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  • Axiom Verge im Test: Mit Liebe gemachte Hommage an Metroidvania

    Steht auf große Frauen: Protagonist Trace trifft im Laufe des Abenteuers auf mehrere dieser uralten Einwohnerinnen der mysteriösen Spielwelt. Kann er ihnen vertrauen? Quelle: Play4

    Nintendo macht nach dem Einstieg ins Mobile-Geschäft den nächsten Schritt und kooperiert mit Sony - zumindest könnte man dies angesichts von Axiom Verge glauben. Wir haben das stimmige Metroidvania-Abenteuer getestet und berichten euch, ab die Liebeserklärung an Nintendos-Originalserie gelungen ist.

    Metroidvania-Abenteuer gibt es derzeit wie Sand am Meer, doch nur wenige erweisen sich dabei als so in sich stimmig wie Axiom Verge. Der Grund dafür ist simpel: Der 2D-Titel im Retro-Look orientiert sich nicht nur an Nintendos Metroid-Reihe, er funktioniert im Grunde nach ganz genau demselben Prinzip wie Super Metroid vom SNES, nur halt mit anderer Geschichte, einem anderen Helden und einigen modernen Elementen wie einer sehr hilfreichen Autosave-Funktion angereichert, dank der man nach einem virtuellen Ableben nicht alle eingesammelten Items verliert. Nun könnte man von einem frechen Plagiat reden, wäre damit aber weit von der Wahrheit entfernt – Axiom Verge ist sich seiner Rolle als Hommage sehr bewusst. Dass es wahnsinnig viel Spaß macht, liegt zudem allein am Talent des Entwicklers.

    Die Upgrades eines Helden

    Kopflastig: Die Spielwelt wird durch eine Art zentralen Aufzug verbunden. Hier lassen wir uns von einem ... nun ja, einem Kopf halt, zu unserer jeweiligen Destination kutschieren. Kopflastig: Die Spielwelt wird durch eine Art zentralen Aufzug verbunden. Hier lassen wir uns von einem ... nun ja, einem Kopf halt, zu unserer jeweiligen Destination kutschieren. Quelle: Play4 In Gestalt von Protagonist Trace wachen wir nach einer Explosion in einer Forschungseinrichtung in einer mysteriösen Welt wieder auf, die von gigantischen, mechanischen Frauenfiguren, ebenso kollossalen Dämonen und allerlei anderen fiesen Viechern bewohnt wird. Die Erklärung dafür, wie Trace hierhergekommen ist, ist an und für sich zwar spannend und tangiert einige Elemente wie das Leben nach dem Tod und die Bekämpfung der eigenen, inneren Dämonen, wird aber gerade gegen Ende hin reichlich konfus. Sie dient aber ohnehin eher als eine Entschuldigung dafür, unseren Helden durch die verwinkelte 2D-Welt hüpfen und ballern zu lassen.

    Wie es sich für ein gutes Metroidvania-Abenteuer gehört, sind wir zu Beginn sehr schwach und ein Gutteil aller Routen ist noch nicht zugänglich; erst durch Lebensenergie- und Angriffs-Updates sowie praktische Erkundungs-Helferlein gelangen wir nach und nach an Orte, die beim ersten Besuch nicht zugänglich waren. Hierunter finden sich etwa ein Enterhaken, ein spezieller Anzug, mit dem sich der Held durch dünne Wande warpen kann und eine Drohne, die wir durch enge Spalte schicken können. So gut diese Spielelemente funktionieren, ein wenig mehr Mut zur Innovation hätte nicht geschadet – alle diese Funktionen kennt man in abgewandelter Form schon aus anderen Spielen.

    Wummen-Wahnsinn: Nach und nach findet man zahlreiche, zumeist optionale Schusswaffen, die jede für sich in vielen Situationen wirklich sehr sinnvoll sind. Wummen-Wahnsinn: Nach und nach findet man zahlreiche, zumeist optionale Schusswaffen, die jede für sich in vielen Situationen wirklich sehr sinnvoll sind. Quelle: Play4 Richtig toll hingegen sind die zahlreichen Schusswaffen, welche man über die ganze Welt verteilt findet. Keine davon wirkt überflüssig – jede funktioniert spürbar anders und erweist sich in verschiedenen Situationen als erste Wahl. Umso beeindruckender, dass die meisten Schießprügel optional sind und man das Abenteuer auch mit nur einer Handvoll Waffen bestreiten kann. Doch nicht nur neue Knarren lassen sich in der Spielwelt finden: Um alle der teils sehr gut versteckten Items zu entdecken, darf man auf die ohnehin sehr anständige Spielzeit von etwa zwölf bis fünfzehn Stunden im ersten Durchlauf noch einmal mehrere Stunden drauflegen. Gut also, dass die Welt ungemein abwechslungsreich gestaltet ist und man sich auch beim zigsten Durchqueren eines Bereichs nicht langweilt.

    Wirklich toll ist die Tatsache, dass man sich trotz der völligen Abwesenheit eines Hinweis-Systems kaum einmal verirrt; die extrem intuitive Gestaltung des Abenteuers sorgt dafür, dass man meist sehr schnell wieder auf dem richtigen Pfad ist. Weniger gelungen sind hingegen die Auseinandersetzungen mit Bossen: Zwar schauen die teils riesigen Feinde beeindruckend aus, ihre Angriffe sind aber leicht vorhersehbar. Einige der Bösewichte lassen sich zudem austricksen, indem man den Helden an einer bestimmten Stelle der Kampfareale platziert, wo sie ihn nicht erwischen können. Das ist aber auch der einzige wirkliche Kritikpunkt an einem Abenteuer, das sonst nur wenig neu, aber alles ungemein gut macht.


    Axiom Verge (PS4)

    Spielspaß
    8,4 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Toll umgesetztes Metroidvania-Gameplay
    Große Spielwelt voller Geheimnisse
    Durchgehend sehr abwechslungsreich
    Zahlreiche, sehr unterschiedliche Waffen
    Toll aussehende, aber simple Bosskämpfe
    So gut wie keine eigenen, neuen Ideen
    Fazit
    Nicht perfektes, aber mit Liebe gemachtes und spaßiges Abenteuer

    00:58
    Axiom Verge: Trailer zum bevorstehenden Steam-Release
  • Axiom Verge
    Axiom Verge
    Release
    14.05.2015

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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Axiom Verge
Test: Mit Liebe gemachte Hommage an Metroidvania
Nintendo macht nach dem Einstieg ins Mobile-Geschäft den nächsten Schritt und kooperiert mit Sony - zumindest könnte man dies angesichts von Axiom Verge glauben. Wir haben das stimmige Metroidvania-Abenteuer getestet und berichten euch, ab die Liebeserklärung an Nintendos-Originalserie gelungen ist.
http://www.gamesaktuell.de/Axiom-Verge-Spiel-55457/Tests/Test-Mit-Liebe-gemachte-Hommage-an-Metroidvania-1157548/
28.04.2015
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2015/04/axiom_verge_test_0001-pc-games_b2teaser_169.jpg
axiom verge,jump and run
tests