BioShock
Nachdem 2K Games einige Jahre an ihrem Meisterwerk arbeitete, ist es nun draussen und verkauft sich bisher hervorragend. Zwar ist Bioshock in den Verkaufscharts gesunken, was unter anderem an Halo 3 liegt, ob es sich trotzdem lohnt dieses Spiel zu kaufen, erfährst Du in diesem Test.
Welcome to Rapture
Stell dir vor Du sitzt eben noch in einem Flugzeug und rauchst gemütlich eine Zigarre und plötzlich kommen seltsame Bilder in deinem Kopf vor. Eine Sekunde später beginnt deine Maschine zu wackeln und stürzt mitten im Atlantik ab. Nach Luft ringend kannst Du gerade noch an die Wasseroberfläche schwimmen, doch um dich ist das ganze Wasser wegen des Benzins in Flammen. Ein Weg zwischen den Flammen führt zu einem Leuchtturm, der an der Spitze mit einem Schädel beschmückt ist. Nicht gerade einladend, aber hast Du eine andere Wahl? “ Nur Menschen, keine Götter“ steht dann im Innern des Leuchtturms und unten ist eine Tauchkapsel. Nachdem Du in die Tauchkapsel gestiegen bist, wird ein Kurzfilm eingeblendet, indem Andrew Ryan, der Gründer der Stadt, die Geschichte und politische Haltung von Rapture erzählt. Nach dem Kurzfilm kannst du aus dem grossen Fenster auf das prachtvolle Rapture blicken. Alles ist beleuchtet und ein riesiger Wal schwimmt durchdie Bauten. Danach kann das Abenteuer beginnen!
Ein Mann namens Atlas
Kaum bist Du mit der Kapsel in der Stadt angekommen, beobachtest du einen grausamen Mord von einem Wesen an einen Mann. Per Funk meldet sich ein Mann namens Atlas. „ Ich will, dass du am Leben bleibst!“, sagt er mit ruhiger Stimme. Kurze Zeit später verschwindet das Wesen und die Tauchkapsel öffnet sich und Atlas kommt wieder zu Wort. Man solle einfach seinen Anweisungen gehorchen und dem Radarpfeil folgen. Verlaufen kann man sich zwar am Anfang kaum.
Waffe oder übermenschliche Fähigkeiten?
Schon nach wenigen Schritten, findet man auf dem Boden eine Brechstange, mit der man nicht nur auf Geröll, welches im Wege steht einschlagen kann. Etwas später findet man etwas, was irgendwie an einen Snackautomaten erinnert. Nur darin sind keine Snacks sondern eine Spritze und andere Substanzen. Nun kommt einer der grossen Fragezeichen im Spiel. Welcher Idiot spritzt sich eine Spritze mit unbekanntem Inhalt? Nun ja die Story will, dass wir es tun und da werden wir auch gleich bestraft durch den Kontrollverlust unseres Körpers. Als Du von einem schweren Sturz wieder aufwachst, kannst du plötzlich mit Elektrobällen um dich schiessen. Die Spritze hat sich also doch gelohnt und wieder einmal mehr meldet sich Atlas zu Wort.
Eine halblineare Story
Zugegeben die meisten Storys bei Ego-Shootern sind streng linear. So ist es auch bei Bioshock. Du kannst höchsten entscheiden, ob du eine so genannte “ Little Sister“ ausbeuten oder retten willst. Einen grossen Einfluss auf das Spielende wird es vielleicht haben, vielleicht aber auch nicht. Dies sollst Du selber herausfinden und über die Story möchte ich nun auch nicht mehr erzählen, denn die ist eigentlich ganz okay. Es werden zwar nicht alle Fragen beantwortet, wie unbemerkt eine solche grosse Stadt unter Wasser gebaut werden kann und das Ende ist leicht absehbar. Wegen der Story wird man das Spiel also sicherlich nicht in Erinnerung behalten.
5 Stars.^^