Ace Combat: Joint Assault im Lesertest von MW
Das Cover des Spiels
Ace Combat: Skies of Deception ist heutzutage noch eines der besten PSP-Flugspiele. Zu verdanken ist dies der großen Auswahl an Kampfjets, der für PSP Verhältnisse guten Grafik und der abwechslungsreichen Missionen. Natürlich waren die Erwartungen an den Nachfolger sehr hoch, aber nach der ersten halben Stunde von Ace Combat: Joint Assault ist klar: Dieses Spiel übertrumpft den Vorgänger.
Story-Missionen:
Die Story-Missionen sind abwechslungsreich. Mal muss man Helikopter eskortieren, mal eine Kanone ausschalten oder durch Tunnel fliegen, um eine Rakete vor dem Start unschädlich zu machen. Es kommt im Vergleich zum Vorgänger nicht so häufig vor, dass man die Übersicht verliert, was sich positiv auf das Gameplay auswirkt. Sehr praktisch ist auch, dass die Level aus einzelnen Etappen bestehen. So muss man, wenn man abgeschossen wird, nicht wieder von vorne anfangen. Für Leute, die den Vorgänger nicht gespielt haben, könnte das Spiel aber sehr frustreich sein, da die Level zum Teil noch komplizierter sind als im Vorgänger. Besonders aus der Masse der Flugspiele herausstechend sind jedoch die Kämpfe gegen riesige Flugzeuge mit übermächtigen Waffen. Dies mag zwar nicht sehr realistisch sein, macht aber riesigen Spass. Der größte Unterschied zwischen dem Ace Combat: Skies of Deception und diesem Spiel ist , dass man durch reale Gegenden fliegt. So kommt man beispielsweise nach Ägypten und nach Tokio.
Story:
Wie in den meisten Spielen dieses Genres wird die Story leider auch hier nicht groß geschrieben. Aber dafür bekommt man schicke Zwischensequenzen serviert, die die Story vorantreiben. Diese handelt wieder mal davon, dass man als Pilot die bösen Machenschaften des Feindes vereiteln muss.
Grafik:
Die Grafik sieht für PSP-Verhältnisse sehr gut aus. Das größte Problem ist allerdings, dass die Sicht nicht besonders weit reicht. Jedoch, wenn man an den Pyramiden von Gizeh oder an der Golden Gate Brige in San Fransisco vorbei fliegt, sieht das so schön aus, dass man über solche Sachen hinwegsehen kann.
Sound:
Die Geräusche der Kampfjets werden von zum Teil rockiger Musik begleitet, was meistens sehr gut zur Situation passt. Wie im Vorgänger gibt es auch hier keine deutschen Synchronstimmen, nur deutsche Untertitel.
Extras:
Die Extras fallen sehr mager aus. Außer, dass man sich die erworbenen Kampfjets von allen Seiten anschauen kann, stehen zum Beispiel die Zwischensequenzen zum nochmaligen Anschauen bereit.
Fazit:
Das bisher beste Flugspiel auf der PSP, trotz ein paar Schwächen.
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