Bioshock 2 - Vorschau
Das atmosphärisch gestaltete Memoria Museum bietet viele Kunstobjekte und Bandansagen, die mehr über die Historie von Rapture verraten. Als wir gerade den interessanten Erzählungen lauschen, unterbricht ein Big Daddy mit seiner Little Sister die Geschichts-Stunde. „Das gibt Ärger, Kulturbanause“, denken wir uns. Mit dem Nietengewehr verteilen wir Fallen-Munition um den Helmträger herum und akquirieren zudem noch einige Flugdrohnen. Derart gut vorbereitet dauert das brachiale Vater-Duell nicht allzu lange. In späteren Kämpfen warten aber noch ganz andere Big-Daddy-Kaliber, zum Beispiel der sogenannte Rumbler, der fieserweise kleine Geschütztürme aufstellen kann. Jetzt adoptieren wir die verwaiste Little Sister und setzen sie auf unsere breite Schulter. Per Tastendruck zeigt die Kleine uns den Weg zur nächsten lohnenden Leiche, um das begehrte Adam abzapfen zu können. Wenig überraschend spurten hier die nächsten Gegner auf uns zu, unter anderem ein Splicer mit mächtigen Oberarmen – der ist neu in BioShock 2.
Nun wird es Zeit, unser Pfeilgewehr auszuprobieren: Das Geschoss saust wie eine Rakete mit einer Leuchtspur in den Splicer. Aus Versehen zündet der seinen Kollegen an, bevor der Dicke in einem Feuerball aufgeht. Das Pfeilgewehr könnte unsere Lieblingswaffe werden – sofern die USK nix dagegen hat. Unsere Little-Sister-Aktion ruft eine Frau namens Lamb auf den Plan. Die weist uns per Funk darauf hin, dass wir den Zorn der Big Sister erregt haben. Prompt erscheint diese vor uns: Lampen zerspringen, dramatische Musik ertönt – cooler Auftritt! Der folgende Kampf ist umso heißer und fordernder, aber auch extrem spaßig. Trotz allerlei Metall am Körper ist die Big Sister viel beweglicher als wir, da wir leider nicht rennen können. Dafür verfügen wir über die besseren Waffen – ätsch! Als die Big Sister tot am Boden liegt, haben wir die Gewissheit: Entgegen ursprünglicher Aussagen gibt es doch mehr als eine Große Schwester!
Nach den ersten Singleplayer-Stunden sind unsere Befürchtungen verflogen, dass BioShock 2 nur ein lauwarmer Aufguss werden könnte. Das Leveldesign ist noch besser als im ersten Teil, die Gegnervielfalt größer und die Waffen sind brachialer. Wenn uns jetzt noch die Story ähnlich packt wie beim letzten Mal, könnte der zweite Trip nach Rapture erneut etwas Besonderes werden! Mit dem Vorgänger braucht sich der Mehrspieler-Modus nicht zu messen – es gab darin schlichtweg keinen. Dementsprechend gespannt waren wir darauf, ob die Multiplayer-Gefechte mehr sein würden als nur eine lieblose Dreingabe. In „Capture the Sister“ bekämpfen sich zwei Parteien. Die Beschützer haben einen Big Daddy dabei, der allerdings nicht respawnen kann. Der Rest des Teams besteht aus Splicern. Die andere Partei macht Jagd auf die Little Sister. Mit vier weiteren Spielvarianten und einem Upgrade-System, das stark an Modern Warfare erinnert, bietet der Mehrspieler-Modus genügend Anreize für viele spaßige Online-Stunden. Allerdings wirken die Kämpfe ob der Effektorgie oft konfus.
Nur hab ich irgendwie viele Stellen schon in der GA gelesen.
Ich hoffe mal das ich die PC vorraussetzungen habe.
Vor allem in Sachen Ram speicher.
Der erste Teil brauchte ja nur 1 GB glaub ich ^^
Kann auch sein das ich das jetzt mit Fallout 3 verwechsel was ich auch Nachgeguckt habe.