Blur: Cynamite beim Studiobesuch + Hands-on-Eindrücke - Update: Videos!
Update 04.03.10: Unsere Freunde von Gametrailers.com waren ebenfalls bei Bizarre Creations in Liverpool, waren im Gegensatz zu uns aber mit einer Videokamera bewaffnet. Nachfolgend findet ihr die Video-Studiotour plus zwei Gameplay-Videos aus Blur.
Bizarre Creations - Studiotour Teil 1
Bizarre Creations - Studiotour Teil 2
Blur Gameplay-Video No. 1
Blur Gameplay-Video No. 2
Originalmeldung: Wenn unser Fußball-Fanatiker Thomas nach Liverpool fliegt, denkt man natürlich als erstes an einen Trip an die ehrwürdige Anfield Road. Doch falsch gedacht: In der englischen Hafenstadt stand ein Besuch das alteingesessenen Spiele-Entwicklers Bizarre Creations auf dem Programm.
Die Macher von Project Gotham Racing werkeln seit zwei Jahren an dem Action-Rennspiel Blur, das auf den ersten Blick wie eine Kombination aus Burnout und Mario Kart wirkt. Die Multiplayer-Beta von Blur durften wir schon einige Stunden spielen. Und Multiplayer ist auch das, was den Machern besonders am Herzen liegt. Blur soll nämlich das Modern-Warfare der Rennspiele werden.
Und tatsächlich erinnert das Konzept mit Aufleveln, Herausforderungen, vielen freispielbaren Fahrzeugen und Tunings an den hauseigenen Shooter-Hit. Gleich 20 Kontrahenten tummeln sich gleichzeitig auf der Piste und zocken online gegeneinander. Ganz stolz sind die Macher auch auf den Vierspieler-Splitscreenmodus, der in der Vorabversion erstaunlich flüssig lief und gut aussah.
Auf der Piste geht's vom Start weg zur Sache. Wie bei Mario Kart sind Power-ups aufgereiht, die man durch Drüberfahren aufsammelt. Im Gegensatz zum Nintendo-Hit kann man Power-ups aber speichern, drei Slots stehen hierfür zur Verfügung. Acht Power-ups gibt es ingesamt. Für Angriffe stehen Laser, Raketen und Druckwellen parat, zur Verteidigung dienen Mienen oder ein Schild. Wer ein paar Treffer einstecken musste, sollte das Repair-Power-up aktivieren.
Schon vor dem Rennen könnt ihr eurem Gefährt ein paar Spezialfähigkeiten spendieren, um grundsätzlich schneller, robuster und wendiger zu sein bzw. gegnerische Angriffe auch mal in einen Vorteil zu wandeln. Insgesamt gibt es mehr als 50 Fahrzeuge, die nicht Blizzard, Rambo oder Speedy heißen, sondern M3, Scirocco oder Shelby. Richtig: Fast alle Autos sind echt und enstammen großteils deutschen Herstellern wie VW, Audi, BMW oder Opel.
Auf den ersten Blick erreicht die Grafik nicht das Niveau eines Burnout Paradise, aber der Vergleich hinkt nicht nur wegen der 20 Renn-Teilnehmer in Blur. Auch die Effekte durch aktivierte Power-ups sind sehens- und hörenswert, wie ein Besuch im Tonstudio von Bizarre Creations eindrucksvoll vermittelte.
Blur hat durchaus Hitpotenzial und bringt vor allem frischen Wind ins Rennspiel-Genre. Wer auf Action-Racer mit Power-ups steht, aber mit dem niedlichen Mario Kart nichts anfangen kann, sollte sich Blur vormerken. Wir hoffen natürlich, dass nicht nur der Multiplayer-Modus überzeugen kann.
Schaut euch unbedingt die neuen Screenshots von Blur an sowie die Fotos vom Studiobesuch. Eine ausführliche Vorschau von Blur lest ihr in der kommenden Ausgabe der Games Aktuell!
OMG... nach der Logik musst du ja einiges gut finden... z.B. Shift etc. ...
Dabei wird es eher ein Audi S3 sein... den A3 bekommt man mit maximal 200 PS und quattro
Der S3 war sogar irgendwo zwischen Platz 4 und…