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  • Alan Wake's American Nightmare - Leser-Test von GenX3601966

    Kann sich die Arcade-Episode mit Alan Wake messen? Wenn ja, weche Verbesserungen gibt es und wie abwechslungsreich ist es geworden? Alles das erfahrt ihr hier in meinem Test zu Alan Wake's American Nightmare.

    Die Geschichte beginnt nachts "irgendwo in Arizona" und diesmal nicht im Twin Peaks-Szenario von Bright Falls. Wie schon in den Download-Episoden "The Writer" und "The Signal" sind Raum und Zeit verschoben und Alan Wake muss sich wieder gegen die Versessenen, die "Taken", mit Taschenlampe und Schießeisen wehren.

    Alan Wake gilt zwei Jahre als verschwunden, viele hielten ihn bereits für tot. Das erfährt Alan Wake durch sammeln von Manuskriptseiten, die überall im Spiel herumliegen und mehr Licht in die anfänglich verwirrende Geschichte zu bringen. Alan Wake erfährt im Verlauf der Story von einem dunklen Doppelgänger seines Ich, einer Art Alan "American Psycho" Wake, der immer wieder seine grausamen Spielchen mit gefangenen Opfern treibt, die Alan Wake im Fernsehen betrachten kann. Der "böse" Alan Wake taucht immer wieder im Spielverlauf auf und schickt die Taken gegen den guten Alan Wake, den Protagonisten.

    Nach und nach gibt es Spuren von Alans Frau Alice, die es nun mit Hilfe des "Meisters des Lichts" zu finden gilt. Dabei gerät Alan Wake in eine Zeitschleife und alles beginnt von vorne...

    Spielmechanik

    Bilder aus Alan Wake's American Nightmare (6) Bilder aus Alan Wake's American Nightmare (6) Quelle: Remedy Anders als im Hauptspiel verlaufen die Kämpfe abwechslungsreicher, denn es gibt neue Gegner, z.B. kleine Spinnen, einen "finstere Granaten" werfenden Taken, einen sehr großen mit einer riesigen Kreissäge, oder welche, die sich bei einem Treffer in mehrere kleine Taken aufteilen.

    Alan Wake hat nun neben seinen alten Waffen, wie Blendgranaten und Leuchtpistole, auch viele neue dazu bekommen. So gibt es jetzt z.B. eine Magnum, die durch zwei Gegner schießt, eine Maschinenpistole, eine M16 und mehrere Schrotflinten, wie eine Doppelläufige oder die Combat-Schrotflinte. Es gibt auch eine starke Armbrust, die aber lange nachlädt.

    Die Waffen muss man sich im Storymodus frei spielen, indem man eine bestimmte Anzahl Manuskripte findet. Dann kann man sie auch im separaten Arcademodus nutzen.

    Durch die neuen Spielelemente werden die Kämpfe wesentlich dynamischer. Damit es nicht zu einfach wird, gibt es nur eine einzige Taschenlampe, die auch nur wirkt, wenn man die Gegner verstärkt anstrahlt. Dafür lädt sich die Batterie aber auch wesentlich schneller wieder auf. Alan Wake kann jetzt auch länger rennen, bevor er schlapp macht. So schafft man es leichter bis zum nächsten Licht, falls einem mal die Munition ausgeht.

    Sammelobjekte gibt es auch wieder. Neben den Manuskriptseiten und freischaltbaren Waffen gibt es auch Videos und Radiosendungen zum sammeln.

    Im separaten Arcademodus geht es dann so richtig zur Sache. Es läuft ein Timer bis zum Morgengrauen. So lange muss Alan Wake überleben und sich Wellen von immer stärker werdenden Gegnern erwehren. Es gilt aber möglichst viele Gegner zu erledigen, damit man eine hohe Sterne-Bewertung bekommt, um das nächste von insgesamt zehn Gebieten freizuschalten.

    Der Arcademodus ist eine nette Zugabe, im Prinzip ist es aber "nur" ein guter Hordemodus als Singleplayer. Immerhin gibt es aber Online-Bestenlisten.

