes Sparen angesagt – für ordentlichen Klang am PC führte an einer richtigen PCI-Soundkarte kein Weg vorbei. Heute haben Sie es da viel einfacher: Onboard-Sound in annehmbarer Qualität liefert jedes Mainboard zum Nulltarif. Wozu also Geld in eine teure Spiele-Soundkarte investieren, wenn für die gleiche Summe auch der Arbeitsspeicher verdoppelt werden könnte?

    Klingt besser, läuft schneller?

    Marktführer Creative meint, eine Antwort darauf zu haben: Mit seinen Audiolösungen will er nicht nur ein gewaltigeres und realistischeres Spielerlebnis vermitteln. Um sich als Verkaufsargument nicht allein auf die klanglichen Qualitäten verlassen zu müssen, propagiert Creative einen ordentlichen Performanceschub gegenüber Onboard-Chips – und darf sich einer gewissen Aufmerksamkeit sicher sein.

    Tollen Klang verspricht hingegen auch Creatives spärlicher werdende, aber immer noch vorhandene Konkurrenz. Und so haben Sie, konfrontiert mit großen Versprechungen einerseits und der bereits vorhandenen Onboard-Lösung andererseits, die Qual der Wahl. Wir wollen sie Ihnen erleichtern und vergleichen acht aktuelle Soundkarten und zwei Mainboard-Lösungen. Was haben die teuer zugekauften Karten hinsichtlich Klang und Spiele-Performance wirklich zu bieten? Wie schneidet dagegen die kostenlose Onboard-Konkurrenz ab?

    Platzhirsch X-Fi

    Gleichbleibende Qualität: Bis auf die Xtreme Audio bekamen alle X-Fis den gleichen Hauptchip verpasst. Gleichbleibende Qualität: Bis auf die Xtreme Audio bekamen alle X-Fis den gleichen Hauptchip verpasst. Wie bereits erwähnt: Von einem ganzen Heer an technisch fast immer gleichen, gegenüber den integrierten Lösungen kaum besseren Billig-Soundkarten mal abgesehen, ist die Konkurrenz des Fast-Monopolisten Creative nicht gerade üppig gesät. Die für Spieler halbwegs interessanten Hersteller lassen sich an nicht mal einer ganzen Hand abzählen. Im Gegensatz zu Creative setzen sie alle auf Chips von Fremdanbietern. Konkret auf Spieler zielt neben etlichen Creative-Modellen vor allem die Razer Barracuda ab. Die anderen wollen eher mit Allroundqualitäten bestechen oder sich als Spezialisten fürs Heimkino profilieren.

    Onboard-Sound und Soundkarten gemeinsam ist der von Herstellern zum Quasi-Standard erhobene 7.1-Klang, also die Unterstützung von bis zu acht Kanälen gleichzeitig. Dass dieser in der Praxis von Spielen und Filmen gleichermaßen spärlich genutzt wird, stört die Hersteller selbst kaum – 7.1-Sound gehört zu den nicht gerade seltenen Marketingblasen der Hardware-Welt. Auf entsprechende, recht teure Lautsprecher können Sie deshalb getrost verzichten. Wenn es unbedingt Surround sein soll, reicht schon ein 5.1-System, um den 3D-Sound aktueller Spiele richtig zur Geltung zu bringen. Wer lieber auf ein ordentliches Headset oder Stereo-Boxen setzt, profitiert von den zunehmend besseren Fähigkeiten aktueller Soundkarten im Bereich virtueller Raumklang.

