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Blazing Angels: Squadrons of WWII (Xbox)

Blazing Angels

01.03.2006 00:00 Uhr
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Über den Wolken... muss der Spielspaß wohl grenzenlos sein! Zumindest dann, wenn Sie an Bord von Ubisoft-Airlines hocken.

D enk' ich an Flugsimulationen, denk' ich an gepflegte PC-Langeweile: So urteilen die meisten Konsolenzocker über das Genre mit den Luftikussen. Zu spröde die Inszenierung, zu komplex die Kontrollen -- daran haben höchstens geduldige Simulations-Liebhaber ihre Freude. Doch jetzt macht sich Ubisoft an die Entrümpelung der abgestürzten Fliegersparte: Mit "Blazing Angels: Squadrons of WWII" rollt nämlich eine ganz und gar nicht trockene Luftfahrt-Action auf die Startbahnen von Xbox und Xbox360. Und das tollkühne VGA-Pilotenteam hat gleich mal im digitalen Cockpit Platz genommen.

superHelden am Himmel


Wie das "WWII" im Titel bereits deutlich macht, spielt der abgehobene Shooter im Zweiten Weltkrieg: Sie schwirren in authentisch nachgebauten Propellermaschinen durch die Lüfte und schießen böse deutsche Nazistaffeln vom Himmel. Das klingt nicht nur wie eine Kerosin-Variante von "Call of Duty", es spielt sich auch so. Wie das genannte Vorbild ersetzt auch "Blazing Angels" Realismus durch Hurra-Patriotismus: Ein kleines Ami-Geschwader zerdeppert Aberdutzende Feindflieger? Jawollja! Um ehrlich zu sein, stört dieser Blödsinn herzlich wenig. Denn was zählt, ist der Spielspaß -- und den bringen die lodernden Engel in jedem Fall.

Alleine schon die packende Inszenierung bläst jeden Zweifel mit einem lauten "Alle Effekte auf Maximum" weg: Herrlich plastischer Rauch, fulminante Explosionen, detaillierte Polygon-Ländereien -- wer uns eine schönere Flugsimulation nennen kann, gewinnt einen Rundflug übers Verlagsgebäude. Toll auch, dass die Bebauung am Boden selbst bei näherem Hinsehen nicht zu Texturmatsch verschwimmt, sondern tatsächlich ausmodelliert ist. Beim Tiefflug durch die wunderschöne Londoner Innenstadt wären wir am liebsten gleich gelandet und ins nächste Pub marschiert -- aber Alkohol am Steuerknüppel ist ja leider untersagt.

Die Spielspaß-Tragflächen von "Blazing Angels" bestehen aber nicht nur aus grafischen Schauwerten, auch die Steuerung steckt voller cleverer Kniffe. So wird beispielsweise die linke Schultertaste schnell zum besten Freund angehender Weltkriegspiloten: Ein Druck genügt, schon schwenkt die Verfolgerkamera in Richtung des nächsten Widersachers -- auf diese Weise verlieren Sie selbst in wilden Massenschlachten nie den Blick fürs Wesentliche. Noch hilfreicher sind die mitschwirrenden KI-Kameraden.

Insgesamt drei Flügelmänner begleiten Sie durch die 18 Story-Missionen: Tom, Frank und Joe. Das Trio agiert zwar autonom, lässt sich aber durch Digikreuz-Befehle zu Spezialmanövern nötigen. Während der eine Pilot gerne mal Gegner beschimpft (gut zum Weglocken von Verfolgern), repariert der andere noch im Flug Ihre Mühle.

Damit's nicht zu einfach wird, sind diese Talente nur begrenzt verfügbar -- nach jedem Einsatz müssen Sie eine kurze Wartezeit einkalkulieren. Apropos kurze Wartezeit: Bis zum ersten "Blazing Angels"-Einsatz dauert's nicht mehr lange. Der Titel landet schon im März bei Ihrem Videospielhändler -- wir freuen uns drauf!TK

Gast

01.03.2006 00:00 Uhr
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