    Atmosphäre und Grafik

    Bilder aus Alan Wake's American Nightmare (9) Bilder aus Alan Wake's American Nightmare (9) Quelle: Remedy Die Story ist auch bei Alan Wake's American Nightmare wieder einzigartig und natürlich erfährt man wieder nicht alles, was man sich gewünscht hat. Bis auf eine banale Kleinigkeit (einige Dinge in die richtige Reihenfolge bringen), gibt es gar keine Rätsel mehr, was wirklich sehr schade ist. Die Geschichte treibt einen trotzdem gut voran, nicht zuletzt dank der grandiosen Locations, doch dazu gleich mehr.

    Das Spiel beginnt in der Dunkelheit und Alan Wake wird auch bis ans Ende der Story nicht das Tageslicht erblicken. Deshalb bekommt er es auch relativ oft mit den Taken zu tun. Das Spiel ist klar actionbetonter als das Hauptspiel, aber es gibt auch viele Abschnitte mit Dialogen und einigen einzigartigen Personen, sowie einige Cutscenes.

    Das Highlight von American Nightmare sind aber eindeutig die Schauplätze, die mit einer sehr detaillierten Brillanz locker an die Qualität eines Uncharted herankommen!

    Es gibt drei Locations bei American Nightmare. Das Spiel beginnt in Arizona auf einem ziemlich großen Areal. Man könnte fast von einer Open World sprechen, denn in der Wüste voller Kakteen und rollenden Büschen, gibt es nicht nur ein Motel, in dem die eigentliche Handlung beginnt, sondern auch ein Ölfeld, ein verlassendes Diner und andere geheimnisvolle Orte, die alle mehr oder weniger begehbar sind. Die allgegenwärtige Nacht verbreitet durch die realistische Optik ein gruseliges Gefühl. Trotz der vielen Details bleibt die Bildrate stets flüssig.

    Das gilt auch für das Observatorium im zweiten Spielabschnitt, das innen sehr hell beleuchtet ist und fast aus einem Kinofilm stammen könnte. Außer dem großen Observatorium gibt es noch Nebengebäude, die aber leider nicht begehbar sind. Die dritte große Location ist ein (verlassenes) Autokino, an dem ein Filmfestival stattfinden soll. Auch hier gibt es viel zu erforschen und auch einige Nebengebäude, in die man diesmal aber im Verlauf der Handlung hereinkommt.

    Die Licht- und Schattendarstellung bei Alan Wake, ein Kernelement des Spiels, wurden nochmals verbessert und sehen stellenweise so fantastisch aus, wie man es noch auf keinem anderen System gesehen hat. Besonders im Observatorium oder später im Autokino sind diese Effekte wunderschön anzusehen.

    Sound und Musik

    Bilder aus Alan Wake's American Nightmare (11) Bilder aus Alan Wake's American Nightmare (11) Quelle: Remedy Auch bei American Nightmare trägt der realistische Sound einen Großteil zur Atmosphäre bei. Der Wind in der Wüste von Arizona ist ein ständiger leiser Begleiter, dazu kommt die unverwechselbare Hintergrundmusik von Alan Wake. Im Observatorium knarzt das riesige Teleskop gewaltig und realistisch, wenn es gedreht wird und sich die Kuppel summend öffnet. Auch die neuen Waffengeräusche sind durchweg gelungen. Besonders M16 und Jagdgewehr klingen brachial in der Stille der Nacht.

    Alle Sprecher leisten gute Arbeit. Die Dialoge wurden sehr gut vertont. Figuren und Sprecher sind stets Lippen-synchron. Ein echtes Highlight ist ein aber abstürzender Satellit mit der Musik von Kasabian im Hintergrund. Es wurden sogar wieder eigens für American Nightmare einige Musikstücke komponiert. Dazu auch ein freispielbares Musik-Video von den Old Gods of Asgard (die beiden älteren Herren, bekannt aus dem Hauptspiel).

    Steuerung

    An der Steuerung von Alan Wake's American Nightmare gibt es so gut wie nichts auszusetzen. In den Gefechten ist die Übersicht stets gewährleistet, man kann sich bei Gefahr wieder gut weg ducken, wobei eine Art Bullet-Time zum Einsatz kommt, die man gut für eine kurze Übersicht über das Geschehen nutzen kann. Das zielen mit Taschenlampe und Schießeisen gelingt problemlos.

