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  • Aviator

    Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio schufen ein epochales Meisterwerk, das uns mit einem faszinierenden wie tragischen Genie vertraut macht

    Dass wir heute in nur wenigen Stunden aus dem uns vertrauten tristen Grau entfliehen können, um uns noch am selben Tag in einer anderen Zeitzone am Strand eines anderen Kontinents in die Sonne zu knallen, ist nichts Besonderes mehr, sondern eine fast schon an Banalität grenzende Allgegenwärtigkeit moderner Infrastruktur.

    Dass dem so ist, verdanken wir im großen Maße einem Mann namens Howard Hughes. Hughes, ein texanischer Millionenerbe mit Hang zur Exzentrik, ließ den verschiedenen Interessen seines Lebens freien Lauf. Neben dem Film und schönen Frauen galt seine Leidenschaft der Fliegerei.

    Leonardo DiCaprio, der "titanische" Teenie-Star der 90er, wurde bereits im Alter von 20 Jahren in einer Bibliothek auf ein Buch über Hughes aufmerksam, das ihm völlig neue Perspektiven über einen Menschen eröffnete, der in der amerikanischen Öffentlichkeit zwar sehr bekannt war, von dem die meisten Leute aber nur das Bild eines verwirrten alten Mannes im Kopf hatten, der ein obskures Schattendasein in selbst gewählter Isolation fristete. Sogar die "Simpsons" nahmen sich dieses Themas mit einer Folge an, in der Mr. Burns stark an Hughes erinnerte.

    Leo und Marty

    In den nächsten Jahren kam "Leo" von dem Gedanken an einen Film über den Flieger nicht mehr los. Bei der Suche nach einem geeigneten Regisseur fiel seine erste Wahl auf Michael Mann ("Heat", "Insider" und "Ali"). Mann zeigte erst Interesse, beschränkte sich dann aber auf den Job des Produzenten.

    Dadurch kam Martin Scorsese ins Spiel, dem DiCaprio und Co-Producer Graham King eine Kopie des Drehbuchs zukommen ließen. Ironischerweise ist Scorsese ein ebenso begnadeter Filmemacher wie Hughes es war, sitzt im Gegensatz zur Hauptfigur aber höchst ungern in Flugzeugen. Aus diesem Grund entfernte man die erste Seite des Skripts mit dem Titel "Aviator", weil man befürchtete, dass Scorsese es sonst gar nicht erst lesen würde. Zum Glück entschied er sich anders.

    DiCaprio und Scorsese widerstanden der Versuchung, Hughes' relativ unbekannten letzten Jahre darzustellen, sondern setzten den Fokus auf einen Zeitraum, der von den 20ern bis in die 40er reicht, weil in dieser Spanne entscheidende Ereignisse in Hughes' Leben stattfanden.

  • Aviator
    Aviator
    Regie
    Martin Scorsese

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01.07.2005
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