Bionic Commando im Review! Sorgte der bionische Arm in unserem Test von Bionic Commando für Spielspaß? Wir haben die Antwort!
Bionic Commando: Das Spieldesign
Quelle: http://www.cynamite.de
Bionic Commando (3)
Das eigentliche Aushängeschild des Titels ist jedoch – wer hätte es gedacht – das schwungvolle Spieldesign. Der bionische Arm ermöglicht es nämlich, dass ihr euch an beinahe jeder Oberfläche festkrallen und anschließend durch die geradlinigen Levels schwingen könnt. Hierzu achtet ihr einfach auf das Fadenkreuz und drückt, sobald es blau aufleuchtet, die rechte Schultertaste. Schon baumelt ihr an einer Neonreklame, Laterne oder an jeder nicht radioaktiv verstrahlten Oberfläche. Unschön: Da das Schwungsystem sehr auf exaktes Timing, schnelle Reaktionen und grobe Schätzwerte setzt, endet so manch mutiger Sprung anfangs in einer virtuellen Löffelabgabe.
Das frustet mitunter enorm. Hat man allerdings erst mal den Dreh raus, würde selbst ein weltberühmter Spinnenmann ob des grazilen Luftballetts feuchte Augen bekommen. Nathan nutzt seinen Arm jedoch nicht nur für private Flugstunden. Im Verlauf der rund zehnstündigen Einzelspielerkampagne lernt er immer mehr neue Moves, die das Kampfgeschehen konstant frisch und unterhaltsam gestalten. Nach zwei, drei Spielstunden greift ihr euch beispielsweise ein Auto, wuchtet es in die Luft und schleudert es mit Schmackes in einen Pulk Soldaten. Oder ihr katapultiert euch Richtung Stratosphäre und planiert alles, was eurer Landung im Weg steht. Und da der gemeine Shooter-Liebhaber ein Gewohnheitstier ist, greift Nathan mit seiner freien Hand natürlich auch auf Pistole, Pumpgun und einige andere Friedensstifter zurück. Zwar ist die Auswahl an Bleispritzen etwas mager, ein ernst zu nehmender Kritikpunkt ist das angesichts eures vielseitigen Peitschenarmes aber nicht.
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