Bethesda Softworks: "Klageerhebung gegen Mojang wegen Scrolls war alternativlos"
indie-Entwickler Mojang gegen Branchenriese Bethesda Softworks: Eigentlich ein ungleicher Kampf. Trotzdem darf man auf den Ausgang des bizarren Rechtsstreits durchaus gespannt sein. (14)
Es gibt Neues zum Rechtsstreit zwischen Bethesda Softworks und den Minecraft-Machern von Mojang. Nachdem Markus 'Notch' Persson bereits des öfteren Stellung genommen hat, unter anderem ein Quake 3-Duell zur Beilegung der Sache vorschlug, traute sich nun erstmals auch die klagende Seite mit einem Statement an die Öffentlichkeit. Laut der, von Bethesda mit der Sache betrauten Anwältin Angela Bozzuti von der Sozietät Davis & Gilbert LLP, hätten Unternehmen "die Pflicht", ihre Marken zu schützen, da sonst sogar deren Verlust drohe. Ihr Klient frage sich vollkommen zu Recht, ob mögliche Kunden Mojangs Spiel Scrolls mit der Elder Scrolls-Reihe in Verbindung bringen oder verwechseln könnten. Eine vollkommene Namensübereinstimmung sei gar nicht nötig, um die Pflicht zu begründen, juristische Schritte einzuleiten.
Pete Hines, Vice President of PR and Marketing bei Bethesda, sieht das naheliegenderweise ganz genauso: Die Erhebung der Klage gegen Mojang sei völlig alternativlos. Wirklich glücklich sei bei Bethesda allerdings auch niemand über den jetzt eingeschlagenen Weg, weshalb er auch hoffe, dass alsbald eine Lösung gefunden werde. Grundsätzlich sei das Ganze aber eine "rein geschäftliche Angelegenheit", eine normale Markenrechtssache. Kümmern sollten sich darum ausschließlich die Anwälte, da ohnehin nur die verstehen würden, worum es überhaupt ginge.
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