BioShock 2: Test das Unterwasser-Shooters
BioShock 2
Wir als Big Daddy? Erst waren wir skeptisch, wie sich das schwere Ungetüm im Kampf gegen die flinken Splicer behaupten würde. Die Skepsis verflog allerdings schnell und verwandelte sich nach einigen Spielstunden in pure Begeisterung! Wenn wir erst mal so nettes Spielzeug wie ein Speergewehr oder einen Granatwerfer an unseren Waffenarm klemmen und mit verbesserten Plasmiden kombinieren dürfen, steigt der Spielspaß sprunghaft an.
Stellt euch vor, ihr frostet einen feindlichen Big Daddy und steckt so lange euren Bohrer in den Klumpen, bis dieser in tausende Eiswürfel zerplatzt. Oder ihr legt einen Splicer per Elektroschock lahm und jagt ihm dann einen Speer zwischen die Augen. Oder ihr aktiviert einen Wirbelsturm. Oder, oder, oder. Auch das Babysitting der Adam saugenden Little Sisters gefiel uns mit der Zeit immer besser. Anfangs ist es noch anstrengend, auf das kleine Gör aufzupassen, wenn ballernde Splicer aus allen Richtungen auf sie zustürmen. Doch sobald wir Sprengfallen und kleine Mini-Geschütze platzieren können, macht‘s mehr Spaß: Erst inspizieren wir das Gebiet um die Leiche, verminen neuralgische Punkte, stellen die Selbstschussanlagen an Treppen oder Türen auf und verschanzen uns dann an einer gut geschützten Stelle. So entwickelt sich das Kleine-Mädchen-Beschützen vom notwendigen Übel zum interessanten Minispiel.
BioShock 2
Noch etwas verleiht den Kämpfen mehr Würze: regelmäßige Bossgegner wie der Brute Splicer. Der breitschultrige Adam-Junkie hat mehr Kraft als Verstand und demonstriert dies bei jeder Gelegenheit. Egal wie schwer der Gegenstand vor ihm ist, er schnappt ihn sich und schleudert ihn auf uns, als wäre es ein Schneeball. Vor allem bei den ersten Begegnungen ist der Brute schwer auszuschalten – ebenso wie die Big Sister. Die Dame ist genau das Gegenteil des Schwergewichts: grazil und wendig. Sie hat die Angewohnheit, sich mit einem markerschütternden Schrei anzukündigen. Gut, wenn ihr dann genug Medizin und Eve dabeihabt.
Diesmal dürft ihr nur maximal sechs Gesundheitspakete und Eve-Spritzen mitführen. Trotzdem waren wir auf Stufe „Normal“ seltener als im Erstling gezwungen, Wiederbelebungskammern aufzusuchen. Die deutsche Sprachausgabe liegt auf einem ebenso hohen Niveau wie beim Vorgänger. Da die Story gegen Ende hin recht komplex wird, empfehlen wir daher auch nur Englischprofis, die Originalsprachausgabe einzustellen. Merklich verbessert hat sich die Optik gegenüber Teil 1, etwa bei Gesichtern, Animationen, Texturen und Wassereffekten – nach gut zwei Jahren durfte man dies aber natürlich auch erwarten.
Auf der nächsten Seite geht's weiter
also schlecht ist der titel bei gott nicht,so wie du sagst.
zum thema fortsetzungen:autsch:... da hast wohl auch nicht viele gespielt, gut final fantasy find ich persönlich nicht gut,ist nichts für mich. metal gear wahr der zweite gar nicht gut ,dann wurde es wieder besser,GTA jedes mal ne steigerung(meiner meinung nach) zumindest wurde es nicht schlechter, Call of duty wüsst ich jetzt auch nicht das die qualität oder der spielspass nachgelassen hat oder z.b call of juarez da wahr der zweite teil sogar besser als der erste und max payn 2 wahr auch nicht ohne,ich könnt noch ne weile weiter schreiben aber ich denk das reicht um deine aussage zu wiederlegen,das 2.teile/fortsetzungen nicht gut sind.;)
die wertung sagt eigentlich auch schon alles.
werd mir das spiel auf jedn fall holen. alelrdings erst in ein paar wochen, wenns billiger wird oder wenn mal irgendwo ein schnäppchen zu haben ist.
Das Beschützen der Little Sisters beim Adam ernten ist super gelungen, da die Fallenthematik eine neue andere Spieldimension schafft. Mit fast jeder Waffe kann man eine Falle stellen und so den Ansturm auf die Little Sisters bequem überstehen.
Bei der Grafik haben sie einige wenige Räume aus dem Vorgänger übernommen. Man sieht aber deutlich, dass seit damals acht Jahre vergangen sind. Zwei Drittel des Spiels sehen aber komplett anders aus als im Vorgänger. Klar, das Art Decó Design ist sehr ähnlich gehalten, man merkt aber, daß es viele Neuerungen und Verbesserungen gibt, auch im Gameplay, das jetzt etwas actionlastiger aber auch abwechslungsreicher ist.
Nicht gefallen hat mir die Filmkamera. Den Fotoapparat aus dem Vorgänger mochte ich lieber, weil der einfacher in der Handhabung war. Allerdings fällt das Filme suchen dafür weg.
Der Multiplayer ist ganz spaßig, das Levelsystem ist wie bei Modern Warfare 2 aufgebaut, nur dass es keine Perks gibt. Man benutzt dann irgendwann die Gen-Tonika, die ab bestimmten Levels freigeschaltet werden. Man kann auch online forschen, es gibt Herausforderungen und alles läuft stabil und flüssig. Jedoch wurde an der Auflösung geschraubt, so daß es mehr nach Spielzeugland aussieht, als nach Rapture.