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EA will gekürzte Spiele-Versionen als PDLC zum Verkauf anbieten - Update: Crytek befürwortet kostenpflichtige Demos

19.04.2010 12:24 Uhr
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EA arbeitet an einem neuen Konzept, welches den Verkauf von gekürzten Versionen neuer Spielen über PSN und Xbox Live vorsieht. Jetzt hat sich auch Cevat Yerli dazu geäußert.

EA EA Update vom 19.04.2010: Cevat Yerli, der CEO von Crytek, hat in einem Interview EAs Pläne für den Premium Downloadable Contents verteidigt und verkündet schon das Ende der kostenlosen Demos. Für Yerli sind Demos "ein Luxus", den sich die Spiele-Industrie erlaubt. Zudem sei es fast "unerschwinglich teuer" und zeitaufwendig eine Demo zu produzieren, vor allem wenn sie eine hohe Qualität haben soll.

Yerli meint weiterhin: "Weil wir so lange diesen Gratis-Luxus hatten, gibt es nun Pläne dies zu ändern, über die sich die leute beschweren. Die Realität ist, dass wir womöglich auf lange Sicht keine kostenlosen Spieledemos mehr sehen werden."

Laut Yerli müsse EAs Plan der bezahlbaren Demos noch besser kommuniziert werden. Electronic Arts gehe es nicht um Profit und das Ausnehmen der Kunden. EA verliere viel Geld aufgrund von Raubkopien und versuche nur, seine Investitionen wieder einzuspielen. "Im Endeffekt wird es ein besserer Deal für den Spieler sein."

Ob zu Cryteks Ego-Shooter Crysis 2, der von Electronic Arts gepublisht wird, auch eine Demo erscheint, ist laut Cevat Yerli noch nicht entschieden. Ob diese Demo dann nach EAs neuem Konzept kostenpflichtig ist und mehr Spielzeit bietet als bisherige Demos, ist somit ebenfalls noch offen. Die streitbaren Pläne von EA erhalten durch das Interview jedoch neuen Schub.

Quelle: Develop-Online

Originalmeldung vom 23.03.2010: Der Publisher Electronic Arts möchte seine digitale Games-Sparte ausbauen. Innerhalb der nächsten Jahre soll sie ein Drittel des Einkommens des Publishers stellen. Dies beziehe auch den Verkauf von überlangen Spiel-Demos mit ein. Dies ergab sich aus einem Gespräch von führenden EA-Mitglieder mit Analysten wie Michael Pachter von Wedbush.

EA plane sogenannte Premium Downloadable Contents (PDLC) für Playstation Network und Xbox Live zu einem Preis von 10 bis 15 US-Dollar. Kurz nach der Veröffentlichung dieser Extended-Demos wolle man dann das richtige Spiel zum Vollpreis veröffentlichen. EA sehe dies nicht nur als weitere Einnahmequelle, sondern auch als Werkzeug zur Marktanalyse.

Wie groß diese Premium DLC sein werden und welche Vorteile Spieler haben, die sich später auch die Vollversion kaufen ist noch unklar. Electronic Arts versicherte aber, dass sie nicht planen würden, die kostenlosen Spiel-Demos abzuschaffen.

Quelle: kotaku, kotaku

Wir sind gespannt, wie viel "Premium" die DLC enthalten werden. Was sagt ihr zu der Idee?

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19.04.2010 12:24 Uhr
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Bewertung: 0
20.04.2010 18:03 Uhr
Ja ne is klar...geld für werbung. Was ich noch schlimmer finde ist die aussage das ne demo in der produkion so teuer sein soll...wo steht den geschrieben das erst die demo entwickelt werden muss... erst mal das vollpreis-spiel fertig machen und dann die demo auf denn markt schmeissen(dann kann man nämlich…
Kicktipp-Gewinner 2009/2010
Bewertung: 0
20.04.2010 13:19 Uhr
kostenpflichtige demos....jetzt gehts aber los. wenn das so kommt, dann werd ich mir einfach keine demos mehr laden. durch demos hab ich mich sehr oft für den kauf eines spieles entschieden, das ich mir eigentlich nicht holen woltle oder ich mir unsicher war. immerhin soll ja ne demo werbung für das produkt…
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Bewertung: 0
20.04.2010 10:12 Uhr
Das ist eine absolut hirnrissige Idee! Ich meine wer holt sich eine kostenpflichtige Demo? Die Demo ist eine Plattform für die Publisher um Werbung zu machen und für die Spieler um sich eine Meinung zu bilden ohne gleich Geld zu investieren. Wenn sich das Konzept wirklich durchsetzt wird es sich warscheinlich mehr lohnen auf den Release zu warten und sich das Spiel dann für 2-3tage bei der örtlichen Videothek auszuleihen.