BioShock im Test für PC, PS3 und Xbox 360
Bio-Shock
Big daddy: Der mit einem Taucheranzug ausgerüstete Wachroboter ist eigentilch ein ganz friedlicher Zeitgenosse, solange Sie ihn nicht ärgern. Offenbar hat ihn der Schmalhans rechts im Bild genervt...
"Feuer aus Ihren Fingerspitzen!", lockt ein Werbeplakat. Die Reklame zeigt einen Mann, der einer Dame die Zigarette anzündet – mit seinem Finger! Dieser "positive Aspekt" soll die Leute für verändernde Injektionen, genannt Plasmide, begeistern. Diese Seren wurden von verrückten Wissenschaftlern entwickelt, um kräftig Kohle zu scheffeln.Auch Sie stoßen auf der Suche nach einem Ausweg auf einige der seltsamen Plasmid-Spritzen. Mit ihrer Hilfe entwickeln Sie übernatürliche Kräfte. Das Plasmid Insektenschwarm etwa lässt Bienen um Ihr Opfer kreisen und es zu Tode stechen. Mit dem Electrobolt brutzeln Sie einen Gegner im Wasser oder öffnen abgesperrte Türen per Kurzschluss. Abfackeln macht aus dem Gegenüber einen Schmorbraten.
Wache: Um Adam von der Little Sister zu bekommen, müssen Sie erst ihren Beschützer erledigen.
Mittels Telekinese schleudern Sie Molotow-Cocktails an den Absender zurück. Ebenfalls praktisch: Ein spezielles Plasmid befähigt Sie, einen Big Daddy zu hypnotisieren. Fortan hechelt der Riesenroboter wie ein treuer Hund hinter Ihnen her und erledigt jeden, der Sie angreifen will. Was für ein Heidenspaß!
Die Plasmide sind aber nicht das einzige Mittel, das Ihre Kampfkraft steigert. Durch so genannte Kampf-, Technik- und Körper-Tonika können Sie Ihre Rüstung verbessern, sich den Umgang mit Maschinen erleichtern oder die Durchschlagskraft von Waffen steigern. Da Sie zu Beginn nur wenige Aufrüstungs-Slots zur Verfügung haben, müssen Sie möglichst viel Adam sammeln. Mit der Droge können Sie nämlich weitere Slots aktivieren. Insgesamt gibt es so viele Entwicklungsmöglichkeiten wie in einem reinrassigen Rollenspiel! Die diversen Fähigkeiten haben Sie dringend nötig, denn die irren Wissenschaftler haben in der Unterwasserstadt neben den Plasmiden auch einige richtig abgedrehte Mutanten erschaffen.
Abstruse Gegnerkreationen
Plasmid: Mittels Genmanipulation schicken Sie einen tödlichen Insektenschwarm auf die Reise.
Sie bekommen es in Rapture – bis auf die Big Daddys – zwar ausschließlich mit menschlichen Gegnern zu tun, dennoch wirkt die Mischung aus Narbengesichtern, entstellten Ladys im Abendkleidern und blutüberströmten Edelmännern alles andere als normal. Was für Auswirkungen die Genmanipulationen haben, können Sie auf unseren Screenshots sehen. Den meisten dürfte es bei diesem Anblick einen Schauer über den Rücken jagen. Doch das Aussehen ist nicht das einzig Ungewöhnliche an den Rapture-Bewohnern.
Bohrer: Eine Tonbandaufnahme schildert den Tod dieses Arztes. Er wollte sich an einer Little Sister vergehen - und übersah den Big Daddy.
Die Widersacher in "Bioshock" sind so agil, dass es uns extrem schwer gefallen ist, uns auf eine Kampftaktik festzulegen: Die Mutanten krabbeln an der Decke entlang, spurten mit Höllentempo auf uns zu oder stehen plötzlich direkt hinter uns. Das heißt, Sie müssen stets wachsam sein und all Ihre Sinne gebrauchen. Berechenbarer, aber nicht weniger anspruchsvoll ist das Duell mit einem Big Daddy. Der Elite-Roboter hat uns beim Test wirklich zu schaffen gemacht. Mit einem Mördertempo rutschte er auf uns zu und rammte uns dabei seinen überdimensionalen Bohrer in die Brust.
Vor allem in der PC-Version mussten wir häufiger in eine der Wiederbelebungskammern. Da die Entwickler den PC-Usern wegen der präziseren Maussteuerung mehr zutrauen, haben sie das Balancing in dieser Version etwas verschärft. Netterweise haben Sie aber auch jederzeit die Option, in einen leichteren Schwierigkeitsgrad zu wechseln.
Napalm
Das Zuhause der Little Sisters: Wenn sie nicht gerade auf Adam-Jagd sind, vertreiben sich die glubschäugigen Mädels die Zeit mit Malen und Spielen. Das Bild rechts unten zeigt die Wissenschaftlerin Tenenbaum. Sie ist so etwas wie die Mutter der Little Sisters.
Der Einsatz der Plasmide ist gleichermaßen spaßig wie effizient, doch dummerweise sind die Spezialfähigkeiten nicht unbegrenzt verfügbar. Geht Ihnen das dafür notwendige Eve-Serum aus, müssen Sie sich mit herkömmlichen Argumentationsverstärkern begnügen. Vom Schraubenschlüssel über das Schrotgewehr bis hin zum mächtigen Granatwerfer finden Sie in der Unterwasserstadt viele nützliche Waffen. Am besten gefällt uns aber eine Spezial-Wumme, die wahlweise Napalm oder Stickstoff aussendet. Damit brutzeln Sie Gegner oder verwandeln sie in Eisklumpen.Zudem dürfen Sie sich Selbstschussanlagen und Wachdrohnen zu Nutze machen. Die ständig ratternden Bleispritzen legen Sie per Elektroblitz lahm. Nun können Sie sich in deren Betriebssystem einhacken. Dazu müssen Sie ein Minispiel im Stile des Klassikers "Pipe Mania" lösen – unter Zeitdruck. Bei der Xbox360-Fassung tauschen Sie die einzelnen Karten allerdings umständlich und verschieben sie nicht einfach wie am PC. Gut, dass wir in der Welt der Reichen sind und man hier mit Geld alles kaufen kann, auch Anlagen-Hacks.
Rätseleinlagen finden sich ansonsten nur wenige. Zu Beginn des Spiels etwa müssen Sie Ihre Telekinese-Fähigkeiten einsetzten, um einen Durchgang freizusprengen. Dazu leiten Sie einen gegnerischen Molotow-Cocktail weiter auf einen Trümmerberg, der sodann in tausend Teile explodiert.
ne 91 % Bewertung (laut Games Aktuell)
Zudem liebe ich gut gemachte Shooter...
Ich glaub ich leih mir das erstmal aus und dann schau ich mal wie ich´s find...
Stimmt, bis auf... Moment, ich sehe da einen Pixel der im Vergleich zu meiner 360-Version nicht so verschwommen aussieht! :eek:
Entwarnung, war doch nur ein Fleck auf dem Display.
Seltsam, findest du nicht? Dabei sehen beide Versionen absolut identisch aus. Bis auf minimale Unterschiede, die nur ein geschultes Auge erkennen kann, sieht man keine gravierenden Unterschiede.