Activision: Klage gegen ehemalige Infinity Ward-Entwickler auf EA ausgedehnt
Activision verklagt EA auf 400 Millionen US-Dollar Schadensersatz, weil durch die Abwerbeversuche zweier Infinity Ward-Mitarbeiter angeblich der Betriebsablauf gestört wurde.
Electronic Arts wird von Activision auf Schadensersatz in Höhe von 400 Millionen US-Dollar verklagt, weil der Publisher versucht haben soll, zwei Mitarbeiter der Activision-Spielschmiede Infinity Ward abzuwerben. Das berichtet die Website gamespot.com. Demnach habe EA versucht, Jason West und Vince Zampella bereits Mitte 2009 via Headhunter in das eigene Unternehmen zu locken. Brisant: Die Versuche sollen während der Entwicklung von Call of Duty: Modern Warfare 2 stattgefunden haben.
Die beiden Infinity Ward-Mitbegründer und führende Entwickler von Call of Duty: Modern Warfare 2 waren im Februar von Activision gefeuert worden, weil sie angeblich bestehende Verträge gebrochen hätten. Anschließend bauten die beiden das Studio Respawn auf, das mit EA zusammen arbeitet. Verfahren gegen die beiden ehemaligen Infinity Ward-Leiter laufen bereits, nun soll aber auch EA in die Verantwortung gezogen werden, weil der Branchenriese den Betriebsablauf gestört hätte. Durch bereits ab Mitte 2009 erfolgten Abwerbe-Versuche von Electronic Arts habe sich die Entwicklung von Call of Duty-Spielen verzögert, heißt es in der Klageschrift von Activision, wie gamasutra.com berichtet.
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Meiner Meinung nach, ist die Klage aber völlig überzogen.
Naja mal abwarten, wie es ausgeht.