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  • Blacklight: Retribution in der Gamescom-Vorschau - Solides PS4-Spiel eines begeisterten Entwicklerteams

    Auf dem PC erschien Blacklight: Retribution bereits vor mehr als einem Jahr, nun setzten die Entwickler den Free2Play-Shooter auch für die kommende PS4 um. Wir konnten auf der Gamescom die portierte Version anspielen und ließen uns dabei vom Enthusiasmus der Entwickler anstecken. Unsere Eindrücke der Präsentation lest ihr in der Vorschau.

    Neu ist Blacklight: Retribution nicht, bereits vor über einem Jahr erschien es für PC und entpuppte sich damals als gelungener Nachfolger des gut gemeinten, aber nicht ganz so gut gelungenen Mehrspieler-Shooters Blacklight: Tango Down, das auch für Konsolen zum Download erschien. Der Clou an der Spielereihe ist die Möglichkeit, per Knopfdruck durch Wände schauen zu können. Klingt nach Cheaten ist aber fair, da jeder Spieler das kann und weil man im Röntgenmodus nicht schießen kann und sich diese Fähigkeit erst aufladen muss. Es ist also keine Allzweckwaffe, sondern ein wichtiges, strategisches Spielelement. Schließlich gibt es keine Minimap im Spiel.

    Abgesehen von diesem Twist ist Blacklight: Retribution ein sehr geradliniges, flottes Mehrspieler-Geballer, dessen Spielgefühl an das von Call of Duty erinnert: Schnelle Schusswechsel, abwechslungsreiche Klassen, eher kleine bis mittelgroße Maps mit vielen Routen sowie einer Vielzahl an Versus-Modi. Wir konnten die PS4-Version des Spiels im Rahmen der gamescom ausprobieren, die zum Launch der Konsole verfügbar sein wird. Gleichzeitig konnten wir uns mit dem Studioleiter Jared Gerritzen sowie dem technischen Leiter des Spiels, Chance Lyon, unterhalten. Und was die zwei zu sagen hatten, das war höchst spannend!

    Gelungener Port des PC-Free-2-Play-Shooters

    Das Team beim Entwickler Zombie Studios liebt die PS4-Hardware. Chance bestätigt, dass es wirklich einfach gewesen sei, das Spiel auf die Konsole zu porten. Das auf der Unreal Engine 3 basierende Spiel wird auf der PS4 mit maximaler Qualität sowie in flüssigen 60 Frames pro Sekunde laufen. "Wir hätten sogar noch etwas Luft nach oben", fügt Chance begeistert hinzu. Und es spielt sich auch wirklich gut, das Mehrspieler-Geballer – allerdings haben wir nur Bots als Gegner, was es schwer macht, die Spielbalance einzuschätzen. Aber wir hatten ein rundum stimmig wirkendes Spiel vor uns, das sich griffig bedienen ließ und gut aussieht.

    Den Stil mit den düsteren Levels und allerlei bunten, grellen Lichtquellen muss man allerdings mögen. Auch die inzwischen schon betagte Unreal Engine 3 sieht man dem Spiel ein wenig an – manche Textur lädt sichtbar nach. Nach kurzer Einarbeitungszeit kamen wir jedenfalls prima klar. Da das Spiel seit seinem PC-Release um viele Inhalte und Modi gewachsen ist, wird es zum Start der PS4 zunächst als leicht abgespreckte, simplifizierte Version erscheinen und dann nach und nach um die weiteren Inhalte erweitert. Ziel ist es, nach einer Weile dasselbe Spiel wie auf PC anzubieten.

