Interview mit Jade Raymond, Produzentin von Assassin's Creed
Einen Auszug aus dem Interview lest Ihr hier, den Rest gibt's bei den Kollegen von der PC Games.
Jade Raymond
Frage: Für Medien und Spielefans bist Du eine Traumfrau - selten trifft man ein attraktives weibliches Wesen, das soviel über Spiele weiß und auch selbst noch zockt. Wie viele Journalisten haben Dich schätzungsweise schon gefragt, wie es ist, als Frau in der Games-Industrie zu arbeiten?
Jade Raymond: (lacht): Heute war's noch nicht so schlimm, aber insgesamt werde ich das natürlich doch ziemlich oft gefragt.
Frage: Was sagst Du denn darauf normalerweise? Gibst Du immer die gleiche Antwort oder denkst Du Dir immer etwas Neues aus?
Jade Raymond: Es hängt davon ab, wie ich gerade drauf bin. Die Wahrheit ist, dass das doch eine irgendwie verrückte Frage ist. Wie fühlt man sich, ein Mann in der Spiele-Industrie zu sein? Wie ist es, wenn man lange Haare hat? Ich habe mal gesagt, ich war noch nie ein Mann, daher kann ich nicht beurteilen, ob es als Frau anders ist... (lacht)
Frage: Mit Assassin's Creed betreustt Du nun als Produzentin das aufwändigste Spiel, das Ubisoft jemals hergestellt hat. Bei all den neuen Features - gibt es so etwas wie einen "magischen Moment" für Dich, an den sich jeder Spieler zurück erinnern wird?
Jade Raymond: Eine Sache ist wirklich jedes Mal atemberaubend, nämlich genau dann, wenn man in das Königreich hinausreitet und man eine der großen Städte das erste Mal von einer Anhöhe aus sieht. Unser Art Director ist extrem gut im Bereich Bildkomposition und er denkt immer darüber nach, wie ein Spieler in einer Szene erscheint. Er hat wirklich einen großartigen Auftritt hinbekommen, wie der Spieler ankommt und sich unter ihm die Stadt ausbreitet. Es ist einfach umwerfend, wenn man darüber nachdenkt 'Oh Mein Gott, ich kann da wirklich überall hingehen?' Das ist genau das Gefühl, das man als Tourist hat, wenn man das erste Mal eine großartige Sehenswürdigkeit besucht. Abgesehen von der visuellen Seite gibt es vom Gameplay-Standpunkt aus es eine besondere Mission im Hafen. Altairs einziges großes Handicap ist es, nicht schwimmen zu können. Er muss im Hafen jemanden zu einem Boot auf dem Wasser verfolgen, und dabei seine ganze Athletik einsetzen, um von kleinen Holzpfosten im Wasser zum Boot zu gelangen. Normalerweise hat man im Spiel ja relativ viel Freiheit, was das Klettern betrifft, aber in diesem Moment muss er seine Sprünge wirklich genau timen, da jeder Tritt daneben zum Tod führt. Wenn man dann am Boot ist, gibt es noch ein besonderes Finale, aber ich will diesen Moment nicht ruinieren, indem ich ihn vorweg nehme. Aber genau diese Begegnung am Hafen ist wirklich meine Lieblingsstelle im ganzen Spiel.
Irgendwie ist das ganz "knuffig". Mach ihn menschlicher, denn wenn man sieht, was er alles kann, dann lässt es einen…
Zu Jade Raymond muss man nicht mehr viel sagen, sie ist eine Traumfrau, die Videospiele produziert. Besser geht's ja kaum noch. Wenn AC nur annähernd so wird, wie Jade aussieht, dann... boah ey! )
Es mag verwunderlich sein, aber kaum jemand konnte im Mittelalter schwimmen...
Zu Jade Raymond muss man nicht mehr viel sagen, sie ist eine Traumfrau, die Videospiele produziert. Besser geht's ja kaum noch. Wenn AC nur annähernd so wird, wie Jade aussieht, dann... boah ey!