    Einzig das Springen gelingt nicht immer so gut und auch die Animation dazu sieht etwas merkwürdig aus. Allerdings muss man springen so gut wie nie benutzen. Es geht höchstens mal über eine kleine Mauer.

    Was noch?

    Für rund fünf Stunden Spielzeit ist der Titel für ca. 15 Euro extrem günstig und man bemerkt kaum, dass man gerade einen Arcade-Titel spielt. Dazu kommt noch der Arcademodus, der viele Stunden in Anspruch nehmen kann.

    Die Story ist zwar logisch aufgebaut und gut designed, doch wird hier leider etwas frech Backtracking betrieben. So erlebt Alan Wake die drei Spielabschnitte insgesamt dreimal, fast immer in der gleichen Reihenfolge. Aber wie gesagt, die Story erklärt die Wiederholungen geschickt.

    Als keinen Kritikpunkt kann man noch gelegentliche unsichtbare Mauern erwähnen, die verhindern, dass man in einen vorherigen Spielabschnitt zurück gelangt. Aber das ist meckern auf sehr hohen Niveau.

    Fazit

    Kann man American Nightmare auch spielen, wenn man Alan Wake nicht kennt? Ja, man kann! Aber um die vielen kleinen Dinge zu verstehen, wie z.B. was es mit Barry auf sich hat, oder den Old Gods of Asgard, die versunkene Hütte zu Beginn des Spiels, oder Emma, die jetzt im Motel arbeitet usw., sollte man Alan Wake gespielt haben.

    Alan Wake's American Nightmare ist mehr als ein unterhaltsames Puzzlestück in der Welt des Schriftstellers Wake, es ist eine einzigartige Episode aus dem Universum der Finsternis. Auf jeden Fall wünscht man sich nach dem durchspielen unbedingt die große Fortsetzung: Alan Wake 2.

    Alan Wake\'s American Nightmare

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: GenX66
    88 %
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    9/10
    Atmosphäre
    10/10
    Gamesaktuell
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Alan Wake's American Nightmare
    Alan Wake's American Nightmare
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Remedy Entertainment
    Release
    1. Quartal 2011
    Es gibt 12 Kommentare zum Artikel
    Von 4-EverZocker
    Viel Mühe gegeben finde ich gut  Werde es mir vielleicht kaufen!
    Von vauman
    man braucht nicht wirklich den Hauptitel um American Nigthmare zu spielen . aber der Bezug auf die einzelenen Figuren …
    Von Turrican
    Ok dann werde ich es mir vorher noch kaufen.Gibt es ja schon echt günstig.

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    • Es gibt 12 Kommentare zum Artikel

      • Von 4-EverZocker
        Viel Mühe gegeben finde ich gut  Werde es mir vielleicht kaufen!
      • Von vauman
        man braucht nicht wirklich den Hauptitel um American Nigthmare zu spielen . aber der Bezug auf die einzelenen Figuren , wie Barry , versteht man so nicht wirklich .
        Und Gen , genau meine Rede , Alan ist zwar nicht wirklich mit Resi und co zu vergleichen , könnte sich aber durchaus als Basis für viele Neue…
      • Von Turrican
        Ok dann werde ich es mir vorher noch kaufen.
        Gibt es ja schon echt günstig.
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Alan Wake's American Nightmare
Alan Wake's American Nightmare - Leser-Test von GenX3601966
Kann sich die Arcade-Episode mit Alan Wake messen? Wenn ja, weche Verbesserungen gibt es und wie abwechslungsreich ist es geworden? Alles das erfahrt ihr hier in meinem Test zu Alan Wake's American Nightmare.
http://www.gamesaktuell.de/Alan-Wakes-American-Nightmare-Spiel-17707/Lesertests/Alan-Wakes-American-Nightmare-Leser-Test-von-GenX3601966-870000/
27.02.2012
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2011/12/alan_wakes_american_nightmare_09.jpg
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