Battalion Wars

Test

GameCube-Generäle, angetreten! Nintendos neuer Manöver-Mix verquickt taktischen Echtzeit-Feldzug und bleihaltige Action.

SPIEL: In den gut 20 Missionen werden Sie mit den unterschiedlichsten Aufgaben betraut. Mal müssen Sie einen eigenen Stützpunkt tief im Feindesland halten, dann Geiseln befreien oder eine komplette Panzerdivision zerstören. Die Vielfalt der Einsatzziele ist eine große Stärke des Spiels. Um Ihre Pflicht zu erfüllen, greifen Sie auf ein stetig wachsendes Aufgebot an Einheiten zurück. Vom einfachen Fußsoldaten über Anti-Panzer-Kämpfer mit Raketenwerfer, Aufklärungsfahrzeuge, Transportflieger und Düsenjäger ist alles dabei.

Die Steuerung Ihrer Armee geht wunderbar leicht von der Hand. Sie lenken stets eine Einheit, ein Wechsel ist jederzeit möglich. Je nach Einstellung folgt Ihnen die Truppe automatisch oder patrouilliert in festgelegten Arealen. Die manuelle Steuerung der Einheiten macht das Spiel zusätzlich reizvoll, denn jeder Einheiten-Typ verlangt eine andere Vorgehensweise.

Eine überzeugende Physik-Engine bringt zusätzlichen Spaß -- wenn Sie beispielsweise mit einem Buggy in bester "Halo"-Manier durch die Gegend heizen.

FAZIT: Ein "Advance Wars" für den Cube ist "Battalion Wars" nicht geworden. Statt langem Grübeln über die richtige Taktik sind hier schnelle Entscheidungen und ein geschulter Ballerfinger gefragt. Dank eingängiger Steuerung und vielfältiger Aufgaben funktioniert das Konzept ganz hervorragend. Einige Unzulänglichkeiten verhindern aber eine Spitzenwertung. Neben der unflexiblen Kamera stört das Fehlen von Mehrspieler-Modi und Rücksetzpunkten innerhalb einer Mission. fk

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