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Age of Empires 3 (PC)

Release:
04.11.2005
Genre:
Strategie
Publisher:
Microsoft

Age of Empires 3 Online

01.12.2005 00:00 Uhr
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Neu
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Multiplayer-Feldtest: Wir haben uns mit der Verkaufsversion auf Ensembles Servern gekloppt.

In der letzten PC PowerPlay haben wir Age of Empires 3 getestet; das Echtzeit-Strategiespiel sackte 87% ein. Aber, da es nur zwei sehr ähnliche Multiplayer-Modi hat, lediglich eine 7er-Wertung in der Multiplayer-Note. Doch wir haben weiter getestet: Wie spielt sich die Verkaufsversion online, wenn sich Tausende auf den Servern der Ensemble Studios tummeln? Klappt technisch alles? Wie wirken sich die Heimatstädte und Nations-Boni aus?

Alle Karten an Deck!


Sobald Sie einen Account (Spitzname, Passwort, Mailadresse) angelegt haben, checkt Age 3 Ihre installierte Version auf benötigte Updates; bei Redaktionsschluss war das Version 1.01a, die Sie auch auf unserer DVD finden. Tipp: Möglichst vorher patchen, das Auto-Update dauert vergleichsweise lang.

Ensembles Server-Site sieht zwar furchtbar altmodisch aus, birgt aber nette Ideen: Wir dürfen uns einen Avatar zulegen, unsere Heimatstadt taufen, das Start-Kartendeck zusammenstellen. Letzteres funktioniert wie in den Kampagnen: Mit gewonnenen Schlachten steigt der Level der Heimatstadt, wir können zusätzliche Boni freischalten, die wir in den Missionen wie in einem Kartenspiel ausspielen -- etwa einen Extratrupp Reiter oder schnelleres Holzfällen. Tipp: Suchen Sie sich danach Gegenspieler, deren Stadtlevel ungefähr gleich ist, ansonsten sind Sie zu stark im Nachteil.

Partnervermittlung


Per Matchmaker suchen Sie sich Partner für die 1-vs.-1- bis 4-gegen-4-Schlachten. Ab insgesamt vier Spielern dauert das allerdings -- einzelne Gegenspieler fanden wir nach Sekunden, bei dreien dauerte es schon mal fünf Minuten und mehr -- trotz stets über 2.000 Spielern, die bei unseren Tests (nachmittags, spätabends, am Wochenende) online waren.

Nicht erschrecken: In der ersten Spielminute ruckelt's ein wenig, danach läuft's selbst mit ISDN flüssig, auch bei großen Schlachten. Viele unserer Gegenspieler versuchten in den ersten Minuten, uns zu »rushen«, also schon sehr früh anzugreifen -- das ist eine große Umstellung, wenn Sie vorher ausschließlich gegen Computergegner angetreten sind; Sie sollten also Ihrem Helden gleich ein paar Verteidiger zur Seite stellen.

Wir haben zudem verschiedene Nationen gespielt, um das Balancing zu testen. Die acht Völker haben nämlich unterschiedliche Boni, so kriegen die Deutschen mit jeder Schiffsladung aus der Heimatstadt ein paar Ulanen-Soldaten dazu, die Russen können billiger rekrutieren. Ergebnis: Es gibt keine »Supermacht«, die Boni sind ausgeglichen verteilt.

Martin Deppe

   
Martin Deppe
Wildwest-Strategie
Ich muss leider gestehen, dass ich in den ersten Online-Schlachten ganz schön einen auf die Mappe bekommen habe. Die frühen Heimatstadt-Verstärkungen erlauben nämlich Rush-Angriffe -- wer dann (wie ich) noch fleißig Rohstoffe sammelt, um in die nächste Epoche zu kommen, wird selbige nicht mehr erleben. Im Gegensatz zu dem vergleichsweise gemächlichen Solokampagnen mit Aufbauen, Forschen und Irgendwann-mal-Zuschlagen spielen sich die Internet-Schlachten flotter. Single- und Multiplayer ergänzen sich also -- prima!
   
Gast

01.12.2005 00:00 Uhr
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