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  • Battlefield 4 Vorschau: Counter-Strike meets Assassin's Creed 4 - Jetzt mit Multiplayer-Video

    Unsere Vorschau zu Battlefield 4: Wir waren zu Besuch bei DICE und konnten in Stockholm erstmals den brandneuen Mehrspieler-Modus Obliteration ausprobieren. Auf hoher See lieferten wir uns mit Speedbooten brachiale Gefechte um einen strategisch wichtigen Sprengsatz und erlebten das dynamische Wettersystem in Aktion. Ob die Neuerungen den Multiplayer bereichern, erfahrt ihr in der nachfolgenden Preview.

    Battlefield 4 lebt von diesen verrückten Momenten. Sekunden, in denen wir panisch auf einem ungepanzerten Quad vor einem chinesischen WZ-10 Kampfhubschrauber fliehen müssen. Wo Raketen links und rechts neben uns einschlagen, ganze Palmenhaine entwurzelt werden und wir einfach nur Vollgas geben. Über Stock und Stein, durch Matsch und Geröll. Wo wir auf eine kleine Lichtung zuhalten, der Berg plötzlich zu Ende ist und wir in hohem Bogen in ein chinesisches Kanonenboot krachen. Die Mannschaft schaut verdutzt, unser Buggy gräbt sich ins Führerhaus, und drei Abschüsse wandern auf unser Konto. Der "Feind" – ein paar englische und französische Journalisten einen Tisch weiter – flucht, wir grinsen innerlich. Genau so muss sich Battlefield 4 anfühlen!

    PC Games zu Besuch bei DICE

    Als PC Games sich beim Studiobesuch in Stockholm den Besucherausweis abholt, Sicherheitstüren mit Laserschranken durchquert und an Code-gesicherten Räumen mit Namen wie "Iwo Jima" und "Sniper" vorbei läuft, hoffen wir, dass sich hinter den Türen noch ein großes Geheimnis verbirgt. Gibt es vielleicht echte Seeschlachten? Assassin's Creed 4 im Battlefield-Universum? Nur mit Fregatten statt Galeonen? Multiplayer-Produzent Aleksander Grondal grinst erst verschwörerisch, winkt dann aber ab: "Wir haben gelernt vorsichtig zu sein. Jetzt schauen wir erst mal, wie gut die Speedboote ankommen, dann gehen wir den Schritt auf hohe See." Will heißen: In Battlefield 4 gibt's zunächst keine großen Seeschlachten, aber eventuell folgen diese via DLC. Dafür konnte PC Games in Stockholm erstmals den brandneuen Modus Obliteration spielen.

    Bombenstimmung im neuen Modus Obliteration

    Die Idee dahinter: Es gibt nur eine Bombe, die etwa im Zentrum der Paracel Islands, einer Inselkette im südchinesischen Meer, liegt. Wer als Erster da ist, muss den Sprengsatz sicher in eines von drei Zielgebieten bringen. Anschließend gilt es, wie im guten alten Counter-Strike, die Bombe zu bewachen, bis sie explodiert. Jagt ihr drei Einrichtungen des Gegners in die Luft, gewinnt ihr das Match. Klingt simpel, erfordert aber viel Taktik und macht dank der neuen Speedboote richtig Laune.

    Paracel Storm: Hier herrschen die Speedboote

    'Paracel Islands' ist eine schwer zu kontrollierende Karte, weil die Inselgruppe in fünf kleinere Eilande zerklüftet ist. Die Bombenpunkte befinden sich jeweils bei befestigten, leicht zu verteidigenden Einrichtungen. "Paracel Islands" ist eine schwer zu kontrollierende Karte, weil die Inselgruppe in fünf kleinere Eilande zerklüftet ist. Die Bombenpunkte befinden sich jeweils bei befestigten, leicht zu verteidigenden Einrichtungen. Quelle: EA / DICE Paracel Storm ist eine lang gezogene Kette von Inseln, die vom Layout her an die Wölbung eines Schuhs erinnert. Oberhalb, ergo im Norden, starten die Chinesen beziehunsgweise Russen. In Battlefield 4 könnt ihr jetzt nämlich jede Karte in jeder beliebigen Paarung spielen, beispielsweise die russische Armee gegen China marschieren lassen. Im Klassiker USA versus China starten wir als US-Marine hingegen auf dem Flugzeugträger USS Titan, der am Rand der Karte im Westen vor Anker liegt. Die Bombe befindet sich auf der mittleren von fünf Inseln und ist von der chinesischen Basis in etwa so weit entfernt wie von der amerikanischen. In einer 64-Spieler-Konstallation starten beide Parteien mit jeweils drei Schlauchbooten, zwei Helikoptern und zwei Speedbooten. Die Zodiacs halten zwar kaum Treffer aus, sind aber dank des Maschinengewehrs am Bug auch nicht hilflos. Der wichtigste Typus auf Paracel Storm sind die Speedboote, daher das RCB-90 auf US-Seite sowie das DV 15 Interceptor auf chinesischer. Klasse: Die Boote lassen sich genau so individuell bewaffnen wie Panzereinheiten.

