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Battle Worlds (PC)

Release:
08.2007
Genre:
Strategie
Publisher:
k.A.

Preview: Battle Worlds

03.06.2007 10:00 Uhr
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Neu
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Wenn’s Blue Byte nicht macht, macht’s halt jemand anders: Ein kleines Team in Bremen wagt sich ans große Vorbild Battle Isle!

Kampf um die Absturzstelle: In der ersten der 30 Missionen müssen wir (rot) das Raumschiffwrack freikämpfen. Wir haben Ihnen übrigens den Riesen-Screenshot einer späteren Mission auf unsere DVD gepackt. Kampf um die Absturzstelle: In der ersten der 30 Missionen müssen wir (rot) das Raumschiffwrack freikämpfen. Wir haben Ihnen übrigens den Riesen-Screenshot einer späteren Mission auf unsere DVD gepackt. Immer diese blöde Echtzeit! Mit Runden-Strategie wäre doch alles viel entspannter. Auch das Leben: Wir könnten uns im Standesamt in Ruhe für Vorstoß oder Rückzug entscheiden. Ohne immer drohendere Blicke im Nacken und von der Seite! Wir könnten per Undo-Funktion unsere Berufswahl als geächtete Killerspieletester rückgängig machen, stattdessen geachtete Fleischfachverkäufer werden.

Panzer General und History Line, Jagged Alliance und Battle Isle -- das waren Spiele der Achtziger, als wir noch rundenweise gegen den Feind zogen. Als noch der gewann, der klüger zog -- und nicht der, der schneller klickte und per Tank-Rush den Gegner niederwalzte. King Art, ein kleines Team in Bremen, hat sich eines der Vorbilder vorgeknöpft. Ihr Battle Worlds erinnert frappierend an Battle Isle -- und spielt sich jetzt schon verdammt gut!

Bunt statt Bund


Abwehrschlacht: Auf dieser Schneekarte greift der grüne Feind in zehn Wellen aus drei Ecken an. Abwehrschlacht: Auf dieser Schneekarte greift der grüne Feind in zehn Wellen aus drei Ecken an. Was als Erstes auffällt: Battle Worlds ist wunderbar bunt. Hier herrschen knallrot und sattblau statt Bundeswehr-oliv und tarngrau. Statt fitzeliger Buttons mit kryptischen Symbolen gibt’s kleine hüpfende Sterne und Fadenkreuze, die Spezialaktionen oder Angriffsbefehle symbolisieren. Kurzum: Battle Worlds ist eins dieser Programme, die man sofort spielen will.

Jan Theysen ist einer der beiden Chefs von King Art, er versorgt uns mit einer Alpha-Version des Spiels -- und fährt ihr ein paar Tage später hinterher, um uns zu besuchen. Bisher sind nur ein paar Testmissionen fertig, doch schon die fanden wir klasse. Umso erstaunter sind wir, als Jan von der Teamgröße erzählt (nicht mal zehn Leute!), und dass Battle Worlds seit anderthalb Jahren quasi nebenher aus Spaß entsteht, während King Art hauptberuflich an Online- sowie Werbespielen werkelt.

Ab in die Kiste!


Einheiten gewinnen an Erfahrung. Pro Beförderung können wir zwischen zwei Upgrades wählen. Einheiten gewinnen an Erfahrung. Pro Beförderung können wir zwischen zwei Upgrades wählen. Battle Worlds ist unkompliziert, aber kein Leichtfuß. Wer Battle Isle und seine Kollegen noch kennt, wird sich hier sofort daheim fühlen. Wer’s nicht kennt: Battle Worlds spielt auf (einblendbaren) Hexfeldern, über die wir unsere Bodentruppen, Flieger und Schiffe ziehen. Grundsätzlich gibt’s drei Befehle: bewegen, aufbauen (etwa Artillerie), angreifen. Manche Einheiten können attackieren und wieder wegfahren, andere müssen nach dem Feuern stehen bleiben. Wenn wir mit unseren Zügen fertig sind, macht der Gegner das Gleiche -- wir können nur zugucken, allerdings ballern beschossene Truppen einmal zurück.

Dabei fängt das Spiel angenehm einfach an: Mit ein paar Infanteristen und Jeeps stöbern wir Container auf, die aus einem abgestürzten Raumschiff gepurzelt sind. In den Kisten stecken Verstärkungen, in nahen Depots Geschütze, mit denen wir die Verteidiger des Wracks beharken -- so lernen wir nach und nach die Stärken und Schwächen der einzelnen Truppentypen kennen. Zum Beispiel, dass Artillerie zwar weit und kräftig austeilt, aber kaum einstecken kann. Oder dass Flakpanzer alles vom Himmel holen, aber gegen Bodentruppen keinen Blumentopf gewinnen. Sähe allerdings auch doof aus, so ein Flakpanzer mit Blumentopf auf dem Turm.

