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    Ihr wollt Action? Richtig viel Action ohne Story-Tamtam und Taktik-Bremse? Dann seid ihr bei Criterions Ego-Orgie richtig!

    B ei ihren Spielkonzepten gehen die Briten von Criterion keine Kompromisse ein. Und von irgendwelchen Trends lassen sich schon gar nicht beeinflussen. Beispiel "Burnout": Wo sich heutzutage kaum noch ein PS-Spektakel ohne zentnerschweren Simulations-Ballast oder hippe Tuning-Features in die Läden traut, geht's in der "Burnout"-Trilogie seit jeher schnörkellos um nichts anderes als Speed, Spaß und spektakuläre Crashs.

    Nachdem die Jungs von der Insel mit der exzellenten "Takedown"-Episode die Grenzen des sinnfreien Vollgas-Vergnügens ausgelotet haben, wenden sie sich nun einer neuen Herausforderung zu: dem beliebten Genre Ego-Shooter.

    Ein Mann, ein Wort

    Als wir Alex Ward, "Burnout"-Erfinder und Oberaufseher bei Criterion, im Messetrubel zum Interview treffen, klärt uns der sympathische Engländer als Erstes über die Philosophie auf, die hinter "Black" steht: "Sind wir doch mal ehrlich", eröffnet er das Gespräch, "Worum sollte es in einem Ego-Shooter vorrangig gehen? Ums Ballern!" Filmreife Bombast-Story, taktische Team-Scharmützel oder knifflige Kopfnüsse werdet ihr bei "Black" folglich nicht finden. Klar, ganz ohne Rahmenhandlung kommt auch ein Criterion-Shooter nicht aus. Die nebulöse Geschichte um Hauptheld Kellar, der in der Jetztzeit als Mitglied einer Black-Ops-Spezialeinheit böse Buben jagt, soll aber nicht im Vordergrund stehen. "Bereits das Abfeuern einer Waffe in einem leeren Raum muss Spaß machen!", erläutert Ward die Zielsetzung der Entwickler. "Ist das nicht der Fall, ist auch der gesamte Rest des Spiels zum Scheitern verurteilt."

    Alex Ward und seinem Team geht es um Realismus -- doch eher um eine Art Realismus, wie man ihn aus einschlägigen Action-Krachern made in Hollywood kennt: Als "Black"-Protagonist Kellar mit Schrotflinte und Sturmgewehr auf ein paar polygonale Terrortypen zielt, zucken wir instinktiv zusammen. Erschreckend druckvoll pfeifen uns Querschläger um die Ohren, jeder Schuss donnert wie ein Gewitter aus den Boxen. Keine Frage, solch eine wuchtige, packende Soundkulisse bekommen selbst Videospielredakteure selten geboten.

    Mittendrin statt nur dabei

    Glücklicherweise hört der Realismus-Anspruch nicht bei der Audio-Untermalung auf. Auch in puncto Optik ziehen die Engländer alle Register. Zum Beispiel hinterlassen die abgefeuerten Projektile in verschiedenen Oberflächen auch unterschiedliche Einschusslöcher. Patronenhülsen und erledigte Gegner verschwinden zudem nicht auf mysteriöse Art und Weise, sondern bleiben bis zum Levelende an Ort und Stelle liegen.

    "Beim Levelinventar ist uns Logik enorm wichtig", führt Ward weiter aus. "Alles was tatsächlich zerstörbar wäre, ist auch im Spiel zerstörbar und macht unter Umständen Sinn." Im Klartext: Parkende Autos beispielsweise lassen sich mit gezielten Schüssen äußerst lebensnah in ihre Einzelteile zerlegen. Reifen und Scheiben haben jeweils eigene Trefferzonen.

    Erwischt ihr gar den Tank, werden umstehende Unholde von der gewaltigen Druckwelle einer Explosion weggeschleudert. Zerballert ihr hingegen die Fensterscheiben eines Hauses, kann es durchaus passieren, dass darunter stehende Schurken von den herabfallenden Scherben zerfetzt werden. Ob Splitterregen und Feuerbälle oder getroffene Gegner, die sich dramatisch schreiend vom Balkon stürzen -- eine überarbeitete Renderware-Physikengine zaubert die ambitionierte Action durchwegs spektakulär auf den Bildschirm.

    Alex Ward ist zuversichtlich: "Was 'Burnout' für das Rennspielgenre ist, wird 'Black' für den Bereich Ego-Shooter werden!" Na dann, gespannt sind wir auf jeden Fall! Und wenn wir irgendwann mal mehr zu Gesicht bekommen als ein paar spektakuläre Einzelszenen, sind wir vielleicht auch genauso ekstatisch wie der Meister selbst.

    ? CHRISTIAN BLENDL/GÄ

  • Black
    Black
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Criterion Games
    Release
    21.02.2006

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http://www.gamesaktuell.de/Black-Spiel-18996/News/Black-718669/
01.07.2005
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