    Zum Schutz der Seiten stehen jeweils zwei Gatlings zur Verfügung, dazu gesellt sich ein Auto-Remote-Geschütz, welches der Fahrer bedient, sowie ein separates Raketengeschütz, das wir entweder mit ATGM-Geschossen gegen gepanzerte Fahrzeuge oder mit AGM-Missiles laden, die ihr Ziel aufgrund von Hitzesignaturen finden. Darüber hinaus sind RCB-90 sowie DV 15 stark gepanzert und lassen sich mit Rauch-Werfern ausstatten, um Javelin-Schützen das Leben schwer zu machen. Zugegeben: Dass wir keine ausgewachsenen Fregatten bemannen dürfen, ist schon eine Enttäuschung. Wie fantastisch wäre es gewesen, wenn Spotter den Abschusswinkel zum Angriff herausfinden müssten, die Information an den Leitstand weitergeben und letztlich Geschützmannschaften den Befehl ausführen? Schade drum. Wir hatten allerdings auch viel Spaß dabei, mit den Schnellbooten durch die Wellen zu pflügen, auf Helikopterjagd zu gehen oder uns im Eins-gegen-Eins-Duell mit einem anderen Kapitän zu messen.

    05:50
    Battlefield 4: Paracel Islands im Multiplayer angezockt
    Spielecover zu Battlefield 4
    Battlefield 4

    Dynamisches Wetter: Ein Sturm zieht auf

    Spannend vor allem auch, wie das dynamische Wettermodell die Seekämpfe beeinflusst. Wie der Name der Karte schon vermuten lässt, zieht nach einiger Zeit ein Sturm auf. Der kündigt sich zunächst nur mit etwas höherem Wellengang an, der allerdings das Gameplay schon maßgeblich beeinflusst. Die Speedboote haben nicht besonders viel Masse, gleiten also gut über sanfte See, schaukeln aber wild hin und her, wenn sich die Wellen aufbäumen. "Das ist ein taktisches Element, das wir bewusst eingebaut haben", erklärt Creative Director Lars Gustavsson. "Profis werden nach einiger Zeit den Dreh raus haben und mit einer Welle abtauchen, so quasi kurz vom Bildschirm verschwinden und mit der Wellenbewegung wieder auftauchen und den Feind überraschen." Auch in Sachen Levelution-System haben sich die Schweden etwas Nettes einfallen lassen: War es zur Enthüllung des Multiplayer-Modus auf der Map "Siege of Shanghai" noch ein Wolkenkratzer, den ihr mit Raketenschlägen einstürzen lassen könnt, um das Kartenlayout zu ändern, ist es hier eine Fregatte, die kurz vor den Paracel-Inseln gekentert ist. Das Wrack liegt leicht schräg im Wasser und wurde von der Crew vor der Flucht noch mit einer Eisenkette an einem Windkraftwerk im Wasser befestigt. Feuert ihr hier mit einem Raketen- oder Granatwerfer drauf, lässt sich der "Anker" zerstören, das Kriegsschiff wird von den hohen Wellen dann an Land getragen. Der Clou: An Deck befindet sich eine Batterie mit Anti-Luft-Geschützen. Das nutzen wir strategisch geschickt, denn die gestrandete Fregatte liegt jetzt genau in dem Territorium, wo wir unsere Bomben abholen müssen. Sehr nützlich, damit wir diesen Bereich mit Flakfeuer gegen freche Heli-Piloten absichern können.