    Die Sache mit dem Bezahlsystem

    Was wir nicht ausprobieren konnten war das Erstellen einer eigenen Waffe – ein zentrales Feature im Spiel und Grundlage des Bezahl-Systems. Vom PC-Spiel wissen wir, dass sich eigene Waffen aus zahllosen Einzelteilen zusammenbasteln lassen, teils in absurden Kombinationen. Eine Pistole mit drei Läufen? Kein Problem! Im Spiel gibt es zwei Währungen, Game-Points und ZEN, das man für Geld kaufen muss. Alle Gegenstände und eine Anzahl an vorgefertigten, nicht weiter veränderbaren Waffen lassen sich mit GamePoints aktivieren – allerdings kann es hier Level-Begrenzungen geben und manche Objekte lassen sich mit Game Points nur leihen, nicht aber dauerhaft kaufen. Mit ZEN umgeht man Level-Hürde und kann Waffen dauerhaft kaufen. Auf PC kann das schnell sehr teuer werden. Wer seine Traum-Waffe dauerhaft besitzen will, ohne sich immer wieder die Leihgebühr für deren Teile zu erspielen, wird schnell über zehn Euro los. Auf PS4 wird das anders – und zwar weil Zombie Studios das Spiel dort selbst veröffentlicht.

    Der Indie-Vorteil auf PS4

    "Sony ist spitze!" Das ist jubelt Studio-Boss Jared geradezu, als wir ihn nach seinen Erfahrungen mit dem PS4-Hersteller fragten. Bereits vor etwa zwei Jahren trat man an das Team heran und ließ durchblicken, dass Sony nun voll auf Indies setzt. Und diese Tatsache freut das Team – und besonders Jared diebisch. Der war damals Leiter des ersten Blacklight-Spiels, es ist also sein Baby. Und es war der Einfluß des Publishers, der damals für die eher mäßige Qualität von Tango Down sorgte. Der öde Koop-Modus wurde etwa auf ausdrücklichen Wunsch des Publishers hinzugefügt und auch bei Retribution ist die Preis-Gestaltung nicht Sache des Teams, sondern des Publishers. Auf PS4 wird das anders laufen. Die PS4-Version von Blacklight: Retribution gehört dem Team – und niemandem sonst. Jared strahlt über beide Backen und meint: "Ich kann ein Spiel draus machen, an dem ich keinen Cent verdiene, wenn ich es will. Es ist der Wahnsinn!" Und so plant er auch, das Preismodell auf PS4 gehörig fairer zu machen.

    Das permanente Freischalten einer Waffe soll also nur noch um die 5 Euro kosten, dafür sind dann vielleicht andere Teile, die man bisher auf alle Waffen anwendbar waren – etwa der Verschluß – nun auf bestimmte Waffengruppen beschränkt einsetzbar. Final ist daran noch nichts, doch uns wird klar, wie sehr sich die Entwickler freuen, das endlich selbst zu bestimmen. Jared gibt grinsend zu "Ab und an sende ich unserem PC-Publisher eine Mail, in der ich einfach nur sage: Ach übrigens… auf PS4 mache ich das und das und das anders!". Und das ist schon irgendwo ziemlich geil. Wir wissen nun: Sonys Indie-Botschaft hat Hand und Fuß. Und sie ist wunderbar simpel: Ihr könnt machen, was ihr wollt! Und wie wir nun wissen, ist das alles, was ein ambitioniertes Kreativ-Studio hören will.

    04:02
    Blacklight: Retribution - Der PS4-Shooter im Entwickler-Video
  • Blacklight: Retribution
    Blacklight: Retribution
    Developer
    Zombie Studios

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Blacklight: Retribution
Blacklight: Retribution in der Gamescom-Vorschau - Solides PS4-Spiel eines begeisterten Entwicklerteams
Auf dem PC erschien Blacklight: Retribution bereits vor mehr als einem Jahr, nun setzten die Entwickler den Free2Play-Shooter auch für die kommende PS4 um. Wir konnten auf der Gamescom die portierte Version anspielen und ließen uns dabei vom Enthusiasmus der Entwickler anstecken. Unsere Eindrücke der Präsentation lest ihr in der Vorschau.
http://www.gamesaktuell.de/Blacklight-Retribution-Spiel-19015/News/Blacklight-Retribution-in-der-Gamescom-Vorschau-Solides-Spiel-1084691/
22.08.2013
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2013/08/blacklight_retribution_gamescom_0003-pc-games.png
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