Battlefield 2142 Nachtest

Test Rüdiger Steidle

Der vierte Serienteil ist der beste Multiplayer-Shooter. Das bestätigt der Langzeit-Test.

Bereits im ersten Test hatten wir Battlefield 2142 zum Genrekönig gekrönt. Allerdings auch versprochen, die ersten Tage seiner Regentschaft aufmerksam zu beobachten. Nach Dutzenden Stunden in Online-Matches und Netzwerk-Partien sind wir nun sicher: Die Vorschusslorbeeren sind gerechtfertigt, denn Waffenbalance, Serverbrowser und Stabilität gehen voll in Ordnung. Mit den Startproblemen des Vorgängers hat Battlefield 2142 nicht zu kämpfen.

Bediener Brausen

Die Helikopter sind noch einfacher zu fliegen als in Battlefield 2. Mit ein paar Trainingsstunden imRücken kommen auch Einsteiger zurecht. Die Helikopter sind noch einfacher zu fliegen als in Battlefield 2. Mit ein paar Trainingsstunden imRücken kommen auch Einsteiger zurecht. Insbesondere auf den Serverbrowser waren wir gespannt, der die verfügbaren Spielplätze im Internet auflistet. Der funktionierte bei Battlefield 2 anfangs nämlich eher schlecht als recht: viel zu langsam, absturzgefährdet, ohne wichtige Komfortfunktionen wie Favoritenlisten. Auf die müssen Action-Fans nun ebenso wenig verzichten wie auf schnelle Aktualisierung und Programmstabilität. Einziger Kritikpunkt: Die Anzeige der Verbindungsgeschwindigkeit arbeitet nicht immer ganz zuverlässig. Mitunter werden noch Server grün markiert, deren Ping jenseits der 200 liegt -- dort kommt wenig Freude auf. Denn mit einer langsamen Anbindung gerät der Spielfluss ins Stocken, man kann sich nur noch schwer bewegen, Treffer geraten zur Glückssache.

Balancierter Bumms

Die fest installierten Rail-Guns sind eigentlich gegen Fahrzeuge gedacht -- zur Not helfen sie aber auch gegen solche Nahkampfattacken. Die fest installierten Rail-Guns sind eigentlich gegen Fahrzeuge gedacht -- zur Not helfen sie aber auch gegen solche Nahkampfattacken. Insgesamt macht Battlefield 2142 einen technisch ausgereifteren Eindruck als der Vorgänger. Angefangen bei der optimierten Grafik-Engine, die nicht nur dezent schönere Bilder malt, sondern auch noch schneller arbeitet, bis hin zu den funktionelleren Konfigurationsmenüs für die Steuerung. Kinderkrankheiten wie einen Crash-Bug im Titan-Modus hat Publisher Electronic Arts rechtzeitig zum Release mit dem Patch auf die (für den Test genutzte) Version 1.01 ausgemerzt.

Auch in Sachen Spielbalance haben die Entwickler saubere Arbeit abgeliefert. Der ein oder andere Kommentar in einschlägigen Fan-Foren beklagt zwar zu starke Veteranen-Waffen (wir auch!), insgesamt scheint die Community aber genauso zufrieden wie die Tester der PC PowerPlay. Zum leidigen Thema In-Game-Werbung finden Sie im Magazin-Teil auf Seite 180 einen Report.

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