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  • BioShock Infinite: Bring uns das Mädchen! Leser-Test von honeybunny492

    Kampf zwischen Himmel und Hölle, komplexe Geschichte die zuerst keinen Sinn ergibt und trotzdem schließen am Ende die roten Fäden eine atemberaubende Story ab? Ja, das ist BioShock Infinite. Schuld und Sühne, alles und jeder kämpft um nur das eine Mädchen: Elizabeth!

    Story:

    Der Anfang scheint noch sehr mysteriös. Booker DeWitt hat etwas bestimmtes verbrochen, was euch jedoch nicht verraten wird. Auf jeden Fall ist er anscheinend in einer tiefen Schuld drinnen, sonst würde er diesen äußerst komischen Auftrag nicht annehmen. Das ungewöhnliche Pärchen das ihn im Ozean an den Eingang eines Leuchtturms rudert gibt ihm eine bestimmte Aufgabe: ''Bringen Sie uns die Kleine und tilgen Sie ihre Schuld!'' Das kommt uns ja schon vom ersten BioShock bekannt vor. Jedoch bringt uns der Fahrstuhl nicht wieder auf den Grund des Meeresbodens, sondern schießt uns mit einer Kapsel in die Luft in die Wolkenstadt Columbia. Das Mädchen Elizabeth wird hier gefangen gehalten und Booker versucht sie zu befreien. So fängt auch die Geschichte an...

    Das Spiel:

    Genau wie sein Vorgänger ( BioShock 2) ist BioShock Infinite ein echter Ego- Shooter. Die Kämpfe werden in der sehr detailierten und beeindruckenden Stadt ausgetragen. Booker hat spezielle magische Kräfte, die ihn auszeichnen. So schleudert er Feuerbälle und Blitze auf Gegner, wehrt Kugeln ab oder lässt Feinde durch die Luft schweben und macht sie zu seinen Verbündeten. Zwischen den Kämpfen hat man genug Zeit sich in Ruhe umzusehen- So findet ihr Geld, Munition, Medizin, Energie für eure Kräfte oder benötigte Ressourcen, die ihr an Verkaufsautomaten kaufen könnt. Hier bieten sich auch Erweiterungen von Waffen und Fähigkeiten an.

    Eine herrliche Aussicht Eine herrliche Aussicht Quelle: www.google.de Booker findet auch öfters mal Ausrüstungen, die ihm auch gewisse Vorteile bringen. So könnt ihr euch entscheiden, ob ihr lieber eine stärkere Durchschlagskraft habt oder der Gegner bei einem Schlag in Brand gesetzt werden soll. Es gibt 30 solcher Eigenschaften, wobei ihr vier gleichzeitig benutzen könnt. So kann sich jeder die Fähigkeiten nach seinem eigenem Spielstil anpassen. Mit Infusionen habt ihr die Auswahl, ob ihr Schildenergie, Gesundheit oder oder die Menge der Kräfte- Energie steigert, wobei man sie in zehn Schritten steigern lassen kann. Jedoch müsst ihr erstmal Infusionen und Ausrüstungen finden, was oft gar nicht so einfach ist, da sie sich in verschlossenen Räumen befinden. Desto mehr ihr mit Booker durch Läden, Wohnungen und Keller herumläuft und gründlich alles nach Geheimgängen oder Schlüssel für Truhen sucht, desto mehr habt ihr die Chance euren Helden zu stärken. Was jedoch ganz typisch für BioShock ist, dass ihr viele Tagebuch- Aufnahmen finden, die den Hintergrund und Bookers Geschichte erzählen. So habt ihr eine tolle Abwechslung und könnt Columbia spielerisch und erzählerisch erkunden.

    Grafik:

    Die Wolkenstadt Columbia hat eine unglaubliche Architektur. Das Sonnenlicht umringt die Stadt, was es noch beeindruckender aussehen lässt. Die farbenfrohe Stadt ist mit Zeichnungen und Statuen ein richtiger Blickfang. Richtig herrlich sehen die Viertel aus, die einfach an Ballons auf und ab schweben oder die Straßen die sich etwas herabsenken. Nachdem ihr einige Kämpfe ausgetragen habt, zieht sich ein schwarzer, dunkler Rauch über die Dächer zusammen. Hier ist das Bild auf den Konsolen etwas weniger scharf als auf dem PC, was aber nicht weiter schlimm ist, da die künstlerische Kulisse auf allen Systemen ein Augenschmaus ist.

