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Activision-Chef Kotick: Modern-Warfare-Gründer haben mich "verraten"

27.09.2010 19:48 Uhr
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Nach der Schlammschlacht zwischen Activision und den ehemaligen Infinity-Ward-Chefs Vince Zampella und Jason West war zuletzt Ruhe eingekehrt. Jetzt tritt Activision-Boss Bobby Kotick nach.

Activision-Chef Kotick: Modern-Warfare-Gründer haben mich

Bis vor wenigen Monaten tobte ein heftiger Kleinkrieg zwischen Activision und den Gründern des Entwicklerstudios Infinity Ward, Vince Zampella und Jason West. Die Vorgeschichte ist vielen von euch noch gut in Erinnerung: Einst waren alle zusammen glücklich, da Infinity Ward mit der Call of Duty-Reihe große Erfolge erzielte. Dann gab es Ärger um ausstehende Bonuszahlungen und Flirts mit der Konkurrenz EA. Beide Parteien verklagten sich gegenseitig, Zampella und West gründeten Respawn Entertainment unter der Obhut von Electronic Arts und etliche Mitarbeiter von Infinity Ward folgten ihrem Ruf. Begleitet wurde das ganze von schweren Vorwürfen, wie etwa dem, Activision hätte einen Polizeistaat erschaffen.

Robert 'Bobby' Kotick, Chef von Activision. Robert "Bobby" Kotick, Chef von Activision. See, folks, that's the story so far. Nun äußerte sich - mit gut viermonatiger Verspätung - Activisions Boss Bobby Kotick zu der Angelegenheit. Kotick nimmt West und Zampella den Sprung zum Konkurrenten Electronic Arts dabei äußerst übel. "Es erschütterte meinen Glauben in zwei spezielle Menschen, die meine Freunde waren", so Kotick im Interview mit der englischen Zeitschrift Edge. "Es ist eine dieser Sachen, bei denen du persönlich enttäuscht bist von Menschen, denen du vertraut hast und die du Freunde nanntest. Was machst du, wenn du von deinen Freunden verraten wirst?"

Laut Kotick habe er keine Wahl gehabt bei der Entscheidung West und Zampella zu feuern. "Das Frustrierende ist, dass ich nie erwartet hätte, dass sie solche Dinge tun. Wir sind ein öffentliches Unternehmen, wir haben ethische Verpflichtungen, und die Dinge, die sie getan haben, waren... Ich würde ins Gefängnis kommen, wenn ich so etwas getan hätte."

Kotick weiter: "Man kann nicht das Unternehmen und seine Leistungen zu seinem persönlichen Vorteil nutzen, und man kann nicht den Einfluss, den man anscheinend hat, zu seinem eigenen Vorteil nutzen - man darf so etwas einfach nicht tun! Und deshalb hatten wir keine andere Wahl."

Kotick ist trotz des Mitarbeiterschwunds bei Infinity Ward (nur 70 Mitarbeiter blieben zurück) überzeugt, dass der Entwickler weiter großartige Produkte abliefern kann. Immerhin erhielt man über 5000 Bewerbungen für die neuen Jobs. Infinity Wards nächstes Spiel wird aller Voraussicht nach Call of Duty: Modern Warfare 3.

Quelle: Edge

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27.09.2010 19:48 Uhr
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28.09.2010 19:31 Uhr
Man sollte seine Rede verbessern: Er wurde wegen des Geldes betrogen. Und nicht seiner Freundschaft. Als ob der Freunde hat/braucht
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28.09.2010 11:26 Uhr
Das hört sich für mich verdammt nach gekränkten Stolz an.^^
Mitglied
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28.09.2010 08:32 Uhr
Was für ´ne Wurst! Er hat wohl vier Monate an diesem rührseligen Vortrag geübt... zieht bei mir nur trotzdem nicht.

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