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  • Arhtur und die Minimoys

    Sie sind wirklich winzig und sie sind richtig hässlich, aber sie können eine ganze Menge. Atari bringt Luc Bessons Zaubertrolle auf die PS2.

    Sobald ein neuer Animationsfilm in die Kinos kommt, schwant dem Videospielredakteur Übles. Wenn in dem Film kleine Trolle fröhlich durch die Gegend hüpfen, heulen die Alarmsirenen und die halbe Redaktion entschwindet in den Jahresurlaub. Als aber "Arthur und die Minimoys" von Atari die Lizenzmülldetektoren passiert, bleiben die Hupen stumm. Haben uns die Franzosen arglistig getäuscht, oder ist aus dem Kinderfilm tatsächlich ein passables Spielchen geworden?

    Klitzekleines ganz gross

    Schön in Deckung bleiben: Erst wenn der Holzstapel vorbei-gerollt ist, kann Selenia weiter. Schön in Deckung bleiben: Erst wenn der Holzstapel vorbei-gerollt ist, kann Selenia weiter. Machen wir’s nicht unnötig spannend: Entwickler Étranges Libellules hat aus Luc Bessons Vorlage nicht etwa ein passables, sondern ein richtig gutes Action-Adventure geschnitzt. Ihr spielt den zwei Millimeter kleinen Minimoy Arthur, der tief unter der Erde im Land der Winzlinge einen Schatz sucht, den sein Opa vergraben hat. Die Kinder des Mimimoy-Königs -- Selenia und Bétamèche -- helfen ihm dabei.

    Alles geben: Um die Prinzessin aus dem Käfig zu holen, müsst ihr fest am Seil ziehen. Alles geben: Um die Prinzessin aus dem Käfig zu holen, müsst ihr fest am Seil ziehen. Mit der R1-Taste könnt ihr jederzeit den Helden wechseln, um die unterschiedlichen Talente der Charaktere zu nutzen. Selenia beispielsweise ist die Einzige, die eine Waffe bei sich trägt, und ist daher bei Kämpfen gegen die feindlichen Seiden (eklige Mückenlarven) die erste Wahl. Zwar hat Arthur einige knallharte Karatekicks drauf, mit ihrem Schwert fügt die Prinzessin den Biestern aber am meisten Schaden zu. Nahkampf ist nichts für euch? Dann kommt Bétamèche ins Spiel. Der Winz-Prinz schleudert seinen Gegnern nämlich aus sicherer Entfernung Lutscher an die Schädel.

    Wechselt ihr die Rolle, steigt die CPU ein. Und sie macht ihre Sache gut. Die KI greift selbstständig an, haut Widersacher um und geht euch in brenzligen Situationen zur Hand. Astrein!

    Schieben, bauen, schieben...

    Ungezieferangriff: Erst wenn die blau markierten Mücken tot sind, geht’s weiter. Ungezieferangriff: Erst wenn die blau markierten Mücken tot sind, geht’s weiter. Bestimmt ihr in den Kämpfen meistens selbst, mit wem ihr die Seiden umhaut, müsst ihr beim Lösen der Aufgaben immer im Team arbeiten. Im Minimoy-Land lassen sich Tore nur mit Statuen öffnen, die an bestimmten Stellen aufgebaut werden müssen. Jede Figur besteht aus drei Teilen, die aufeinandergestapelt werden. Anfangs sind die Blöcke leicht zu finden und ihr schiebt sie lediglich vors Tor. Später sind die einzelnen Stücke auf verschiedene Ebenen verteilt oder gut versteckt und ihr müsst sie erst suchen.

    Monster-Made: Große Gegner werden in Minispielen umgenietet. Monster-Made: Große Gegner werden in Minispielen umgenietet. Eine Aufgabe könnte dann so aussehen: Klotz eins liegt auf einer Plattform, die nur Arthur erreichen kann. Er ist nämlich der Einzige mit der Lizenz zum Klettern. Klotz zwei liegt in einem engen Gang, den nur der kleine Bétamèche betreten kann. Klotz Nummer drei ist hinter einem Dornbusch versteckt, den einzig Selenia mit ihrem Zauberschwert zu zerlegen in der Lage ist. So müsst ihr die Charaktere wechseln, um an alle Teilchen zu kommen.

    Hie und da gilt es auch, sich in Minispielen und Geschicklichkeitstests zu beweisen. Einmal beispielsweise stehen die drei Helden wie die Bremer Stadtmusikanten auf dem Rücken eines Mini-Yetis, der über messerscharfe Steine balanciert. Um das Gleichgewicht zu halten, drückt ihr die Quadrat- und die Kreistaste.

    Schöne Minimoy-Welt

    Kräftig rütteln: Nemt ihr dem Seiden den Schild ab, wird er verwundbar. Kräftig rütteln: Nemt ihr dem Seiden den Schild ab, wird er verwundbar. Auf eurer Schatzsuche durchlauft ihr viele verschiedene Bereiche, die allesamt wunderschön in Szene gesetzt sind und mit vielen Details glänzen. In den Höhlen krabbeln überall Läuse herum, an der Oberfläche düsen Hummeln und Marienkäfer durch die Luft. Dargestellt wird das Ganze in (meist) ruckelfreiem Highres. Die Steuerung gefällt ebenfalls -- alle Helden reagieren punktgenau auf eure Kommandos.

    Ebenfalls gelungen ist die Kameraführung, auch wenn das Auge ab und an nachjustiert werden muss. Zum Glück hat Atari darauf verzichtet, die Original-Stimmen der Helden zu engagieren. Uns bleiben also Rock-Omi Nena und die Tokio-Hotel-Schreckschraube Bill erspart. Schlimm genug, dass die kleinen Lümmel auf dem Kopf so ausgefranst aussehen wie Kajal-Schönling Kaulitz. So nervt allein die Synchronstimme von Bétamèche.

    Arthur and the Minimoys (PS2)

    Spielspaß
    8 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Die Spielzeit beträgt mindestens 15 Stunden
    Wunderschöne Optik
    Exakte Steuerung
    Abwechslungsreiche Levels
    Die Aufgaben und Rätsel wiederholen sich mit der Zeit
    Kameraproblemchen
    Bétamèches Stimme nervt
  • Arthur and the Minimoys
    Arthur and the Minimoys
    Publisher
    Atari
    Developer
    Etranges Libellules
    Release
    18.01.2007
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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722668
Arthur and the Minimoys
Arhtur und die Minimoys
Sie sind wirklich winzig und sie sind richtig hässlich, aber sie können eine ganze Menge. Atari bringt Luc Bessons Zaubertrolle auf die PS2.
http://www.gamesaktuell.de/Arthur-and-the-Minimoys-Spiel-18231/Tests/Arhtur-und-die-Minimoys-722668/
16.02.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2007/01/opm_minimoys1_070119165220.jpg
tests