    Musik

    Der großartige Klang gestaltet die Stadt noch mehr. Die Musik zitiert in A-Capella-Stücken bekannte Popmusik, wobei das Orchester sich abwechselt zwischen fröhlichem Marsch und dem gruseligem, tiefem Spielen, der euch noch mal ein tolles Adrenalingefühl gibt. Auch die kleinsten Geräusche sind hier super heraus zu hören, so hört man genau wie Raketen aus dem Luftschiff heulen. Die Geräusche sind so toll umgesetzt worden, sodass man sogar ohne Bilder ein greifbares Bild vor Augen hat.

    Himmel und Erde?

    Eins der spielerischen Höhepunkte ist der Kampf um den Zeppelin. Alle Höhepunkte haben eines gemeinsam: Sie werden auf dem Boden und in der Luft ausgetragen. Columbia benutzt Hochbahnen als Transportmittel. So können Personen und Waren, genau wie Polizisten und Booker große Entfernung schnell überwinden. Einmal auf den Knopf drücken genügt und schon springt Booker an die Hochbahnen. Die Steurung hier ist ganz einfach: Mit einem Knopfdruck wechselt er die Richtung so oft ihr wollt, mit dem Analogstick könnt ihr seine Geschwindigkeit beschleunigen. Sehr gut ist auch hier, dass Booker auch an den Schienen schießen, jederzeit abspringen und auf einen Gegner sich stürzen kann. Vorallem im Kampf um das Luftschifft fand ich den raschen Positionswechsel sehr aufregend und außergewöhnlich. Diese neue Art der Fortbewegung geben dem Spieler ein neues Gefühl- das Gefühl gewohnte Grenzen zu durchbrechen. Diese Fortbewegungsart erinnert mich auch ein bisschen an Mirror's Edge.

    Steuerung:

    BioShock Infinite ist auch deshalb gut gestellt, weil es rasante Action beibehält. Das Spiel setzt nur sehr wenig auf Deckung, sodass sie meistens nur dazu dienen um kurz Raketen oder einer Maschienengewehr- Salve auszuweichen und weiter zu laufen. Deckungshilfen auf Knopfdruck gibt es nicht, so muss man sich hinter Säulen oder Kisten verstecken, wobei viele Gegner einfach auf Booker zu stürmen und im Nahkampf gefährlich sind. Spätestens bei einem drei Meter hohem biomechanischem Wächter sollte Booker sich auf Distanz mit dem Gegner halten.
    Booker hat zwei besondere Kräfte, die euch bei den Kämpfen helfen können.So kann er sich blitzschnell zum Gegner teleportieren und mit Tentakelarmen die Gegner zu sich ziehen. Zwischen acht verschiedenen Kräften kann man hier wählen und bei gewissen Gegnern so seine Vorteile nutzen. Booker kann fast jede Kraft nicht nur als Geschoss verwenden, sondern auch als Falle auf dem Boden platzieren. Er kann sich auch natürlich auf seine Waffen verlassen, wobei er immer zwei Waffen mitnehmen kann.

    Wiederbeleben?:

    Das Thema hat sich Levine und Irrational Games zu Herzen genommen. Nach dem Tod wird Booker wieder ins Leben geholt, wobei er genauso wie seine Feinde nur ein Teil der Lebensenergie wiederbekommt. Leider kostet das aber richtig viel Geld, was die wervollste Ressource der Spiels ist. Durchdacht muss man Fähigkeiten kaufen und auf sein Geld achten.

    Etwas hat mich aber schon gestört: Die meisten Kämpfe sind auf dem Schwierigkeitsgrad leicht einfach zu leicht. Außerdem grenzt das Spiel manchmal fast schon an ein Rollenspiel, wobei die Stadt zum Glück sehr gut mit seinen lebenden Zivilisten atemberaubend ist. Diebstähle und das Plündern ist auch möglich, da zum Beispiel der Barkeeper Booker selten warnt, dass er nichts hinter dem Tresen zu suchen hat.

