Battlestations Midway
Statt durchs Cockpitfenster starren zu müssen, beobachten wir unser Flugzeug im Spiel per verstellbarer Verfolgerkamera.
Die Namensähnlichkeit zwischen Battlefield und Battlestations ist kein Zufall. Während ersteres Simulation und Ego-Shooter zusammenbringt, vereinigt letzteres actionreiche Fliegerduelle und Schiffskämpfe mit Echtzeit-Strategie light. Als Hintergrund hält einmal mehr der Zweite Weltkrieg her, diesmal der Pazifik-Schauplatz, wo Amerikaner und Japaner in gewaltigen See- und Luftschlachten aufeinanderprallen. Genauer gesagt, die Zeit zwischen dem Überfall von Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 und dem Wendepunkt Midway im Juni 1942.
Skipper Walker
Wenn wir es schaffen, feindliche Flughäfen oder Träger zu zerstören, nehmen wir der gegnerischen Mannschaft damit die Luftunterstützung.
Im Solomodus begleiten wir den jungen Leutnant Henry Walker, der auf Pearl Harbor seinen Dienst auf einem Kreuzer antreten soll -- ausgerechnet am Tag des japanischen Überraschungsangriffs. Gerade als wir im Schnellboot auf unseren neuen Arbeitsplatz zusteuern, fliegt der mit lautem Krachen in die Luft, getroffen von zwei Torpedos der Japaner. Kurzerhand übernehmen wir das Kommando über das Schnellboot und helfen nach besten Kräften, den Überfall abzuwehren. Die erste Trainingslektion erweist sich als Feuertaufe.
Seegefechte werden prinzipiell auf Sicht ausgetragen. Wer sauber zielt, trifft auch.
Als Shooter-Veteranen geraten wir natürlich nicht in Panik, sondern greifen beherzt zu Maus und Tastatur. Mit WASD treiben wir unseren Kahn durch die Wellen, der Nager lenkt das Fadenkreuz. Da die Japaner sich aus der Luft auf uns stürzen, brauchen wir momentan nur die Flugabwehrbewaffnung. Zielen, schießen -- so simpel wie ein Shooter. Um Ballistik müssen wir uns nicht groß kümmern. Wenn wir gut zielen, treffen wir auch. Nur Vorhalten ist von Vorteil.
Wahl der Waffen
Dann die Meldung: »Mini-U-Boot im Hafen!« Wir schippern zur Markierung, und siehe da: Ein Periskop lugt aus dem Wasser. Also schnell von Flak auf Wasserbomben umgeschaltet, unsere KI-Kameraden halten uns währenddessen automatisch die Bomber vom Leib. Ein weiterer Knopfdruck, und zwei Fassbomben kullern vom Deck. Treffer, versenkt!
Auf dieser Übersichtskarte kommandieren wir unsere Flottenschiffe und die Luftwaffe.
Egal ob wir im Torpedoboot am Steuer stehen oder später als Kapitän einen Zerstörer oder gar Flugzeugträger befehligen, die Steuerung bleibt simpel. Einfach die Richtung vorgeben und per Maus drauf los ballern. Die Computerbesatzung kümmert sich um den Rest. Kleines Extra: Wenn unsere Schaluppe Schaden nimmt, teilen wir auf einem Extrabildschirm die Reparaturmannschaft ein. Verdonnern beispielsweise ein Team zum Feuerlöschen und die beiden anderen dazu, die Lecks abzudichten. Auch das geht schon beim erstenVersuch wie von selbst von der Hand.