Die Marines klauen Ihnen dauernd Ihre Flagge? Im Panzer müssen Sie immer hinten sitzen? Kein Problem! Halten Sie sich einfach an unseren Kurzleitfaden, dann klappt's auch mit den Frags.
Allgemeine Ratschläge
Tipp 1: Auch für Recken, die das Hauptprogramm bereits auswendig kennen, sind ein paar Sparringsrunden im Solomodus Pflicht. Im Internet hat man kaum die Muße, sich mit den neuen Waffen und Ausrüstungsgegenständen vertraut zu machen. Insbesondere der Einsatz von Kletterhaken und Rutschseilen erfordert einige Übung. Achtung: Mit Helikoptern ist offline kein Training möglich, das geht nur im Hauptprogramm (zu empfehlen) oder in Multiplayer-Matches (eher weniger).
Tipp 2: Auch wenn Battlefield 2 auf Ihrem System flüssig läuft, bedeutet das nicht, dass Special Forces das auch tut. Einige der neuen Karten, vor allem »Warlord« und »Iron Gator«, stellen größere Ansprüche an die Hardware als das Hauptprogramm. Regeln Sie im Zweifelsfall Sichtweite und Auflösung runter, das bringt den größten Leistungszuwachs.
Tipp 3: Zusammenarbeit ist bei Special Forces noch entscheidender als im Hauptprogramm. Die Sonderfähigkeiten der verschiedenen Klassen ergänzen sich. So eignet sich etwa eine kleine Einsatzgruppe aus einem Scharfschützen, einem Sturmsoldaten und idealerweise noch einem Versorgungssoldaten wunderbar, um Flaggenpunkte zu verteidigen. Das Trio erklimmt mithilfe des Wurfhakens einfach eine erhöhte Position in der Nähe (Hausdach, Turm), die nicht über Leitern oder Treppen erreichbar ist, und nimmt von dort aus Angreifer aufs Korn. Sollte das Team gezwungen werden, die Stellung aufzugeben, leistet das Rutschseil des Scharfschützen wertvolle Dienste.
Spielerklassen
Tipp 4: Da sich Special Forces auf Infanteriegefechte konzentriert, findet der Panzerabwehrschütze nur noch selten Arbeit. Auf den Karten, auf denen gepanzerte Fahrzeuge in größerer Zahl vorhanden sind, gibt es zudem meistens genügend fest installierte Geschütze. Eine Ausnahme bildet der Flugzeugträger Essex, auf dem die Panzerfäuste der Flugabwehr willkommene Unterstützung leisten. Bei den meisten anderen Maps sollten je nach Größe ein bis drei Anti-Tank-Soldaten pro Team ausreichen.
Tipp 5: Der Versorgungssoldat kann sich dagegen über ein erweitertes Einsatzgebiet freuen. Der Tränengaswerfer ist das Mittel der Wahl, um Gegner aus befestigten Stellungen zu vertreiben. Ein Duo aus MG-Schütze (Gasgranate) und Sturmsoldat (Blendgranate) hat noch jedes Zimmer ausgeräuchert.
Tipp 6: Sanis haben zwar keine neue Ausrüstung spendiert bekommen, zählen aber nach wie vor zu den wichtigsten Klassen überhaupt. Ein Squad mit zwei Feldärzten, die sich gegenseitig wiederbeleben, ist nahezu unschlagbar.