    Der Commander: Das Rückgrat jeder Armee

    Die Helikopter-Flotte der Chinesen: Links seht ihr den WZ-10 Kampfhubschrauber, der HJ-10 TV-Raketen verschießt sowie der Transporthelikopter Harbin-Z9. Die Helikopter-Flotte der Chinesen: Links seht ihr den WZ-10 Kampfhubschrauber, der HJ-10 TV-Raketen verschießt sowie der Transporthelikopter Harbin-Z9. Quelle: EA / DICE Der Modus Obliteration ist perfekt geeignet um auszuprobieren, wie gut sich der zurückgekehrte Commander-Modus in Battlefield 4 integriert. Erste Einschätzung: Obliteration würde gar nicht ohne General funktionieren. Die Karte ist zu groß und durch die verschiedenen kleinen Inseln recht unübersichtlich. Perfektes Teamplay ist für diese Spielart aber dringend nötig. Haben wir die Bombe, wird der Träger quasi zum VIP. Wir müssen ihn mit unserer ganzen Mannschaft schützen und den Weg freiräumen. Lauern die Chinesen also bereits mit ihren feuerstarken Speedbooten vor der Küste, ist es der Job des Commanders, Squads mit Javelin-Einheiten zu entsenden, die den Kahn in die Luft sprengen. Zwar spielt sich Battlefield 4 viel befreiter, weil wir schwimmen und tauchen können, ein kleines C4-Attentat aus dem Wasser immer drin ist. Aber Vorsicht ist besser als Nachsicht – und Angriff meistens die beste Verteidigung. Im Helikopter dürfen wir die Bombe übrigens nicht transportieren, sonst wäre es zu einfach. Erstaunlicherweise funktioniert das gerade mit der neuen, optionalen Tablet-Steuerung via iPad oder Android-Modell richtig gut, weil wir sehr komfortabel per Touch-Druck Schutzkorridore einrichten können. Sind wir damit erfolgreich, schalten wir damit praktische Hilfsmittel und Gadgets frei.

    Wir können beispielsweise einen gegnerischen Bombenträger als "High Value Target" markieren – so lässt sich die Hatz für die Squad-Leader besser planen. Praktisch ist auch die UAV-Drohne zum Auskundschaften der Umgebung. Mit der EMP-Drohne legen wir die Kommunikation des Gegners lahm: Aktivieren wir sie, können die feindlichen Soldaten in einem gewissen Umkreis unsere Einheiten nicht mehr markieren. Das Feature befindet sich gerade noch in der Testphase, und DICE ist sich unschlüssig, ob die Fähigkeit auch SOFLAM-Laserziel-Stationen deaktivieren soll oder nicht. Das Gunship funktioniert im Grunde wie schon seit dem "Armored Kill"-DLC, allerdings bestimmen wir seine Flugroute. Im Grunde setzt ihr dazu einen Marker auf die Karte; die AC 130 dreht dann hier ihre Runden. Das Feuer eröffnet der Gigant der Lüfte außerdem erst, wenn Gunner an Bord huschen. Da es auf "Paracel Island" keine Panzer gibt, wäre der Tomahawk-Gefechtskopf pure Punkte-Verschwendung. Vom Anklicken bis zum Angriff vergeht schon mal eine Sekunde, bis dahin ist so ein Speedboot bereits über alle Berge. Deutlich interessanter sind da "Infantry" und "Vehicle Scan". Mit Letzterem können wir beispielsweise Helikopter auf der Karte markieren und so unsere Marine mit Anti-Luft-Geschossen auf die Jagd schicken.

    05:50
    Battlefield 4: Paracel Islands im Multiplayer angezockt
    Spielecover zu Battlefield 4
    Battlefield 4
  • Battlefield 4
    Battlefield 4
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    DICE - Digital Illusions Creative Entertainment
    Release
    30.10.2013

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Battlefield 4
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http://www.gamesaktuell.de/Battlefield-4-Spiel-18685/Specials/Battlefield-4-in-der-Vorschau-Jetzt-mit-Multiplayer-Video-1084046/
23.08.2013
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2013/08/BF4_Aufmacher-pc-games.jpg
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