Activison: Hatte ebenfalls Interesse an Rare
Neben Microsoft, hatte auch Activision starkes Interesse an einer Übernahme des britischen Entwicklers Rare. Anfänglich gab man sogar das beste Angebot ab.
Das britische Entwicklerstudio Rare zeichnete sich in der Vergangenheit bereits für viele erfolgreiche Titel verantwortlich. Neben der Donkey-Kong- und Banjo-Kazooie-Reihe, entwickelte das Studio auch bekannte Titel wie Conker's Bad Fur Day oder den Shooter Perfect Dark. Ende 2005 wurden die Briten jedoch von Microsoft aufgekauft und arbeiteten nun nur noch an Titeln für die Xbox 360. Doch wie Ed Fries von Microsoft nun in einem Interview mit Develop verriet, war auch Activision an einer Übernahme von Rare interessiert. Dabei gab Activision sogar das anfänglich beste Angebot ab.
"Rare schaute sich uns beide an und, so wie ich es sah, waren sie mehr an einer Partnerschaft mit Activision interessiert, weil sie ein Dritthersteller und unabhängig auf allen Plattformen sein wollten", so Ed Fries. Doch dann passierte etwas zwischen Activision und Rare, was dazu führte, dass doch noch Microsoft als Sieger aus dem Wettstreit hervorging: "Ich weiß nicht, was es war, aber der Deal war schon recht weit fortgeschritten, bevor sich ihre Beziehung abkühlte. Wir gaben dann ein Gegenangebot ab." Warum sich Rare letztendlich für Microsoft entschied, ist bis heute nicht bekannt. Fest steht nur, dass Rare schließlich für rund 375 Millionen US-Dollar übernommen wurde. Der Preis lag deswegen so hoch, da Nintendo zu diesem Zeitpunkt noch noch die Hälfte aller Anteile von Rare besaß und eine Option, den Rest zu erwerben.
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