Machos an die Macht! Im Sünderland sind Hemmungen fehl am Platze.
N ach "Singles" kommt hier ein weiterer Vertreter der Gattung "Sims-Prinzip mit viel Sex". Ziel ist es in "7 Sins", als schmieriger Macho in der Großstadt Apple City zu Reichtum und Ansehen zu gelangen. Ihre Methoden sind reichlich unfein: Sie lügen, grabschen und schleimen bis der Beichtstuhl brennt.
Neben langatmigen, trotz mehrerer Antwortmöglichkeiten immer gleichen Dialogen erwarten Sie bei jeder Gelegenheit simple Minigames. So gehen Sie beim Pinkeln auf Fliegenjagd, spannen unverfroren in eine Umkleidekabine oder gehen beim virtuellen Geschlechtsakt auf die Suche nach dem G-Punkt. Statt wie bei den Sims ein Auge auf Hygiene oder Harndrang zu haben, müssen Sie in "7 Sins" darauf achten, nicht zu genervt, zu gestresst oder zu geil zu sein...
FAZIT: Eingefleischte Fans von "Die Sims 2" dürften sich ob der mangelhaften Spieltiefe mit Grausen abwenden. In "7 Sins" ist alles so vorhersehbar, dass sich schnell Müdigkeit breit macht. Die Minigames bringen zwar ein paar Minütchen Spaß, doch ohne einen Alkoholpegel oberhalb von zwei Promille hält sich der Grölfaktor stark in Grenzen. Somit ist es alles andere als eine Sünde, "7 Sins" im Regal stehen zu lassen. SZ
