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  • Area 51

    Killerviren, böse Aliens und ein tödlicher Geheimpakt. In der Militärbasis Area 51 ist die Hölle los. Und Sie stecken mittendrin!

    W as hat die sagenumwobene Militärbasis im U.S.-Bundesstaat New Mexiko eigentlich tatsächlich zu verbergen? Vertraut man der amerikanischen Regierung, dient die Untergrundstation der Entwicklung geheimer Rüstungssysteme. Schenkt man hingegen UFO-Freaks, Sci-Fi-Fans und Verschwörungs-Theoretikern Glauben, dann hat die Wüstenbastion, die sich über viele Quadratkilometer erstreckt, ein paar deftige Leichen im Keller. Ob heimliche Autopsien an Außerirdischen oder die Inszenierung der ersten Mondlandung -- seit Jahrzehnten halten sich hartnäckig Gerüchte, dass die Forscher der Area 51 für so manche offiziell totgeschwiegene Ungeheuerlichkeit verantwortlich sein sollen. Dank Software-Spezialist Midway können unerschro- ckene Zocker die ganze "Wahrheit" nun auf eigene Faust herausfinden.

    Story: Als Soldat Ethan Cole mit seinem Special-Forces-Team zur Area 51 beordert wird, um einen ausgebüchsten Killervirus zu bergen, glaubt der Biowaffenexperte noch an einen alltäglichen Routineeinsatz. Doch weit gefehlt! Kurz nachdem der Trupp in der Betonbastion angekommen ist, bricht das Chaos los. Ein offensichtlich durchgeknallter Wissenschaftler hat die Festung unter seine Kontrolle gebracht, von dem Bazillus befallene Kollegen verwandeln sich in blutgierige Bestien und zu allem Überfluss scheint auch noch eine mysteriöse Alien-Bande ihre langgliedrigen Finger im Spiel zu haben.

    Spiel: Inhaltlich orientiert sich "Area 51" an filmartig inszenierten Shootern wie "Halo". Will heißen: Die Action-Orgie ist nicht in Missionen gegliedert, sondern entführt Sie mit der Zeit immer weiter in die dunklen Tiefen der Schreckensbasis. Regelmäßig eingestreute Cutscenes und (anfangs dramatischer) Funkverkehr mit dem Hauptquartier verstärken das Gefühl, Hauptdarsteller in einem packenden Sci-Fi-Streifen zu sein.

    Verlaufen werden Sie sich in dem komplexen Areal mit seinen Forschungslabors, Versorgungsschächten, Waffenfabriken und Raumschiffhangars aber sicher nicht. Einerseits ist die Ballerorgie linear aufgebaut, andererseits gibt Ihnen ein eingeblendeter Zeiger stets Auskunft über Richtung und Entfernung des Einsatzziels.

    So können Sie bei "Area 51" Ihr Hirn getrost abschalten -- Ihre Reflexe jedoch sollten hellwach sein. Wenn sich urplötzlich klauenbewehrte Mutanten über die Brüstung schwingen, eine Horde verseuchter Exsöldner mit MGs im Anschlag auf Sie zustürmt oder sich ein endloser Schwarm spinnenartigen Reagenzglas-Gezüchts über den Boden ergießt, empfiehlt es sich, den Finger in der Nähe des Abzugs zu haben.

    Mit Maschinenpistole, Schrotgewehr oder Handgranaten richten Sie auf kurze Distanz beträchtlichen Schaden an. Jede Schusswaffe verfügt zudem über einen mehr oder weniger exakten Kimme-und-Korn-Modus -- falls die schuppigen Schurken mal in sicherer Entfernung rumlümmeln. Exakte Distanztreffer sind aber, wie sollte es auch anders sein, nur mit dem zoombaren Sniper-Gewehr möglich. Zu den "irdischen" Bleipusten gesellen sich im späteren Verlauf noch zwei abgefahrene Alien-Kanonen (Puls-Laser und zielsuchender Smartbomb-Werfer).

    Auch der Held Ethan Cole wird von dem unheiligen Killervirus verseucht. Vorteil des Keimbefalls: Auf Knopfdruck kann sich Ihr Schützling nun in eine dämonische Kampfmaschine verwandeln. Der Einsatz regulärer Todbringer ist Cole in Monstergestalt zwar nicht möglich, doch dafür saugt der mutierte Hüne seinen Widersachern per Fernattacke die kostbare Lebensenergie aus -- oder er gibt den mysteriösen Virus einfach weiter. So werden angesteckte Gegenspieler kurzzeitig zu unfreiwilligen Zielscheiben für feindliche Schießübungen, während Ihr Alter Ego von Angriffen verschont bleibt.

    Trotz linearem Levelaufbau gibt's für fleißige Forscher abseits des Hauptweges einiges zu entdecken. Versteckte Memos, geheime Alien-Artefakte und andere kleine Mitbringsel schalten im Extramenü beispielsweise Videobotschaften der Stationsbesatzung oder nette Anekdoten rund um die Area 51 frei. Und auch Bonus-Maps für Zweispieler-Splitscreen-Gefechte lassen sich so erzocken. Für Multiplayer-Fans lohnt der Online-Gang allerdings weit mehr. Auf allen Systemen dürfen sich bis zu 16 Sofa-Söldner via Breitband blaue Bohnen um die Ohren jagen.

    Fazit: Freunde spielerisch schnörkelloser, aber spannend inszenierter Shooter liegen mit "Area 51" goldrichtig. Dank aufregender Story, witziger Seitenhiebe sowie abwechslungsreicher und meist ruckelarmer Optik macht der Abstieg in die Untiefen der Militärbasis mächtig Laune. Allerdings nur für kurze Zeit, denn Ballerprofis sehen bereits nach einem knappen Wochenende den Abspann. Vorsicht: Wer auf taktisch anspruchsvolle Gefechte Wert legt, wird hier weniger gut bedient. Vorhersehbare gescriptete Ereignisse und durchwegs einfältig agierende KI-Gegner fordern lediglich schnelle Reaktionen und ein volles Magazin von Ihnen.gä

  • Area 51 (dt.)
    Area 51 (dt.)
    Developer
    Midway Games
    Release
    27.05.2005

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Area 51 (dt.)
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http://www.gamesaktuell.de/Area-51-dt-Spiel-18136/Tests/Area-51-717816/
01.07.2005
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