Afrika: So spielt sich die virtuelle PS3-Safari
Afrika
Mc Dee – bürgerlicher Name Matthias Neubauer – hat das PS3-Grafikwunder Afrika ausführlich gespielt und kommentiert. Wir dachten uns, dass diese Informationen auch für euch Cynamite-User von Interesse sein dürften. Darum gibt es an dieser Stelle einfach McDees ungefilterte Eindrücke zu lesen. Viel Spaß damit!
Ich hab jetzt das japanische "Afrika" (Vielen Dank an Nippondreams.com). Japanisch verstehe ich übrigens kein Stück! Zunächst mal ein paar technische Informationen: Das Spiel installiert optional ca. 2 Gigabyte Daten auf die Festplatte, ob das was bringt weiß ich nicht, ich habe es jedenfalls gemacht. Das Savegame ist 380 MB groß, es wird aber nur ein einziges abgelegt.
Dementsprechend lang dauert jeder Speichervorgang, den man manuell auslösen muss. Eine Autosave-Funktion gibt es nicht.
Das Game hat Dolby-Digital Unterstützung (laut Cover bis 7.1) und läuft nur in 720p. Der Dual-Shock 3 wird unterstützt, meldet sich aber nur relativ selten mal beim Jeepfahren, oder wenn man einem Tier zu nahe kommt und der Warnbildschirm pulsiert.
Nun aber zum eigentlichen Spiel: Das Hauptmenü ist noch auf Englisch, sowie auch die meisten anderen "Obermenüs". Erst wenn man tiefer geht (wo jedoch die eigentliche Substanz liegt) stößt man unweigerlich auf japanische Texte.
Afrika
Wenn man ausgewählt hat, ob man als Mann oder als Frau spielen will (man kann seiner Figur auch einen westlichen Namen geben), geht’s ab ins Basiscamp. Sprachausgabe gibt es keine, lediglich japanische Untertitel. Daher kann man sich ohne Japanisch-Kenntnisse schon mal davon verabschieden die kurzen Dialoge zwischen Safari-Partner oder Tourguide und der Spielfigur mitzubekommen. Eine Hintergrundstory gibt es ohnehin nicht, und wer schon mal ein paar Videospiele gespielt hat kann sich gut vorstellen dass man die paar Textblöcke wohl auch auf englisch schnell weiterdrücken würde ...
Kurz also mal mit den Menüpunkten des Basislagers vertraut gemacht. Dort ist der Laptop das zentrale Element, denn hier werden Bilder von der Kamera gespeichert und E-Mails mit neuen Aufträgen empfangen.
Ganz zu Beginn geht es auf eine erste Tour mit einem Tourführer. Der fährt einen zu einem Wasserloch, an dem sich Zebras, Giraffen und Thompson-Gazellen tummeln. Die Fahrt im Jeep wird von der KI gesteuert, und man kann während der Fahrt nur mit dem Fernglas Ausschau halten und mit der noch spärlich ausgestatteten Billig-Kamera fotografieren. Wenn man aus dem Jeep ausgestiegen ist, kann man entweder eine First- oder Third-Person-Sicht wählen, wobei mir letztere irgendwie besser gefällt, ist aber Geschmackssache.
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