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Gigantischer Gaming-Umsatz in Deutschland

11.05.2010 12:17 Uhr
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Von wegen Land der Spielemuffel: Fast die Hälfte aller Deutschen sind laut einer aktuellen Studie Gamer. Und auch beim Umsatz von Spielen brauchen wir uns vor den anderen Nationen nicht verstecken.

Gigantischer Gaming-Umsatz in Deutschland Eigentlich sind wir es ja gar nicht gewohnt, dass wir in Deutschland positive Nachrichten zu Spielen hören. Bei all den Diskussionen über Killerspiele und Schulproblemen könnte man meinen die Deutschen würden Videospiele noch mehr hassen als den Satan und Casting-Shows zusammen. Doch weit gefehlt: Laut dem aktuellen Newzoo Games Market Report gibt es in Deutschland mittlereile über 35 Millionen Spieler. Und die gaben 2009 stolze 3,65 Milliarden(!) Euro für Spiele aus.

Damit belegen wir weltweit Platz drei hinter England und den USA. Die Briten haben zwar "nur" 31,1 Millionen Spieler, generieren aber einen Umsatz von 4,32 Milliarden Euro. Spitzenreiter sind eindeutig die Amerikaner: 183,5 Millionen Spieler und 19,39 Milliarden Euro Umsatz.

Für diese Zahlen wurden die Erlöse aller Spiele addiert, das heißt, sowohl Konsolen- als auch PC und Casual-Games bis hin zu Online-Spielen wie World of Warcraft wurden in der Studie miteinbezogen. Allerdings machen Konsolenspiele den deutlich höchsten Anteil am Umsatz aus.

Während in Deutschland der Umsatz durch PC-Spiele (36% des gesamten Marktes) und der Umsatz durch Konsolen-Spiele (42%) fast gleichauf liegen, sieht das in den USA, England und Frankreich noch eindeutiger aus: Hier gehen über 60% der Einnahmen auf Konsolentitel zurück, der PC liegt hier mit 20% auf Rang zwei.

Für den Newzoo Games Report wurden im Rahmen der "Nationalen Gamer Umfrage 2009" insgesamt über 13.000 Teilnehmer ab acht Jahren in den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden befragt.

Quelle: Pressemitteilung, Gamesindustry.com

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11.05.2010 12:17 Uhr
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Mitglied
Bewertung: 0
13.05.2010 19:13 Uhr
Theoretisch blabla? Wieso werden dann immer vor Wahlen zig tausende von Euos für Umfragen ausgegeben wenns schon reichen würde 2 Leute zu fragen (am besten noch sich selber). Sorry, aber pfeif auf die Theorie...in der Praxis ist so eine Umfrage mit so wenig Teilnehmer nicht ernst zu nehmen...

Und zum…
Kicktipp-Gewinner 2009/2010
Bewertung: 0
12.05.2010 13:16 Uhr
zählen da auch die spiele dazu, die sich die deutschen importieren lassen, oder nur die, die in deutschland verkauft werden? wenn die imoprte nicht dabei sind, dann ist ja weit mehr geld, das in spiele investiert wird.
Mitglied
Bewertung: 0
12.05.2010 10:31 Uhr
Wie wohl die Zahlen hier in Deutschland aussehen würden, wenn man nicht durch Selbstzensur und Indizierung gezwungen wäre, im Ausland zu kaufen? Vom Preisgefälle ganz zu schweigen. -.-



Repräsentativ wird eine Studie nicht durch die Grösse der Stichprobe. Sie nimmt ja nicht für sich in Anspruch eine…