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Electronic Arts schimpft über Deutschland

22.11.2009 11:32 Uhr
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EAs Executive Vice President Dr. Gerhard Florin kritisiert den deutschen Spielemarkt.

Müsste sich nach EA-Meinung in Deutschland besser verkaufen: FIFA 10 Müsste sich nach EA-Meinung in Deutschland besser verkaufen: FIFA 10 In einem Interview mit der Wirtschaftswoche zeigte sich EAs Gerhard Florin genervt vom deutschen Spielemarkt:

"Deutschland ist so fußballbegeistert wie Großbritannien. Trotzdem verkaufen wir auf der Insel zweieinhalb Mal so viele Fußball-Spiele wie in der Bundesrepublik", sagte der EA Vice President, der zuständig ist für das internationale Geschäft außerhalb Nord-Amerikas.

Florin stört aber auch der Mangel an deutschen Spieleentwicklern. Es sei in Deutschland wesentlich schwerer gute Entwickler zu finden als in USA, Großbritannien, Frankreich oder Kanada:

"Die Anforderungen an Spieledesigner und Grafiker sind extrem hoch. Da muss eine sehr gute Ausbildung dahinterstehen. Doch solche Ausbildungsmöglichkeiten sind in Deutschland praktisch nicht vorhanden", so der EA-Verantwortliche.

Dr. Gerhard Florin führt dies auf ein grundsätzliches Problem in Deutschland zurück, da hier die gesellschaftliche Akzeptanz von Videospielen noch nicht ausreichend sei. Gerade auch bei denen, die sich für eine Ausbildung entscheiden.

Branchen-Riese Electronic Arts hat gerade mit großen Umsatzverlusten zu kämpfen. Deshalb musste man jüngst das EA-eigene Entwickler-Studio Pandemic schließen.

Quelle: Satundkabel

Daniel Jobst
Gast

22.11.2009 11:32 Uhr
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28.11.2009 19:30 Uhr
Der Mann wundert sich? Ich mich auch. Und wenn ihm die deutschen Entwickler ihm nicht gut genug sind, dann soll er doch welche ausbilden, oder deren Ausbildung fördern. Damit wäre allen geholfen. Aber wozu braucht er Programmierer? EA ist doch gerade mit der groben Keule unterwegs, aber vielleicht findet er unter den vielen Entwicklern die jetzt einen neuen Job suchen fähige Mitarbeiter. Moment ... ich glaube die meisten wurden gerade von so einer "Schweinefirma" oder so entlassen.
Naja nichts für ungut aber ich bin immer noch von der Beweisführung des Dr. Gerhard Florin irritiert und werde mir jetzt kein Fifa holen, denn unsere Entwickler sind ja so schlecht ausgebildet :huh:.

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25.11.2009 17:46 Uhr
vielleicht sollte ea lieber mehr neuerungen in ihre fussballspiele packen dann kaufen es auch mehr ist doch immer die selbe schei..... nen bissl grafikverbesserung und der aktuelle kader ganz doll ea macht weiter so:runter::runter:
Kicktipp-Gewinner 2009/2010
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25.11.2009 16:19 Uhr
was hat denn bitte die anzahl der deutschen studios mit den verkaufszahlen von fifa in deutschland und uk zu tun.
wenn die briten meinen, sich jedes jahr ein fifa zu holen sollen die das machen. vielleicht ist dort auch pes nicht so beliebt und deswegen wird mehr fifa verkauft.
die deutschen studios sind schon ok. alelrdings stimmt schon, dass die ausbildungsmöglichkeiten zu wünschen übrig lassen.
Mitglied
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24.11.2009 15:05 Uhr
Der soll sich doch nicht wundern, wie viel Fußballspiele wollen die den noch auf den Markt bringen?
Hatte übriegens noch nie eins, wenn ich Fußball will geh ich auf nen Bolzplatz oder schau es mir im fernsehen an.Da muss ich nicht 50-70 € für ausgeben.
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23.11.2009 18:10 Uhr
Das ist es schon eher, bzw. vielleicht auch einfach nur unwissen. Risen bspw. ist ja auch nicht langsamer als Morrowind oder Oblivion es war, das ist ja auch extrem lahmarschig zu Spielen im Vergleich zum Rest der Rollenspiele. Mit der Komplexität hat das aber wirklich wenig zutun, so Sachen wie Heart of Iron oder die Total Serie sind keine deutschen Spiele oder wenn ich daran denke, wie sich Menschen aus aller Herren Länder in Starcraft oder Kampfspiele vertiefen und da Taktiken oder Kampfstrategien analysieren, entwickeln oder übernehmen. Das ist aufjedenfall kein deutsches Phänomen und lässt sich auch nicht unbedingt denke ich zwangsläufig auf die Verkaufszahlen übertragen.