Update: Werbung in Battlefield 2142
Bereits gestern berichteten wir über die Vorwürfe gegen EA und den Online-Werber IGA. Jetzt bezieht IGA-Chef Justin Townsend Stellung. Im Interview bekräftigt er, dass die Daten, die BF 2142 von Spielern sammelt, nicht sensitiv und absolut anonym seien. Er konkretisiert die vagen Ausführungen des Warnzettels und sagt, dass IGA einerseits die IP-Adresse auswertete (und gleich wieder lösche), um Werbung länderspezifisch auf die Rechner der Spieler zu schicken - deutsche Werbung für deutsche Spieler, italienische Werbung für Italiener, etc.
Laut Townsend sind die »weiteren anonymen Informationen«, von denen auf dem Warnzettel die Rede ist, lediglich Daten, die IGA für die Werbekunden benötigt. Es handele sich hierbei um nicht-personenbezogene Daten, die aussagen, wie IGA eine bestimmte Werbebotschaft auf einem Rechner dargestellt hat. Also etwa: »Motiv X wurde in Größe Y aus Winkel Z und für die Dauer von 20 Sekunden auf dem Monitor dargestellt«.
Zudem versteht der IGA-Boss die Aufregung um BF 2142 nicht wirklich. Er vergleicht das Werbeangebot in Spielen mit dem in Printmagazinenen und U-Bahnen, von denen »ja auch niemand erwarte, dass sie werbefrei sind«. Stimmt, Herr Townsend, aber wenn ein Spiel mit Werbung genauso viel kostet wie eins ohne, hinterlässt das schon einen ziemlich faden Nachgeschmack.