Batman: Arkham Asylum
Daher kommt der Erfolg auch für viele überraschend. Und um es gleich einmal vorweg zunehmen, bei dem Spiel handelt es sich nicht um die Versoftung zum Film The Dark Knight und bei weitem nicht um Lizenzschrott.
Arkham Asylum
Wie es der Titel schon deutlich macht, spielt sich unser Abenteuer in der Irrenanstalt von Gotham City – Arkham – ab. In diese verschlägt es unseren Helden, nachdem er seinen ältesten Erzrivalen Joker dingfest gemacht hat . Doch schon im Einspannvideo macht man uns deutlich, dass die Gefangennahme viel zu einfach war. In der psychatrischen Anstalt angekommen gelingt dem Joker dann auch die Flucht durch die Hilfe von Harley Quinn. Anschließend reißt er die Kontrolle über Arkham Asylum an sich, indem er die gesamte Anstalt abriegelt und die dort Inhaftierten aus ihren Zellen befreit. Sowohl Batman als auch Commissionor Gordon und der Großteil des Wachpersonals sind nun gefangen.
Detektiv oder Abenteurer??
Was nun?? Tja zum überlegen bleibt uns wenig Zeit, denn die ersten Irren stürmen schon auf uns zu. Und wir stehen unserer ersten Konfrontation mit dem eigens für das Spiel entwickelten Kampfsystem gegenüber- dem Free Flow. Das Kampfsystem ist sehr gut und direkt. Man hat immer das Gefühl alles unter Kontrolle zu haben, wenn man den einen Gegner das Bein bricht, einen anderen mit dem Ellbogen attakiert und den letzten mit einem starken Tritt gegen den Kopf zur Strecke bringt. Die Kamera setzt unseren Protagonisten in den Mittelpunkt des Geschehens. Durch das Alarmsymbol, welches über dem Kopf eines jeden Gegners erscheint, ist man immer vor feindlichen Attacken vorgewarnt. Auch sonst geht die Steuerung des Free Flow leicht von der Hand, mit der X-Taste führt man Kicks und Schläge aus, mit Y werden Konter durchgeführt, aber nur dann wenn das bestimmte Symbol über dem Gegner erscheint. Konter werden durch eine Vielzahl an Animationen dargestellt. Durch Betätigen des B-Button schlägt Batman seinen Gegener durch einen Hieb mit seinem Mantel.Um dem Ganzen etwas mehr Abwechslung zu verleihen, baute man noch zwei weitere Gameplay-Modi ein: den Detektiv Modus und den Abenteuer-/Story-Modus.
Im Abenteuer-Modus haben wir die Möglichkeit uns genauer im Asylum umzuschauen. Hier ist nun aber die Interaktion mit unserer Umwelt etwas begrenzter, und im eigentlichen Sinne stellt dieser Modus die Brücke zwischen dem Detektiv-Modus und dem Free-Flow-Kampfsystem her. Nebenbei bekommen wir im Story-Modus wichtige Mitteilungen von Jim Gordon, Harley Quinn oder auch dem Joker persönlich. Diese sind für den weiteren Storyverlauf sehr hilfreich.
Jedoch nehmen sie nicht nur Einfluss auf die Story, sondern vielmehr auf die Atmosphäre. Unsere Fledermaus muss schon die Fassung behalten, wenn er den Joker über Lautsprecher hört. Dies verstärkt noch einmal die unglückliche Situation in der Batman sich gerade befindet und macht noch deutlicher, dass Asylum sich gerade in Jokers Hand befindet.
Der Detektivmodus spielt sich etwa wie eine Mischung aus Metal Gear Solid und Splinter Cell. Wir können unsere Feinde durch Wände sehen und erkennen, ob sie bewaffnet sind. Aber auch Items und andere wichtige Dinge sind durch Wände zu sehen. Durch diesen Röntgeneffekt können wir uns ganz simpel den einfachsten Weg durch Arkham zurechtlegen und unsere Feinde unbemerkt ausschalten. Durch einfachen Knopfdruck landen wir auf einem der vielen Wasserspeier und haben so einen schönen Überblick über das Areal. Außerdem brauchen wir nur zu warten bis einer unserer Gegner unter unser läuft, und ein erneuter Knopfdruck führt dazu, dass wir uns diesen Gegner blitzschnell schnappen. Anschließend müssen wir uns aber schnell wieder vom Acker machen, da unser Opfer, welches jetzt kopfüber am Wasserspeier hängt, durch schreien weitere Gegner anlockt.Der ganze Modus ist sehr abwechslungsreich und geht leicht von der Hand.
Immerwider die selbe Leier, ich bins leid!
Zum Thema:
BM:AA ist mal was anderes im BM Universum was ich Spieltechnisch meine, geht den Weg weiter den das Spiel zu Batman Begins bereits angefangen…