Alpha Protocol: Sega kämpft mit schwachen Verkaufszahlen
Alpha Protocol
Nach den schwachen Ergebnissen im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, macht Publisher Sega nun die schlechten Verkaufszahlen von Alpha Protocol und Iron Man 2 dafür verantwortlich.
So fand der Agenten-Thriller Alpha Protocol nur wenig Anklang bei den Spielern (Cynamite-Test von Alpha Protocol) und wanderte seit seinem Release bis zum heutigen Zeitpunkt weltweit lediglich 700.000 Mal über die Ladentheke. Auch der Filmumsetzung von Iron Man 2 ging es nicht besser: Das Superhelden-Spiel verkaufte sich im selben Zeitraum mit 1,2 Millionen Exemplaren zwar wesentlich besser als Alpha Protocol, hilft Sega aber dennoch nicht aus den roten Zahlen.
Immerhin gelang es Sega die Verluste, im Vergleich zum ersten Quartal des letzten Jahres, zu reduzieren. Während man im vergangenem Jahr einen Verlust von 52 Millionen Dollar machte, wurde in diesem Jahr lediglich ein Minus von 7,4 Millionen Dollar verrechnet.
Die USA stellt hierbei den größten Absatzmarkt für Sega dar: Mit 1,68 Millionen verkauften Spielen befinden sich die Vereinigten Staaten sogar noch vor Europa. So verkaufte Sega auf unserem Kontinent 1,33 Millionen Einheiten und im Rest der Welt (inklusive Japan) lediglich 270.000 Stück.
Bereits in der Vergangenheit gab Sega bekannt, dass man sich verstärkt auf Download-Spiele konzentrieren möchte, um die Umsatzzahlen zu steigern. Auch eine Fortsetzung von Alpha Protocol wurde aufgrund der schlechten Verkaufszahlen bereits von Sega dementiert.
Quelle: Eurogamer
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Aber 700.000 Einheiten kommt mir persönlich jetzt nicht so wenig vor, hat das Spiel so viel gekostet?
Und Iron Man KANN ja nicht viel gekostet haben, also da muss es ja weit größere Probleme geben als diese Titel.