    Eine Karte ist nicht alles

    Gleichbleibende Qualität: Bis auf die Xtreme Audio bekamen alle X-Fis den gleichen Hauptchip verpasst. Gleichbleibende Qualität: Bis auf die Xtreme Audio bekamen alle X-Fis den gleichen Hauptchip verpasst. Grundsätzlich ist es für guten PC-Klang mit der Soundkarte selbst längst nicht getan. Fast noch wichtiger sind die Schallwandler, welche die von der Soundkarte ankommenden Signale in das umwandeln, was Sie tatsächlich hören.
    Kopfhörer oder Headsets mittlerer Leistungsklasse kosten etwa 40 bis 50 Euro, halbwegs vernünftige Boxensysteme in etwa das Gleiche. Wunder dürfen Sie damit jedoch nicht erwarten; selbst die beste Soundkarte zaubert aus billigen Membranen keine Highend-Klänge. Anspruchsvollere Naturen sollten daher eher mindestens 100 bis 150 Euro für das nötige Equipment einplanen. Noch teurere Lösungen sind fürs reine Spielen meist überflüssig. Anders sieht es aus, wenn Ihre Anlage gleichzeitig höchsten Ansprüchen bei der Musik- und DVD-Wiedergabe genügen soll.

    X-Fi: Der heilige Soundgral?

    Wer viel mit Musik und externen Geräten macht, sollte sich eine X-Fi mit Anschlusskästchen gönnen. Wer viel mit Musik und externen Geräten macht, sollte sich eine X-Fi mit Anschlusskästchen gönnen. Kein Soundkarten-Hersteller bedient das Spiele-Segment so umfassend und intensiv wie Creative. Wo die Konkurrenz in der Regel maximal zwei oder drei Produkte ins Rennen schickt, gibt es bei Creative eine ganze Serie. Auf die Audigys folgte im Herbst 2005 die aktuelle X-Fi-Serie. Diese unterteilt sich wiederum in speziell für Spieler geeignete und eher den Gattungen Musik und Multimedia zugeordnete Varianten.

    Mit dem X-Fi schickt Creative einen mittlerweile zwar rund zwei Jahre alten, technisch aber immer noch extrem hochgerüsteten Soundchip ins Rennen. X-Fi steht für »Xtreme Fidelity«, verheißt dem Käufer also ein »extremes« Klangerlebnis. Dafür soll in erster Linie ein Audioprozessor mit der Roh-Rechenleistung eines Pentium 4 sorgen. Seine Kraft schöpft der X-Fi-Chip aus einer Neuentwicklung: dem Audioring.

    Um diesen herum sind alle Komponenten wie etwa der Mixer oder der Sample Rate Converter (SRC) angeordnet. Deshalb können diese ihre Daten direkt erhalten und nach der Verarbeitung ohne Umwege wieder versenden. Darin liegt der Vorteil dieser Architektur gegenüber herkömmlichen linearen Anordnungen, bei der die Daten jede einzelne Komponente passieren müssen, um ans Ziel zu gelangen. In der Praxis kostet das vor allem eines: Rechenleistung.

    Ein (fürs Marketing) begehrenswertes THX-Zertifikat und eine Stereo-Wiedergabe bei 24 Bit/192 kHz sind weitere, mal eben dahin geworfene Eckdaten, mit denen Creative gerne die Werbetrommel rührt. Ein genauer Blick ins Datenblatt verrät aber, dass besonders der letzte Wert bei der analogen 7.1-Ausgabe auf 24 Bit/96 kHz schrumpft – für den Alltag eher unbedeutend. Der Rauschabstand beträgt zwischen 109 und 116 Dezibel, blieb im Vergleich zur Audigy 4 (113 Dezibel) also in etwa gleich. Unter dem Rauschabstand versteht man vereinfacht gesagt die Neigung einer Audiosignalquelle zu störendem Rauschen. Je höher und damit besser der Wert, desto lauter muss ein Audiosignal sein, damit sich auch Rauschen darunter mischt.

  • Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von pesfreak
    mir reicht mein jetziger Sound vollkommen.
    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von pesfreak Gelöscht
        mir reicht mein jetziger Sound vollkommen.
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Zehn aktuelle Soundkarten samt Soundcheck: Wir waren ganz Ohr und sagen Ihnen, ob Onboard-Sound reicht oder Creatives X-Fi wirklich das Maß aller Dinge ist.
http://www.gamesaktuell.de/Branchen-News-Thema-230074/News/Sound-pur-fuer-Ihren-PC-727873/
04.09.2007
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