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  • Beyond: Two Souls - Demo ausführlich gespielt - Leser-Test von RoninXM

    Am 09. Oktober ist es soweit. Dann erscheint eines der letzten großen Spiele für die in die Jahre gekommene PS3. Offiziell kann die Demo des Spieles ab dem 02.10. aus dem PSN herunter geladen werden. Vorbesteller eines einschlägigen Online-Versandhauses erhalten allerdings dank Code schon seit dem 25.09. die Möglichkeit, die Demo auszutesten.

    Umfang

    Die Demo ist in zwei (eigentlich drei) Abschnitte unterteilt. Der Erste nennt sich "Das Experiment". Hier wird einem erst einmal die Steuerung näher gebracht. Man spielt Jodie als junges Mädchen. In einer Forschungseinrichtung soll sie die Karten "erraten", die eine Frau im Nachbarzimmer ausgewählt hat. Man übernimmt die Kontrolle von der Entität Aiden, um die Formen auf der Karte quasi auszuspionieren. Der Abschnitt dauert ca. 10 Minuten.Danach folgt eine ganz kurze Sequenz in der Trainingshalle. Diese dient nur dazu, das Kampfsystem zu erklären. Dazu später mehr. Jodie ist hier schon eine junge Frau.

    Der weitaus größere Abschnitt nennt sich "Die Jagd". Je nachdem, wie gut man sich anstellt, verbringt man damit bis zu 20 Minuten. Jodie befindet sich Nachts in einem Zug und wird scheinbar schon von der Polizei gesucht. Die Aufgabe des Spielers ist es nun, erfolgreich zu flüchten. Die Jagd erstreckt sich über das Innere des Zuges, das Dach, ein Waldstück und eine kurze Motorradsequenz (welches man selber steuert). Der große Showdown findet dann vor einem Kino statt und ist schon aus zahlreichen Trailern bekannt, inklusive explodierender Tanksäule und abstürzenden Helikopter.

    Gameplay

    Einer der größten Kritikpunkte an Heavy Rain war wohl die ziemlich hakelige Steuerung. Diese wurde deutlich verbessert. Ähnlich wie in aktuellen 3rd-Person-Shootern bewegt sich der Charakter nun in die Richtung, in die man in Relation zur Kamera den linken Stick drückt. Außerdem muss man nun keine Taste mehr gedrückt halten. Objekte, mit denen man interagieren kann, werden mit einem weißen Punkt markiert. Bei Heavy Rain musste man noch jeweils eine bestimmte Taste drücken oder vorgegebene Stickbewegung ausführen, bei Beyond: Two Souls reicht es, mit dem rechten Stick in Richtung des Punktes zu drücken.

    Kampfszenen kamen in der Demo relativ häufig vor. Zwar laufen Kämpfe immer noch automatisch ab, aber sie kommen ohne nervige Tasteneinblendungen aus. Wird vom Spieler eine Aktion verlangt, wird eine Zeitlupe aktiviert. Der Spieler muss nun mit dem rechten Stick die Bewegung ausführen, die zur Situation passt. Holt Jodie beispielsweise mit dem Bein gegen einen links von ihr stehenden Gegner aus, drückt man den Stick nach links. Schlägt der Feind in Richtung Jodies Gesicht, kann man sich nach unten weg ducken.

    Laufsequenzen laufen nun nicht mehr automatisiert ab. Man flüchtet selbst vor den Gegnern und kann diese auch umgehen. Stößt man während des Laufens auf ein Hindernis (Tür, Gegner,…), schaltet das Spiel wieder in eine Zeitlupe und man muss mit dem rechten Stick eine passende Bewegung ausführen (z.B. Stick nach vorn, um eine Tür auf zustoßen). Dieses System als Wegfall der QTE zu betrachten, halte ich für ziemlich gewagt, allerdings steuert es sich wesentlich intuitiver. Klassische Quick-Time-Szenen sind aber auch noch vorhanden. In der Demo gibt es eine Szene, in der Jodie einen Felsen hochklettert. Diese läuft nach dem gleich Schema ab, wie die Kletterpassage von Jayden in Heavy Rain (Halte R2, drücke X, halte L1 usw.).

    Kommen wir nun zur Entität Aiden. Diese ist durch ein unsichtbares Band an Jodie gefesselt. In ruhigen Szenen ist es jederzeit möglich, zu Aiden mittels Dreieck zu wechseln. Aiden kann durch Wände wandern, Gegenstände telekinetisch umstoßen, Menschen manipulieren und zum Teil sogar übernehmen. Allerdings kann man sich durch die Verbindung zu Jodie nie allzu weit von ihr entfernen. In Actionsequenzen erfolgt der Sprung zu Aiden automatisch, wenn man zum Beispiel ein Fenster zerbrechen oder Jodie per Schutzsphäre vor Schaden bewahren soll. Sogar kleine Rätseleinlagen gibt es. Bei dem schon angesprochenen Showdown ist es eure Aufgabe, Jodie als Aiden vor den anrückenden Spezialkräften zu schützen. Man kann Beispielsweise zuerst an der Tankstelle die Zapfpistole zu Boden werfen, so dass Benzin ausläuft. Anschließend übernimmt man einen der Männer und entzündet das Benzin. Leider hatte die Demoversion noch keinen Move-Support. Aber man kann zuversichtlich sein, dass sich das Spiel auch mit der Bewegungssteuerung gut dirigieren lässt.