    Eigenes Verhalten:

    BioShock Infinite Bring uns das Mädchen! Leser-Test von honeybunny492. BioShock Infinite Bring uns das Mädchen! Leser-Test von honeybunny492. Quelle: www.google.de Einige Szenen lassen euch die Entscheidung ob ihr euch rassistisch verhält oder einfach immer schön nett zu allen seid. Diese Szenen haben zwar nicht nennenswerte Folgen, jedoch lassen sie euch etwas in die Welt von BioShock Infinite abtauchen. Aus einer geschichtlichen Persperktive erkennt man das sich das Spiel mit ernsten Themen wie Rassismus und die Kraft des Glaubens und der Vergebung auseinandersetzt. Selten setzten sich Videospiele mit solchen solchen Themen auseinander. Um es auf den Punkt zu bringen: Ken Levin erzählt ein aufregendes Abenteuer, dessen Figuren sich selbst wichtige Fragen stellen. Er hat eine faszinierende Story entwickelt, worüber man sogar nach dem Abspann reden will und den roten Faden im Auge hat. Die Story ist ein Hin un Her zwischen Bookers neuen Erkenntnissen und seinen neuen Fragen. In einem Abschnitt hat man so ein bisschen das Gefühl, dass das Spiel an Spannung verliert, was aber nicht sehr von Bedeutung ist, da es bei der hervorragenden Story nur um eine Kleinigkeit handelt.

    Elizabeth- Wer ist sie?:

    Diese Frage stellt man sich öfters. Anfangs ist sie die Gefangene von Comstock, dann der automatischer Begleiter von Booker, der aber mehr als nur ein Begleiter für Booker ist. Nach der Befreiung von Elizabeth, steht euch die junge Frau immer zur Seite, was euch an eine großer Bruder, kleine Schwester Beziehung erinnert. Ihr spielt ihren Beschützer und sie ein verletzliches, kleines Wesen mit besonderen Kräften. Elizabeth kann mysteriöse Risse erschaffen, durch die sie Raum und Zeit durchquert oder verschiedene Gegenstände aus anderen Dimensionen in ihre eigene holt. Diese einzigartige Fähigkeit ist der Grund, wieso Comstock sie gefangen gehalten hat.

    Dies ist aber nicht Elizabeths größte Stärke, sonderen eher die emotionale Bindung, die ihr zu ihr aufbaut. Vorallem die Tour de Force schweißt euch richtig zusammen. Nach einiger Zeit wird euch aber doch bewusst, dass es eine virtuelle Figur und nichts weiter ist, Elizabeth kommentiert die Umgebung, macht Bemerkungen über Tote oder lehnt sich zum Ausruhen an Mauern, was ihrem Charakter ein gewisses etwas gibt. Ebenfalls macht sie euch auf Dietriche, die ihr übersehen habt, aufmerksam, da sie auch für euch Schlösser knackt. Die junge Frau ist sehr vorteilhaft, da sie euch nie in die Quere kommt, weder in die Schusslinie geht, noch weit weg zurück bleibt. Sie weißt euch auf starke Gegner hin oder wirft euch Munition, Medizin oder Energie für eure Kräfte zu. Elizabeth ist wie in der spielerischen auch als in der erzählerischen der Teil, der diese Welt erst vollständig macht.

    Fazit:

    BioShock infinite lebt von einer vielsichtigen Erzählung. Große Themen wie Schuld oder Rassismus werden hier vereint und erschaffen eindruckvolle Figuren, die ihr nicht so schnell vergesst. Vorallem Elizabeth bleibt euch mit ihrem Charme und ihrer gefährlichen Seite lange im Gedächnis. Ihr schnelles und hilfreiches Verhalten bei Gegner ist beeindruckend, da sie euch immer in Kampfsituation versucht zu helfen und zu unterstützen. Der eigene Charakter von Elizabeth ist eins der besten Dinge dieses Spiels. Dazu kommt eine atemberaubende,detailierte Stadt, die ihr nach eurem eigenem Tempo erkunden könnt. Schade ist hier jedoch, dass fsat kein Zivilist Bookers Diebstähle bemerkt und das vorankommen sich etwas streckt. Trotzallem ist BioShock Infinite auf jeden Fall für Liebhaber des Ego-Shooters zu empfehlen!

