Games. Fun. Entertainment.

Branchen-News

Korea: Ministerium will gegen Internetsucht Minderjähriger vorgehen

14.04.2010 09:57 Uhr
|
Neu
|
Der koreanische Staat versucht gegen die MMOG-Sucht in Südkorea vorzugehen: mit Internetsperren!

MMORPG MMORPG Das südkoreanische Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus hat eine neue Jugendschutz-Maßnahme beschlossen, die auch gegen Internetsucht wirken soll:

In Zukunft wird es für Kinder eine sechs Stunden lange nächtliche Internetsperre geben, in der sie keine Online-Games spielen dürfen. Jeder junge Südkoreaner hat drei Möglichkeiten den Zeitraum seiner Zwangspause zu wählen: Ab 0 Uhr, 1 Uhr oder 2 Uhr werden dann für sechs Stunden Internetverbindungen zu bestimmten Game-Servern nicht mehr möglich sein. Bisher sind 19 Online-Spiele auf der Blacklist der südkoreanischen Regierung, zusammen stellen diese Spiele 79 Prozent des häuslichen Online-Spielmarktes.

Um die Sperre kontrollieren zu können, bekommt jeder Internet-Nutzer eine eigene Nummer zugewiesen.

Wie sinnvoll ist diese Maßnahme eurer Meinung nach?

Quelle: kotaku, hotbloodedgaming, koreaherald

Anzeige:
Alles zu WoW bei Amazon
Alles zu WoW bei eBay

Auch lesenswert:

Mitglied

14.04.2010 09:57 Uhr
Jetzt ist Deine Meinung gefragt: Hier kannst Du Deinen Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar
Mitglied
Bewertung: 0
15.04.2010 18:29 Uhr
Naja das machen Politiker eben wenn ihnen nichts anderes mehr einfällt und außerdem wird das sowieso nichts am Suchverhalten der Kiddies ändern. Dann schafen sie halt bis 6 Uhr morgens, zocken dann und schwänzen die Schule.
Mitglied
Bewertung: 0
14.04.2010 18:03 Uhr
Seltsame und irgendwo auch gruselige Maßnahme. Jugendliche und Erwachsene sollten doch schon selber entscheiden, wann sie spielen wollen. Eine äußerliche Zwangsmaßnahme hilft da sowieso nicht, das ist eh Familiensache und Kinder sollten da um 0, 1 oder 2 Uhr ohnehin schlafen genau. Ganz ehrlich, das sieht…
Mitglied
Bewertung: 0
14.04.2010 17:35 Uhr
Da werden die Kleinen jetzt deutlich kreativer werden müssen um ihrer "Sucht" fröhnen zu können. Allerdings sollten die Eltern doch ebenso darüber wachen sollen ob ihre Schutzbefohlenen genügend Schlaf bekommen.