    Präsentation

    Als die erste Szene startete, folgte sogleich Ernüchterung. Die Demo startet in einem hell erleuchteten Zimmer. Man merkte sofort, dass die Leistungsgrenze der PS3 erreicht ist. Die Umgebungsgrafik hebt sich kaum von Heavy Rain ab. Außerdem stören unschönes Kanteflimmern und auch Texturflackern bei Teppich und Pullovern. Allerdings änderte sich der zunächst negative Eindruck sofort, als man das erste Mal eine Nahaufnahme von Nathan Dawkins (Willam Dafoe) sieht. So etwas hätte man der PS3 gar nicht mehr zugetraut. So ein realistisch gestaltetes Gesicht kennt man höchstens aus PC-Grafikhammern wie Crysis 3 oder Battlefield 3. Selbst kleine Poren sind sichtbar. Die Mimik und Gestik wirkt so real, als wären echte Muskeln unter den Texturen am Werk.

    Wenn dann in der späteren Jagdszene Jodie in Nahaufnahme einzelne Regentropfen über das Gesicht rinnen, glaubt man, schon ein Next-Gen-Game zu spielen. Wenn im Waldabschnitt die Polizisten mit Taschenlampen nach euch suchen, bekommt man einige der besten Lens-Flare- und Lichteffekte präsentiert, die es bisher in Spielen zu sehen gab. Bei so einer stimmigen Präsentation kann man es auch verschmerzen, dass die Umgebungsgrafiken nicht wirklich Augenweiden darstellen.

    Der Sound ist über jeden Zweifel erhaben. Der orchestrale Soundtrack ist grandios, wie man es von Hans Zimmer erwartet. Die bekannten deutschen Synchronstimmen von Dafoe und Page machen ihre Arbeit wirklich gut, auch wenn gerade der aus den Trailern bekannte Spruch: "Das nächste Mal werde ich sie alle töten!" im Original wesentlich emotionaler klingt. Zusammen mit den tollen Soundeffekten und der guten Regiearbeit von Cage, wähnt man sich fast in einem Hollywoodstreifen.

    Fazit

    Es ist Beyond: Two Souls deutlich anzumerken, dass es viele Elemente von Heavy Rain vererbt bekommen hat. Quick-Time-Events sind ebenso vorhanden, wie automatisch ablaufende Sequenzen. Allerdings ist es positiv, dass man dem Gamer nun mehr Spielraum für Interaktionen gibt und diese auch wesentlich intuitiver sind. Wer Heavy Rain mochte, wird mit diesem Spiel wohl nichts falsch machen. Inwieweit die beiden Demoszenen für das fertige Produkt stehen, wird sich zeigen.

    Besonders viel Potenzial sehe ich in der Beziehung zwischen Jodie und Aiden. Dies wird schon in der Szene "Das Experiment" deutlich. Als Aiden soll man dort im Raum der Frau, welche die Karten vorgibt, einige Würfel umwerfen. Allerdings kann man auch anfangen, den Tisch durch den Raum zu werfen und die Scheiben einschlagen. Die Frau wird in Panik verfallen und Jodie bittet Aiden immer wieder, damit aufzuhören. Dieses Spielchen kann man so weit treiben, dass Jodie sogar Angst vor Aiden bekommt und anfängt, aus der Nase zu bluten. Auch ist es toll, dass selbst bei Fehlschlägen das Spiel trotzdem weiter geht. In der beschriebenen Zugszene kann man natürlich auch von der Polizei gefangen werden. Da es kein klassisches Game-Over gibt, macht das Spiel (wie schon Heavy Rain) unberechenbar. Ob die Story überzeugen kann, wird man sehen müssen. Aber so wie es aussieht, wird dieses Game tatsächlich einer der letzten großen Hits der dahinscheidenden Konsolengeneration werden.

    01:00
    Beyond: Two Souls - TV-Spot "Guilt" im Extended Cut veröffentlicht
    Spielecover zu Beyond: Two Souls
    Beyond: Two Souls
  • Beyond: Two Souls
    Beyond: Two Souls
    Publisher
    Sony
    Developer
    Quantic Dream
    Release
    09.10.2013
    Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von GenX66
    Schöner Test! Mir hat die Steuerung super gefallen. Eine deutliche Verbesserung zu Heavy Rain.Ich freue mich sehr auf…

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    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von GenX66
        Schöner Test! Mir hat die Steuerung super gefallen. Eine deutliche Verbesserung zu Heavy Rain.
        Ich freue mich sehr auf das Game!
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Beyond: Two Souls
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Am 09. Oktober ist es soweit. Dann erscheint eines der letzten großen Spiele für die in die Jahre gekommene PS3. Offiziell kann die Demo des Spieles ab dem 02.10. aus dem PSN herunter geladen werden. Vorbesteller eines einschlägigen Online-Versandhauses erhalten allerdings dank Code schon seit dem 25.09. die Möglichkeit, die Demo auszutesten.
http://www.gamesaktuell.de/Beyond-Two-Souls-Spiel-4305/Lesertests/Beyond-Two-Souls-Demo-ausfuehrlich-gespielt-Leser-Test-von-RoninXM-1090119/
27.09.2013
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2013/09/b2s2.jpg
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