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Blacksite (Xbox 360)

Release:
23.11.2007
Genre:
Action
Publisher:
k.A.

Black site Area 51

23.01.2007 17:00 Uhr
|
Neu
|
Alien-Invasion in der Wüste von Nevada: Midway schickt uns zum zweiten Mal in die Area 51, die supergeheime Forschungsstation des U.S.-Militärs.

Feuerschutz: Greift uns ein Alien an, können wir unsere Soldaten ganz gezielt mit Befehlen auf die außerirdischen Widersacher hetzen. (Xbox360) Feuerschutz: Greift uns ein Alien an, können wir unsere Soldaten ganz gezielt mit Befehlen auf die außerirdischen Widersacher hetzen. (Xbox360) Wer hätte das gedacht: Für die PS3-Fortsetzung des PS2-Shooters "Area 51" hat Midway ein neues Entwicklerteam zusammengetrommelt. Einige der Videospiel-Veteranen haben bereits an Titeln wie "Deus Ex", "Splinter Cell" und sogar "System Shock 2" gearbeitet. Zu erwähnen wäre hier beispielsweise Kreativdirektor Harvey Smith, der zuletzt für Ion Storm an der Xbox-Schleicherei "Thief: Deadly Shadows" werkelte. Da ließen wir uns natürlich nicht zwei Mal bitten, als uns Midway ins ferne Texas einlud. Dort durften wir direkt beim Entwickler einen exklusiven Blick auf den Ego-Shooter "BlackSite: Area 51" werfen.

Geheimes Gefängnis


Erkundungstour: Das verlassene Städtchen Rachel ist mit seinen zerfallenen Gebäuden die perfekte Kulisse für das Spiel. (Xbox360) Erkundungstour: Das verlassene Städtchen Rachel ist mit seinen zerfallenen Gebäuden die perfekte Kulisse für das Spiel. (Xbox360) Aber was soll "BlackSite" eigentlich bedeuten? Wir fragen bei Harvey Smith nach. Er als kreativer Kopf des Teams muss das ja schließlich wissen! "Eine Blacksite ist ein geheimes Gefängnis des U.S.-Militärs außerhalb der USA", erklärt uns Smith. Hier erschließt sich auch der Zusammenhang mit der Area 51. Schließlich werden in Midways Ego-Shooter Flüchtlinge, Einwanderer und Kinder in die geheime Militärbasis verschleppt. In diese wenig verlockende Einrichtung verschlägt es den Spieler auch im zweiten Teil des Ego-Abenteuers. Doch es soll sich einiges ändern im Vergleich zum Vorgänger: "Das erste 'Area 51' war uns letztlich doch etwas zu abgedreht. Wir wollen den Nachfolger lieber in einem glaubhafteren Szenario ansiedeln", erläutert uns Smith, während wir durch das große Studio laufen.

Nahkampf: Rückt ihm ein Außerirdischer auf die Pelle, schlägt der Soldat mit dem Gewehrkolben zu. Wir halten da lieber etwas Distanz. (Xbox360) Nahkampf: Rückt ihm ein Außerirdischer auf die Pelle, schlägt der Soldat mit dem Gewehrkolben zu. Wir halten da lieber etwas Distanz. (Xbox360) Wir betreten den Präsentationsraum, in dem bereits das Titelmenü von "BlackSite: Area 51" auf einer großen Leinwand zu sehen ist. Das Spiel startet, und wir sind sofort angetan von dem neuen Look. Wir finden uns nicht in irgendeinem sterilen Hightech-Labor wieder, sondern in dem dreckigen, maroden Örtchen Rachel. Auch unser Einsatzteam kommt nicht mehr ganz so futuristisch gestylt daher. Die glänzenden Kampfrüstungen des PS2-Vorgängers mussten einem zeitgemäßen Outfit weichen. Doch bei der wirklichkeitsnahen Optik ist für die Entwickler noch lange nicht Schluss. Die Helden ihres Spiels sollen etwas haben, das den Kämpfern vieler Konkurrenzspiele fehlt: Persönlichkeit! Doch wie kriegt man das hin?

Auf diese Frage antwortet Smith: "Wir haben für 'BlackSite: Area 51' ein völlig neues Moralsystem entwickelt. Gibt der Spieler seinen Kameraden beispielsweise keine Deckung, agieren diese bereits nach kurzer Zeit eingeschüchtert und blicken ängstlich um sich. Geht man hingegen vorbildlich vor und kümmert sich um sein Team, verhalten sich die Kameraden fast schon übermütig und schießen wie Rambo aus der Hüfte." Am Arbeitsplatz eines Charakteranimateurs demonstriert man uns später auf dem Monitor die unterschiedlichen Phasen dieses Moralsystems. Alleine die Geschwindigkeit des Ein- und Ausatmens lässt sich in fünf Stufen regulieren.

Auf mein Kommando!


Hinterhalt: Wachsen diese ekligen Tentakel aus dem Boden, wimmelt es bald von Gegnern. Besonders schlau agieren die aber noch nicht. (Xbox360) Hinterhalt: Wachsen diese ekligen Tentakel aus dem Boden, wimmelt es bald von Gegnern. Besonders schlau agieren die aber noch nicht. (Xbox360) Obendrein gibt es noch ein neues Squad-Command-System. Ihre Kameraden lassen sich nämlich ähnlich wie bei "Rainbow Six: Vegas" durch die Levels dirigieren. "Wir wollen keinen komplizierten Taktik-Shooter programmieren. Das Kommandosystem soll so einfach wie möglich funktionieren -- mit nur einer Taste", verrät Smith bei der Demonstration des Spiels. Auch Fahrzeuge wird es in "BlackSite" geben. Aber leider war in der uns gezeigten Version nur ein Vehikel wählbar: ein Militär-Jeep mit fest montiertem Geschütz.

Bei den grausigen Aliens haben sich die Designer übrigens was richtig Fieses einfallen lassen: Vor Ihren Augen wachsen urplötzlich riesige Tentakel aus dem Boden. Aus deren Zellen brechen insektenartige Wesen hervor, die sofort auf Sie zustürmen. Dargestellt wird der ganze Ballerspaß übrigens mithilfe der Unreal-Engine 3. Dementsprechend hochklassig soll "BlackSite: Area 51" einmal aussehen. Allerdings entstammte die uns gezeigte Version einer recht frühen Entwicklungsphase, sodass wir den hohen Detailgrad aktuell noch nicht bestätigen können. Doch lassen schon jetzt Rauch- und Staubeffekte sowie feine Oberflächentexturen erahnen, wie der Ego-Shooter auf der PlayStation3 aussehen könnte.


23.01.2007 17:00 Uhr
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