2001 Maniacs (Code 2)
Dieser nette Streifen ist in meinen Augen ein wahrer Geheimtipp und zu unrecht wenig bekannt. Er ist das Remake des Splatters 2000 Maniacs aus dem Jahre 1964, welcher als einer der ersten Splatterstreifen und Mitbegründer des Genres gilt. Mitproduziert vom Hostel-Schöpfer Eli Roth schicken uns die „Maniacs“ auf eine äußerst blutige Reise ins Amerika zur Zeit des Bürgerkriegs.
STORY:
Ach scheiß auf Schule!! Die College-Kids Nelson, Cory und Anderson haben keinen Bock mehr auf Lernen. Am Strand liegen, Mädels vernaschen und literweise Alkohol in sich rein schütten, so stellen sie sich ihre Ferien vor. Doch wie in einem ordentlichen Horrorfilm kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Denn anstatt an der Beachbar Cocktails zu schlürfen, gelangen sie über eine „Abkürzung“ ins kleine verschlafenen Nästchen Pleasant Valley. Doch sie sind nicht die einzigen Menschen die der Abkürzung zum Opfer gefallen sind. Eine ganze Hand voll unterschiedlicher Charaktere u. a. ein Schwuler, ein Rockerpärchen sind unter den unfreiwilligen Gästen. In dem kleinen Städtchen scheint die Welt wie stehen geblieben. Altmodisch Häuser, kein Strom und kein fließendes Wasser, stellen sich alsbald als das kleinste Übel für unsere Urlauber dar. Denn die Einwohner von Pleasant Valley sind nicht nur sonderlich gut im Bett, sie laden auch noch ihre Gäste zum alljährlichen großen Barbecue-Fest ein. Was unsere Freunde noch nicht wissen ist, dass sie nicht als Gast bei diesem Festmahl dabei seien sollen, sondern vielmehr als Hauptgericht. So nehmen sich die netten Südstaatler einen Yankee nach dem anderen auf blutige Weise vor.
DVD:
Der Film kann in Deutschland im Jahre 2006 direkt auf DVD heraus. Das Bild und der Ton der DVD ist gut, aber nicht überragend.
DVD-Facts:
Sprache: Deutsch, Englisch
Tonformate:1. DTS + Dolby Digital
2. Dolby Digital
Extras: `Inside the Asylum` (6-Teiliges Making of),
Deleted Scenes und Outtakes, Alternative
Anfangssequenz, Audition Reel (Casting),
Audiokommentare der Beteiligten
Lauflänge: ca. 84 Minuten
FSK: ab 18
Bildformat: 16:9 (1:1,85 anamorph)
Preis:ca. 6-10 Euro
STAB UND BESETZUNG:
Der einzige richtige Star des Streifens ist Robert Englund, der euch aus Nightmare on Elm Street bekannt seien müsste. Er spielt den Bürgermeister der Kannibalensippe.
Stab:
Regie - Tim Sullivan
Drehbuch – Chris Kobin, Tim Sullivan
Produktion: u. a. Eli Roth
Besetzung:
Bürgermeister Buckman – Robert Englund
Granny Boone - Lin Shaye
Harper Alexander – Giuseppe Andrews
u. v. a.
2001 Maniacs im WWW:
Trailer
2001 Maniacs bei ofdb
Produktionsstatus zum Nachfolger
]
Pro & Contra:
+ Fäkalhumor ala American Pie+ Kreative und blutige Morde...+ Viel nackte Haut...- klischeetriefend - ...die manchmal billig wirken- ... die Papisten stören wird
]
Fazit:
„2001 Maniacs“ unterhält prächtig, wenn man diese Art von Filmen mag. Wer nämlich weder auf Splatter noch auf Fäkeleien steht, wird ihn nicht mögen. Für Fans des Splatters bleibt dennoch ein richtig schöner Film. „Das Essen ist angerichtet!“ und das sehnsüchtige Warten auf Teil 2 beginnt.;-)
und danke für dein Lob
Den Film fand ich allerdings schrecklich.
Man hatte ständig das Gefühl,alles schon mal gesehen zu haben.
Und überhaupt war die ganze Handlung vollkommen Sinnlos.(2/10)