Tank-Tank


Beim Planen sollten Sie auch auf die Wetterfrösche hören. Vor allem eisige Temperaturen können alles umwerfen, wie unser Beispiel zeigt. Ausgangslage: Wir (grün) sollen den roten Hafen links unten erobern. Noch herrscht eitel Sonnenschein. Beim Planen sollten Sie auch auf die Wetterfrösche hören. Vor allem eisige Temperaturen können alles umwerfen, wie unser Beispiel zeigt. Ausgangslage: Wir (grün) sollen den roten Hafen links unten erobern. Noch herrscht eitel Sonnenschein. Einheiten bekommen Erfahrungspunkte, wenn Sie einen Gegner ankratzen oder gar vernichten. Derzeit gibt’s drei Dienstgrade, mit jeder Beförderung können wir zwischen zwei Boni wählen. Momentan sind das entweder bessere Munition (macht mehr Bumms) oder bessere Panzerung (macht mehr Gegenbumms). Das wird aber noch ausgebaut, sagt uns Jan, dann kriegt zum Beispiel ein Elite-Geschütz eine höhere Feuerreichweite. Motivierend ist das Rangsystem jetzt schon -- weil wir mit lieb gewonnenen Veteranen mitbibbern, wenn sie unter Feuer geraten. Auch Spezialisierungen sind möglich, etwa Panzer, die wir in Rollenspiel-Manier auf »Tank« trimmen, sodass sie als Frontschweine besonders viele Treffer aushalten. Offen ist allerdings, ob wir erfahrene Einheiten auch in die nächste Kampagnenmission mitnehmen dürfen.

Reparieren lassen sich angeschlagene Kampfmaschinen auch, entweder in Fabriken oder per fahrbarem Pannendienst. Jan Theysen fragt uns, was wir von einem Munitions- und Treibstoffsystem halten, ob Einheiten also liegen bleiben oder, bei Fliegern, gar abstürzen können. Unsere Antwort: Am besten optional einbauen -- so kann sich jeder Spieler nach seinem Gusto entscheiden.

History Isle Panzer Worlds


Doch in vier Stufen friert die Karte zu. Taut aber auch wieder auf. Wer auf Nummer sicher geht, wählt den langen Weg über die Brücke im Norden. Der geht immer. Risiko! Wir schicken unsere Truppen übers Eis im Süden. Geht schnell -- doch wenn’s taut, gehen unsere Jungs baden. Und: Brennende Wracks reißen Löcher ins Eis. Doch in vier Stufen friert die Karte zu. Taut aber auch wieder auf. Wer auf Nummer sicher geht, wählt den langen Weg über die Brücke im Norden. Der geht immer. Risiko! Wir schicken unsere Truppen übers Eis im Süden. Geht schnell -- doch wenn’s taut, gehen unsere Jungs baden. Und: Brennende Wracks reißen Löcher ins Eis. Battle Worlds spielt ungefähr 50 Jahre in der Zukunft auf dem Planeten Chromos. Verzeihung, auf Kronos. Dadurch sind die Einheiten nur leicht futuristisch, also noch gut erkennbar. Allerdings hat Entwickler King Art von Anfang an darauf geachtet, flexibel zu programmieren: Engine und Interface sind leicht zu modifizieren, was Ableger von Battle Worlds erlaubt. Etwa ein neues History Line oder Panzer General ... Neugierig geworden? Sie haben weitere Ideen oder wollen gar als Tester mitmachen? Gerne: Im Forum auf www.battle-worlds.com sind Sie und Ihre Ideen herzlich willkommen, sagt uns Jan Theysen ausdrücklich. Und tatsächlich hat er mit seinem Team schon viele Ideen umgesetzt -- statt wie manche Marketing-Männchen lediglich darüber zu reden, wie wichtig die viel zitierte Community sei.

Martin Deppe
Gast

03.06.2007 10:00 Uhr
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Dein Kommentar
Mitglied
Bewertung: 0
03.06.2007 19:17 Uhr
Grandiose Vorschau aus der PCPowerPlay, hat mich überredet, mich bei [url]www.battle-worlds.de[/url] zu registrieren und im dazugehörigen Board sehr akiv zu werden... Wird bestimmt in klasse Spiel!:hoch:

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