    Pro und Contra:

    +viele Handlungen in einer tollen Geschichte
    +gut gestaltene Charaktere und interessante Themen
    +super Zusammenspiel zwischen Booker und Elizabeth
    +freie Wahl der absolvierten Kapitel
    +nach dem ersten Durchspielen ist der ''1999-Modus'' eine tolle Herausforderung
    +Elizabeth reagiert oft eigensinnig
    +kleinere Entscheidungen in einzelnen Situationen
    +hammer Soundtrack und tolle Geräuschekulisse
    +viele spielerische Höhepunkte
    +schnelle Kämpfe mit Fähigkeiten und Dimensionswechseln
    +eigene Charakterentwicklung mit verschiedenen Möglichkeiten
    +einzigartige Architektur mit Statuen und Plakatanschlägen

    -normaler Schwierigkeitsgrad oft zu leicht
    -drittes Viertel wirkt von der Erzählung zu lang gezogen
    -Such nach Geld oft sehr anstrengend
    -Booker darf Diebstähle begehen, die keinen stören

    21:53
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    Bioshock Infinite

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: honeybunny492
    90 %
    Multiplayer
    -
    Grafik
    10/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    10/10
    Atmosphäre
    10/10
    Gamesaktuell
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Bioshock Infinite
    Bioshock Infinite
    Publisher
    2K Games
    Developer
    Irrational Games (US)
    Release
    26.03.2013
    Es gibt 4 Kommentare zum Artikel
    Von honeybunny492
    @GenX3601966Danke schon mal. Ich finde es aber grade mal bisschen unverschämt als Kommentar hier zu schreiben, dass er…
    Von GenX66
    Super Test! Wenn auch nicht ganz so ambitioniert wie meiner hier, den Du sicher schon gelesen hast. :D;)Dass Booker…
    Von honeybunny492
    @TrakLLVielen lieben Dank  Habe mich auch sehr bemüht und mir wirklichen einen Tag dafür Zeit genommen  Ja…

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    • Es gibt 4 Kommentare zum Artikel

      • Von honeybunny492 Gelöscht
        @GenX3601966
        Danke schon mal. Ich finde es aber grade mal bisschen unverschämt als Kommentar hier zu schreiben, dass er nicht so ehrgeizig wie deiner wäre und hier auch noch Werbung für dich selbst zu machen.
        Ja meine Meinung dazu findest du ja in meinem Test.
      • Von GenX66
        Super Test! Wenn auch nicht ganz so ambitioniert wie meiner hier, den Du sicher schon gelesen hast. :D;)

        Dass Booker bei anderen…
      • Von honeybunny492 Gelöscht
        @TrakLL
        Vielen lieben Dank  Habe mich auch sehr bemüht und mir wirklichen einen Tag dafür Zeit genommen  Ja 100 Prozent waren es auch eigentlich nicht...Ich kriegs grade auch nicht auf die eigentlichen Punkte zurückgestellt,was wahrscheinlich an meiner tollen Internetverbindung liegt  Naja ich versuche das mal zu änder ;)
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Bioshock Infinite
BioShock Infinite: Bring uns das Mädchen! Leser-Test von honeybunny492
Kampf zwischen Himmel und Hölle, komplexe Geschichte die zuerst keinen Sinn ergibt und trotzdem schließen am Ende die roten Fäden eine atemberaubende Story ab? Ja, das ist BioShock Infinite. Schuld und Sühne, alles und jeder kämpft um nur das eine Mädchen: Elizabeth!
http://www.gamesaktuell.de/Bioshock-Infinite-Spiel-18983/Lesertests/BioShock-Infinite-Bring-uns-das-Maedchen-Leser-Test-von-honeybunny492-1065950/
19.04.2013
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2013/04/1307743370bioshock-infinite-screen-4.jpg
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